Was macht Louis mit Vanessa?
Das Raubtier
Ich lächle nicht mehr. Es ist die Entblößung von Zähnen, die eines Raubtiers, das keine Zeit mehr verliert. Die Luft zwischen uns knistert und verdichtet sich zu etwas Greifbarem, zu reinem, rohem Verlangen. Seine Hand, die noch vor Sekunden die Stuhllehne umfasste, bewegt sich. Langsam, fast bedächtig, aber mit einer unmissverständlichen Absicht. Es fährt nicht nach unten, um meine Hand zu nehmen. Es schießt nach vorne, direkt auf die Mitte meiner Bluse.
Ich zucke nicht zusammen. Ich erwarte es. Sehnsüchtig. Seine Finger krallen sich nicht in den Stoff, sie ballen sich zu einer Faust direkt über meinem Brustbein. Dann ein Ruck. Ein kurzer, brutaler Ruck, der durch meinen ganzen Körper fährt. Die Knöpfe meiner Seidenbluse geben nicht nach. Sie fliegen. Ich höre das scharfe, trockene Klack der Perlen auf dem polierten Mahagoniholz des Schreibtisches, auf dem Teppichboden. Die Bluse reißt auf, die Stoffseiten weichen auseinander und legen meine Haut, meinen BH, die harten Wölbungen meiner Brüste unter dem dünnen Spitzenmaterial frei. Die kühle Luft der Suite schlägt mir wie ein Peitschenhieb auf die heiße Haut, und ein leises, keuchendes Geräusch entweicht meiner Kehle.
Er zögert keine Sekunde. Sein Kopf senkt sich, sein Mund findet meine Brust, ohne zu suchen, als wäre er schon immer hier gewesen. Der raue, dreitägige Bart schürt meine Haut, ein süßer Schmerz, der sich direkt in meiner Mitte als Hitze sammelt. Dann spüre ich die feuchte, heiße Wärme seines Mundes durch den dünnen Stoff meines BHs. Er saugt an meinem erhärteten Nippel, zieht ihn ein, lässt ihn mit einem nassen Plopp wieder los, nur um ihn sofort wieder aufzunehmen. Seine Zähne kneifen leicht zu, nur genug, um mich schreien zu lassen, aber es ist ein Schrei, der nach mehr verlangt. Meine Hände fliegen hoch, verheddern sich in seinem dichten, dunklen Haar, und ich ziehe ihn fester an mich, zwinge ihn, tiefer zu saugen, härter zu nehmen. Die Welt schrumpft auf diesen einen Punkt zusammen: sein Mund an meiner Brust.
Seine andere Hand wandert meinen Rücken hinunter, über die Kurve meines Gesäßes, und dann packt er mich. Einfach so. Mit einer Kraft, die mich den Atem raubt, hebt er mich an, dreht mich herum und drückt mich auf den Schreibtisch. Mein Rücken prallt gegen das harte, kalte Holz. Der Aufprall schiebt die Luft aus meinen Lungen. Ich liege auf dem Schreibtisch, die Beine baumeln über die Kante, meine zerrissene Bluse hängt an mir, mein Rock ist hochgerutscht bis zu meinen Hüften.
Sein Körper beugt sich über mich, sein Blick ist auf meinen Unterleib gerichtet. Seine Hände gleiten über meine Oberschenkel, die von den feinen Strümpfen meiner Strumpfhose bedeckt sind. Er stöhnt leise, ein tiefes, animalisches Geräusch. Dann greift er zu. Seine Finger finden den Bund der Strumpfhose an meiner Hüfte. Er zieht. Nicht sanft. Er reißt. Der Stoff dehnt sich, spannt sich bis zum Äußersten, und dann gibt er mit einem lauten, zerreißenden Geräusch nach. Ein Riss schlitzt sich von meiner Hüfte bis hoch zum Schritt. Die kühle Luft trifft direkt auf meine nasse, heiße Möse. Ich bin nackt unter dem zerrissenen Nylon, völlig offen und ihm ausgeliefert. Ein weiterer Riss an der anderen Seite, und er zieht die Fetzen einfach beiseite, als wären sie nur ein lästiges Hindernis.
Seine Finger sind sofort da. Sie tasten nicht, sie erobern. Eine Hand schiebt sich zwischen meine Schenkel, seine Daumen spreizen meine nassen Schamlippen, während seine anderen Finger nach meiner klaffenden, gierigen Öffnung suchen. Er drückt zwei Finger hinein, ohne zu zögern, tief und fest. Ich stöhne auf, laut und unverhohlen. Er bewegt sie in mir, ein langsamer, besitzergreifender Rhythmus, der mich von innen heraus zu zerfetzen scheint. Sein Daumen findet meine Klitoris, reibt sie hart und schnell im Takt seiner Finger in meiner Fotze. Die nassen, schmatzenden Geräusche erfüllen den Raum, lauter als der Regen draußen. Mein Körper zittert, meine Hüfte stoßt ihm entgegen, ich will mehr, tiefer, härter. Die Spannung in mir steigt zu einer unerträglichen Höhe, ein Sturm, der losbrechen will.
Mein Kopf wirft sich hin und her, meine Haare kleben mir an den schweißnassen Schläfen. Ich kann nicht mehr klar denken. Worte formen sich in meinem Kopf, roh, ungeschliffen, rein instinktiv. Ich öffne den Mund, und die Worte kommen heraus, gerissen von einem Keuchen, das kaum noch meine eigene Stimme ist. „Fick mich“, stöhne ich, meine Stimme ist heiser und voller Bedürfnis. „Jetzt. Hier. Wie ein Tier.“
Wie nimmt Louis Vanessa?
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