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Chapter 18 by The Pervert

Was soll Sashiira tun ?

Das Angebot des Tempels. Sashiira nimmt an.

?Also los. Sagt es mir. Ich bin weder ein unbedarftes Ländlerkind noch eine zarte behütete Stadtblüte. Was Ihr mir zu sagen habet. Ich werde es ertragen." sagte Sashiira und schaute Melquarion fest in die Augen.

Der nickt.

?Ich zweifle nicht das Du meine Worte ertragen kannst. Aber Ich fühle mich nicht wohl dabei da es so aussieht als wolle ich dich zu etwas zwingen oder überreden das im Gegensatz dazu steht das Ich dir helfen möchte. Aber nun denn, höre mir zu.

Wie Ich schon sagte ist unser Gott Shae-Mugan ein Gott der die Menschen dazu bringt sich zuerst selbst um ihre Angelegenheiten zu kümmern und der von uns, seinen Dienern verlangt das Sie für ihre eigenen Bedürfnisse auch selbst arbeiten. Aber Ich sagte auch er kennt die Menschen. Er weiss, das der Mensch für gute Arbeit auch Belohnung verlangt. Und er weiss, das jene Verlangen die uns Priestern vor allem von den anderen Menschen abgeredet werden nicht unterdrückt werden können ohne in den Herzen seiner Diener Aufbegehren zu erwecken. Der Mensch ist unvollkommen und nur wenige haben die Kraft und den Glauben allen Vergnügungen zu entsagen und trotzdem mit vollem Einsatz ihrem Amt zu dienen.

Darum gebot er uns alle Vier Monde ein Ritual anzuhalten das hauptsächlich dazu dient unseren jüngeren Glaubensbrüdern die Last der Entsagung zu erleichtern. Ihm ist das Gefühl nicht fremd und er weiss das es ohne dieses Verlangen bald keine Menschen mehr auf der Welt gäbe, die noch an irgend etwas glauben können. All jene strengen und an der Natur vorbei erdachten Regeln sind meist Menschenwerk, und selbst ein Gott kann für einige dieser Ideen keine vernünftige Begründung finden.

So befahl er uns also alle vier Monde das Ritual der reinigenden Lust abzuhalten.

Normalerweise mieten wir für dieses Ritual eine der örtlichen Huren. Es ist schlicht und ergreifend eine Nacht in der die Weihebereiten Novizen und allen Gottesdienern, die die Lust in sich fühlen eine Frau angeboten wird mit der Sie sich vergnügen können. Diese seht unter seinem besonderen Schutz und sich mit ihr zu vereinigen bedeutet seine Sorgen und Nöte mit Shae-Mugan zu teilen.

In unserem Orden gibt es dadurch fast keine Austritte und keine Anmassenden Übergriffe auf die Gläubigen, anders als bei anderen Göttern.

Es klingt für dich nun bestimmt so als wollte Ich dich auf den Wert einer Hure herab ziehen, deren Wichtigkeit für die Gesellschaft seit ehedem falsch eingeschätzt wird. Aber das ist etwas anderes.

Die einzige Möglichkeit die Ich also sehen würde währe wenn Du den Platz dieser Frau einnehmen würdest. Das Geld das wir ihr normalerweise für ihren Dienst bezahlen würden währe hoch genug deinen Freund bei uns gesund zu pflegen. Es bliebe noch genug um dir eine Fahrt zur nächsten Insel zu bezahlen von der aus Du vielleicht einen Weg finden kannst dein Schicksal zu finden und zu erfüllen."

Der Mosuul hatte eindringlich aber ruhig gesprochen. Sashiira glaubte Ihm zwar das er Ihr nur so emotionslos wie möglich die Sachlage darlegen wollte, trotzdem fühlte Sie sich als hätte er Sie mit Dreck beworfen.

Das was er gesagt hatte, war tatsächlich das was Sie empfand.

Sie sollte sich zur billigsten Sorte Hure machen die es gab. Das drum herum spielte keine Rolle. Sie hatte bisher genau diese Art ihr Leben zu führen unter Aufbietung all ihrer Stärke verhindert. Beinahe hatte Sie ihre so erbittert verteidigte Unschuld dem einzigen Mann geopfert, der wie Sie jetzt völlig überzeugt war diese ihre einzige Gabe die Ihr etwas bedeutete, wert gewesen währe.

Doch ... würde Sie es nicht gerade auf diese Weise ebenfalls tun ? Ihre Unschuld für den einzigen Mann opfern der dieses Opfer verdiente ? Nur das er nicht selbst diese Gabe annahm ?

Galt es nicht genauso viel wenn Sie sich anderen Männern hingab um ihn zu retten ? War das nicht stärke ?

Eine Stärke die dieser Gott so liebte ?

Sashiira haderte eine Weile mit ihren Gedanken, aber schliesslich stand für Sie fest, es musste sein. Wieviel mehr war Tavolori für Sie bereit gewesen zu opfern ? Und sollte dies wirklich ein Beweis für Stärke sein, so sollte dieser Gott ebenfalls beweisen wie viel ihm solch ein Akt der Stärke wert war.

Sashiira ballte die Hände zu Fäusten uns versuchte ruhig und gefasst zu klingen, aber ihre Stimme verriet Sie.

?Ich werde es tun. Das einzige was Zählt ist das Tavolori gesund wird. Ich schulde ihm so viel das es das mindeste Ist dafür zu sorgen das er wieder gesundet."

Melquarion zeigte keinerlei Hinweis wie er selbst die Entscheidung Sashiiras aufnahm, und er wirkte auf keinen Fall erfreut, aber irgend etwas störte das Mädchen. Es war nicht zu beschreiben aber Sie hatte wieder das merkwürdige Gefühl wie zu dem Zeitpunkt als Sie ins Zimmer trat. Es war ein merkwürdiges Unwohlsein. Als hätte er mit all seiner Freundlichkeit von Anfang an doch nur auf dieses Ziel hingearbeitet.

?Ich sagte es schon einmal. Du bist stark ! Es tut mir leid, das von den wenigen Wünschen die Du bisher an das Leben hattest nun auch diesen noch verlierst. Nichts was Ich sagen könnte würde dir diese Tat erleichtern. Darum sei nur meiner Bewunderung versichert."

?Danke." Sashiira fühlte eine Leere in ihrem Kopf. Sie hatte sich zu dieser Entscheidung durchgerungen, aber ihre Gefühle rannten Sturm gegen ihre Vernunft. Aber ihre Vernunft würde Siegen.

?Wenn Ich einen Weg wüsste dir anders zu helfen oder wenigstens dafür zu sorgen das du deine ... es dir leichter zu machen.

Wenn Du dir sicher bist werde Ich alles veranlassen. Doch muss ich für den Tempel auf bestimmten Anweisungen bestehen."

Sashiira nickte. Aber Sie hatte das Zögern in seinen Worten bemerkt. Es war als hätte er eine Idee gehabt, diese aber gleich wieder zu ihrem eigenen Schutz verworfen.

?Herr. Ich sehe das Ihr eine Idee gehabt habt. Ich möchte euch bitten, Ich bin bereit und auf alles gefasst. Solltet Ihr jedoch etwas wissen oder glauben zu vermuten das mir eine Hilfe ist, so bitte Ich euch es mir zu sagen. Ich will stark sein um eurem Gott zu gefallen. Also gebt mir die Chance es auch zu sein." bat Sie, nicht sicher ob Sie wirklich diese Kraft hatte. Aber egal was er sagen würde, ablehnen könnte Sie es immer noch.

?Du bist sehr schlau, mutig stark und aufmerksam. Ja ich hatte eine Idee, doch der Grund Sie sofort zu verwerfen ist das es für dich nur noch schmerzhafter würde. Unser Gott liebt die starken, nicht die selbstzerstörerischen. Sag mir ist es besser jemanden davor zu bewahren sich zu Tode zu stürzen wenn er andernfalls verbrennen muss ?"

?Ist es nicht anmassend wenn Ich diese Entscheidung für jemand anderen treffe ? Sollte er nicht selbst entscheiden welche Todesart er vorzieht ?" fragte Sashiira zurück.

Der Mosuul musste lächeln.

?Wahrlich, Du bist nicht auf den Kopf gefallen. Nun gut. Es wird dir sicher nicht unbekannt sein, das eine Frau einem Mann auf mehr als eine Art gefällig sein kann. Unser Ritual verlangt danach das eine Frau sich den Männern hingibt. Aber das kann Sie auch ohne das Sie ihnen den natürlichen Weg öffnet. Das würde bedeuten das Du deine Unschuld behalten könntest. Aber dies würde bedeuten das Du ihr so viel Wert beimisst das Du dadurch den sogar den **** riskierst. Selbst für eine Hure die in dieser Art sich hinzugeben geübt ist kann ein bleibender körperlicher Schaden entstehen. Denn bei diesem Ritual geraten die Männer schon einaml ausser Kontrolle. Für einen jungen aber ungeübten Körper dessen Fleisch nachgibt könnte dies sogar zum Tode führen. Währe deine Jungfräulichkeit das Wert ?"

?Ihr sagtet die Frau die sich für dieses Ritual bereit erklärt würde unter besonderem Schutz ihres Gottes stehen. Würde er es zulassen das Ich sterbe wenn Ich seinen Wunsch erfülle selbst wenn mich meine eigene Eitelkeit in diese Gefahr bringt ? Denn kann Ich ohne Eitelkeit beweisen wollen das Ich stark bin ?"

In diesem Moment verdüsterte sich der ganze Raum. Sashiira schreckte in ihrem Sessel auf während Der Mosuul entspannt und ruhig blieb.

Mitten im Zimmer, von Sashiira gut zu erkennen bildete sich eine silberne Flamme im Raum. Eine stimme erklang, dunkel und ruhig, aber auch eindeutig belustigt.

?Wer beweist mehr Eitelkeit und Stärke als jemand der es wagt mit einem Gott zu schachern ? Beweise deinen Mut und dir wird nichts geschehen. Doch versagst Du, musst Du mit den Konsequenzen leben."

Die Flamme wurde kleiner und erlosch, das Licht im Zimmer wurde heller.

Sashiira sass steif in dem Sessel. Ihre Augen alleine spähten umher, als suchen Sie einen Fluchtweg während Sie so steif blieb als erwarte Sie einen Schlag von einer Keule, sobald Sie sich rührte.

Schliesslich schaute Sie den Monsuul an der sich eine weitere Tasse Kifa eingoss.

?Wa-war ER das ?" flüsterte Sie.

?Ja das war Shae-Mugan. Nur wenige Menschen hatten bisher die Ehre das er persönlich zu ihnen sprach."

Sashiira schluckte.

?Und ist das ein gutes Zeichen ?"

Der Monsuul musste so lachen das er den Kifa verschüttete.

?Kind, das hier war unter allen Umständen eines der besten Zeichen die Ich je erlebt habe."

Was wird Sashiira genau erwarten ?

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