Wie nimmt Louis Vanessa?
Gefistet
Seine Finger bohren sich tiefer, knöcheltief in meiner Hitze, und der Rhythmus, den er mir aufzwingt, ist gnadenlos, präzise wie ein Uhrwerk, das kurz vor dem Zerreißen steht. Ich spüre, wie die Wellen in mir aufsteigen, ein Sturm, der in meinem Becken tobt, meine inneren Wände um seine Finger krampfen, ihn halten wollen, nie wieder loslassen. Mein Stöhnen geht in ein heiseres Keuchen über, das kaum noch menschlich klingt. Die nassen, schmatzenden Geräusche seiner Hand in meiner Fotze hallen widerhallend durch den stillen Raum, lauter als der Regen, der gegen die Scheiben prasselt. Mein Rücken wölbt sich wie ein Bogen, die Schultern pressen sich hart gegen das Mahagoniholz, die Nervenenden stehen unter Strom. Ich bin direkt am Rand, an diesem schmalen Grat, über dem nur noch das Nichts liegt, mein Körper zuckt unkontrolliert, die Oberschenkel vibrieren, und ich sehe Funken vor den Augen, weiß, dass ich in der nächsten Sekunde explodieren werde, zerrissen von der Kraft, die er in mir entfesselt.
Dann: Stille.
Seine Hand verschwindet. Einfach so. Abrupt. Kalt.
Die Luft, die einen Moment zuvor noch von unserer Hitze gefüllt war, schlägt wie ein physischer Schlag gegen meine nasse, bloße Haut. Ich keuche, starr an die Decke, mein Körper sucht instinktiv nach der fehlenden Reibung, nach der Füllung, die ihm gerade noch die Luft zum Atmen nahm. Mein Becken schiebt sich noch einmal in die Leere, ein hilfloser, verletzlicher Reflex, aber da ist nichts als kühle Luft. Ein entsetzter, enttäuschter Laut, ein fast weinerliches Stöhnen, bricht aus meiner Kehle. „Nein... bitte...“, hauche ich, meine Stimme zittert, brüchig wie zerbrochenes Glas. Die Spannung in meinem Unterleib ist zu einem schmerzhaften Puls erstarrt, ein hämmernder Rhythmus, der keine Erlösung findet. Ich liege da, zerrissen, die Bluse in Fetzen, die Strumpfhose zerfetzt, ein Bild des völligen Verfalls, und mein Körper schreit nach dem Ende, das er mir verweigert.
Louis rückt nicht einmal von der Stelle. Ich höre nur das leise, feuchte Schmatzen, als er seine Finger an meinem Schenkel abwischt, ganz lässig, als wäre er nur mit einer Tinte fertig geworden. Sein Atem geht ruhig, kontrolliert, ein karger Kontrast zu meinem hechelnden Kampf um Sauerstoff.
Wie macht Louis mit Vanessa weiter?
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