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Das Erwachen im Hotel – Kein Zurück mehr
Und im selben Moment fällt die schwere Tür hinter mir mit einem dumpfen Knall ins Schloss.
Erschrocken drehe ich mich um und will nach dem Türgriff greifen – doch es gibt keinen.
Nicht mal die Umrandung der Türe, durch die ich gerade getreten bin, ist sichtbar. Alles sieht vollkommen bündig aus, wie eine riesige, bunte Werbetafel der Verkaufspassage. Ich bin entsetzt.
Panisch hämmere ich mit den Fäusten gegen das Werbeplakat, doch nichts rührt sich. Niemand öffnet.
Da stehe ich nun: mitten in der stark besuchten Einkaufspassage. Ich trage nichts als die flachen Badesandalen, den transparenten PVC-Rock und den hautengen, schillernden Metallic-Pink-Body, der durch seinen extremen Schnitt meine steifen Brustwarzen in den Metallösen einrahmt und meinen gesamten Schritt mitsamt der prallen, verzierten Lustperle völlig frei lässt. Ich habe kein Handtuch, kein Handy, kein Geld und keinerlei Schutz. Meine Strandtasche, mein Handtuch… alles weg!
Langsam fange ich an, mir verrückte Gedanken zu machen, was wohl noch alles passieren könnte. Was zum Teufel ist nur in mich gefahren, Tanja und Beate freie Hand an mir zu lassen? Wozu habe ich mich da nur verleiten lassen, was habe ich da nur zugestimmt?!
Und was meinte Tanja vorhin nur mit der Kleidung? Hat sie mir nicht gerade noch zwei Bikinis mitgegeben? Ich fasse in die Plastiktüte in meiner Hand und ziehe zwei noch original verpackte Micro-Ouvert-Bikinis heraus. Toll! Das bringt mich jetzt auch nicht weiter. Die Höschen sind im Schritt komplett offen, genau wie mein Body, und verbergen absolut gar nichts – also kann ich sie gleich in der Tüte lassen.
Doch wo bin ich gerade? Ich habe gestern Abend erst mein Hotelzimmer bezogen und finde mich in dieser riesigen Einkaufsmeile überhaupt nicht mehr zurecht. Morgen muss ich noch mal zu Tanja ins Geschäft, und dann, das glaubt mir, bin ich nicht mehr so freundlich!
Etliche Personen laufen an mir vorbei, mustern meinen funkelnden Körper und grüßen mich lächelnd, als wäre es das Normalste der Welt, dass ich so freizügig hier herumlaufe. Ich traue mich vor Scham überhaupt nicht, jemanden anzusprechen, wie ich zu meinem Hotel komme oder wo ich es finden kann.
„Katrin! Da bist du ja!“, ertönt plötzlich eine vertraute Stimme.
Ich fahre erschrocken herum. Aus dem dichten Gewimmel der nächtlichen Gasse tauchen wie aus dem Nichts Beate und ihr Mann Gert auf. Sie kommen sofort mit großen Schritten auf mich zu und nehmen mich tröstend in ihre Mitte. Ich bin in meiner unendlichen Überforderung so unglaublich froh, die beiden bekannten Gesichter zu sehen.
Beate trägt meine vermisste Strandtasche lässig über der Schulter. Ich versuche hastig und unter Tränen zu erklären, was gerade passiert ist:
„I-ch… i-ch wol-l-th-e mi-ch do-ch nur um-zie-hen… Ta-n-ja ha-th mi-ch th-ur Tür ge-wi-nkt… un-d im näch-th-ten Mo-ment wa-r i-ch au-ßen…! Klo-pfen ha-th ga-r ni-ch-th-th me-hr ge-brach-th…“, lisple und spucke ich vollkommen aufgelöst, während mir der Speichel über die Lippen rinnt.
Katrin, du warst auf einmal gar nicht mehr im Geschäft. Komm, wir gehen erst mal gemeinsam zum Hotel, sagt Gert beruhigend, während Beate mich von der Seite taxiert: Deine Klamotten stehen dir übrigens ganz ausgezeichnet, Süße!
„Da-n-ke… do-ch mir th-ind th-ie im-mer vie-l zu frei-th-ü-gig…“, das hat mich gleich zutiefst beschämt und ich versuche unter den gaffenden Blicken der Passanten verzweifelt, den transparenten PVC-Faltenrock ein Stück herunterzuziehen. Doch es nützt nichts.
Zu dritt laufen wir an unzähligen kleinen Lokalen, Imbissständen, beleuchteten Geschäften, Eisdielen und anderen Hotels vorbei. Das feine Silber an meinen Ohren klimpert unaufhörlich im Takt meiner wackeligen Schritte, während jeder sehen kann, was ich unter dem schillernden, offenen pinken Metallic-Body trage.
Als wir endlich am Hoteleingang ankommen, atme ich tief aus.
Ich denke, ich bin in Sicherheit.
Doch noch bevor ich mich richtig verabschieden kann, lächelt Beate mich warm an, drückt fest meine Hand und sagt: „Schön, dass wir dich hierher begleiten durften, Katrin. Übrigens brauchst du dich gar nicht zu wundern, wenn wir uns in den nächsten Tagen öfter sehen – wir haben nämlich auch hier im Haus unser Quartier aufgeschlagen…“
Ein kalter Schauer überläuft mich. Schon stehen wir alle drei am Empfang. Ich warte erschöpft, bis die Dame hinter dem Tresen uns die Zimmerschlüssel aushändigt.
Als Beate und Gert ihre bekommen, ich aber leer ausgehe, wundere ich mich und frage mit schwerer, feuchter Zunge nach:
„Ka-nn i-ch bi-tte f-ür mei-n Zi-mmer nu-mmer th-e-ch-th au-ch mei-nen Th-chlüth-th-el ha-ben…?“
Die Dame blickt mich mit einem völlig ausdruckslosen Gesicht an: „Leider kann ich Ihnen keinen Schlüssel mehr geben, da Ihr Zimmer mittlerweile überhaupt keinen Schlüssel mehr benötigt. Ich wünsche Ihnen dennoch einen schönen Abend.
Was soll das bedeuten?! Kein Schlüssel mehr?! Ich verstehe die Welt nicht mehr, doch Beate und Gert wissen nun ganz genau, welche Zimmernummer ich habe. Den Treppen folgend gehen wir in den ersten Stock, den langen Gang entlang nach rechts. Noch bevor ich überhaupt reagieren kann, stehen wir alle drei vor Zimmer Nummer sechs – und mir stockt der Atem. Eine herkömmliche Zimmertür gibt es hier überhaupt nicht mehr! Der Eingang ist komplett offen und stattdessen prangt an der Wand ein großes, glänzendes Schild mit meinem Namen: „Katrin – Spezial-Service“.
Noch bevor ich den Schock sacken lassen kann, sind Beate und Gert auch schon umschichtig mit mir in mein offenes Zimmer eingedrungen. Sofort inspizieren sie mein Quartier und freuen sich sichtlich auf die kommenden Tage. Mit einem leisen Flüstern spricht Beate ihren Mann an: „Was sagst du dazu, Gert? Ist das nicht ein tolles Zimmer? Sieh mal der Balkon, der ist so schön gelegen! Hier kann man ja superleicht über das Gitter steigen, so niedrig wie das von der Rasenfläche und den Nachbarzimmern aus ist. Und sieh mal da drüben… nebenan sind viele junge Männer drin. Die kommen mir irgendwie unheimlich bekannt vor…“
Gert und Beate verabschieden sich schließlich und gehen weiter in ihr eigenes Zimmer, sodass ich endlich in meinem Raum alleine zu mir kommen kann.
Ich setze mich erst mal ahnungslos auf den Stuhl, in Gedanken vollkommen versunken über die Tatsache, in meinem Urlaubshotel ein Zimmer ohne Tür, dafür aber mit einem eigenen Namensschild zu besitzen.
Schnell kommt mir der Gedanke, mich endlich umziehen zu können. Wenn jetzt noch jemand von außen in mein offenes Zimmer schauen sollte, ist mir das mittlerweile auch schon völlig egal. Auch wie ich mich umsehe, fällt mein Blick auf meine Schmuckschatulle, das Ladegerät und den Wecker – alle diese Dinge liegen exakt an Ort und Stelle, wie ich das Zimmer heute Morgen verlassen hatte. Nur die Klamotten, die ich vor dem FKK‑Baden auf den Stuhl und das Bett geworfen hatte, fehlen komplett! Zuerst denke ich mir noch erleichtert, dass sie wohl jemand ordentlich in den Schrank geräumt haben wird.
Als ich jedoch den Schrank öffne, bleibt mir fast das Herz stehen: Meine gesamte Wäsche ist spurlos und unauffindbar verschwunden! Jedes einzelne T-Shirt, jede Jeans, jedes normale Kleid und selbst meine gesamte Nachtwäsche – alles weg! Panisch greife ich nach meinen Koffern, in der Hoffnung, die Sachen wären dorthin zurückgewandert. Doch Fehlanzeige, die Koffer sind absolut leer. Alles ist spurlos verschwunden!
Und nicht nur das. Als ich mich fassungslos und mit klopfendem Herzen im Zimmer umblicke, fällt mein Blick direkt auf die gläserne WC- und Toilettentür, die den Blick auf die Dusche und seitlich auf das WC komplett freigibt. Oh mein Gott! Mein Blick wandert zurück zu dem leeren Rahmen, wo heute Morgen noch meine echte Zimmertür hing…
Erst jetzt fällt mir auf, dass mein rotes, übergroßes, rundes Bett verdammt mittig im Raum steht. Es sieht überhaupt nicht wie ein normales Ehe- oder Singlebett aus, sondern eher, als hätte man es direkt aus einem Pornokino entwendet. Aber egal, es ist mittlerweile 19:30 Uhr. Ich bin völlig kaputt, zerschlagen und unendlich müde. Ich lege mich in den schillernden, engen Sachen auf das Bett und schlafe sofort tief ein.
Während ich tief schlafe, beginne ich plötzlich wieder, wild zu träumen. Ich träume, ich würde von unzähligen Händen gleichzeitig berührt und massiert, und ich habe im Schlaf das dauerhafte Gefühl, ich laufe da unten komplett aus – so unendlich erregt bin ich von den unaufhörlichen Reizen.
Als ich aufwache, ist es bereits nach 21:00 Uhr – und der Traum war bittere Realität! Es befinden sich tatsächlich sechs fremde Personen in meinem offenen Zimmer. Vier Frauen streicheln ungeniert über meinen nackten, engen Metallic-Body, während die zwei Herren sich daneben intensiv ihre Schwänze wichsen und geil auf meine Brüste und die funkelnden Metallstifte zielen.
Ich halte es vor Scham und Aufregung einfach nicht mehr aus. Die Hitze in meinem Körper will durch das Serum einfach nicht nachlassen. Ich versuche, mich in meinem feuchten, nassen Lispeln hastig zu entschuldigen, um das Zimmer fluchtartig zu verlassen und die sechs Personen allein in meinem Bett zurückzulassen. Mitten am späten Abend flüchte ich aus meinem türlosen Hotelzimmer direkt nach unten in den Barbereich...
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