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Chapter 30

What's next?

D Chillen

Heike lag entspannt auf dem Bett und zog an ihrer Zigarette, die bereits zu mehr als der Hälfte abgebrannt war. Rasch hatte sie sich an den süßlich-blumigen Duft gewöhnt und genoss das exotische Aroma. Ihr Kopf fühlte sich herrlich leicht an und überraschenderweise schienen alle Sorgen, die sie vor kurzem noch belastet hatten, gar nicht mehr so schwerwiegend und wichtig. Sogar dass Mirza noch immer wie ein zu kurz geratener Koloss nackt in ihrem Bett lag und sie selbst nicht bedeutend viel mehr am Leib hatte, machte ihr nichts mehr aus.

Dagegen saß Nadeem vollkommen angezogen und offensichtlich einigermaßen verklemmt auf der Bettkante und sog eher lustlos an seinem Glimmstängel. Er blickte sinnierend aus dem deckenhohen Fenster und wenn seine Augen gelegentlich in Richtung ihrer Blöße abschweiften, wandte er sie jedes Mal rasch wieder ab. Heike erkannte seine Unsicherheit und Scham und konnte darüber nur noch kichern. Gelegentlich angelte sie sich die Vodka-Flasche, die zwischen ihr und dem Dicken stand, und nahm einen Schluck daraus.

Sie taxierte den schmächtigen Jungen und fragte sich, wie er wohl unter seiner verhüllenden Kleidung gebaut war. Schon seit sie ihn kennengelernt hatte, hegte sie eine gewisse Sympathie für ihn. Zunächst vielleicht eher so wie für einen kleinen, süßen Welpen, mit dem man spielen und den man foppen konnte. Je länger sie hier rauchte und ihn von der Seite betrachtete, desto mehr schwanden ihre Hemmungen, sich noch ganz andere Dinge mit ihm vorzustellen. **** wanderte ihre freie Hand hinab zu ihrem klatschnassen Höschen und rieb gedankenverloren über ihre empfindliche Muschi.

Onkel Mirza betrachtete derweil die beiden, seinen Neffen und sein neuestes Spielzeug. Und er war sehr zufrieden mit sich. In kürzester Zeit hatte er es geschafft, die hellhäutige Europäerin völlig gefügig zu machen. Unglücklicherweise war es gerade dieser schnelle und leichte Erfolg, der ihn gleichzeitig unzufrieden machte. Es war zu einfach gewesen. Er vermisste die Herausforderung. Um wieder einen Reiz zu verspüren, musste er die Schwierigkeit erhöhen.

„Du, Blondie“, begann er. Deren Augen schwenkten zu ihm herüber und sahen ihn leicht benebelt an.

„Blondie, mein Neffe Nadeem hat mir verraten, dass er dich sehr gerne mag.“ Der Junge zuckte bei der Erwähnung seines Namens zusammen und Panik schlich sich in sein Gesicht. „Aber er ist ziemlich schüchtern und bei Frauen weiß er nicht, wie er es anfangen soll. Würdest du ihm da ein bisschen Anschauungsunterricht geben?“

Ein winziger Rest gesunder Menschenverstand in Heikes benommenen Bewusstsein erkannte, dass sie das überhaupt nicht tun sollte. Moralische Bedenken schob sie aber mit überraschender Leichtigkeit zur Seite. Sie fühlte sich frei und enthemmt. Nichts schien ihr naheliegender, als den niedlichen Nadeem zu vernaschen.

Die Augen zu Schlitzen verengt krabbelte sie auf ihn zu. Der Bursche wollte dem ersten Impuls folgend tatsächlich flüchten, doch ein drohendes Räuspern des Älteren stoppte ihn. Heike nestelte an seinem Gürtel und Hosenbund herum, die Zungenspitze vor Konzentration aus dem Mundwinkel geschoben.

„Hilf mir mal“, mahnte sie und drückte seinen Oberkörper nach hinten. Gehorsam sank er rücklings auf das Laken und hob seine Hüfte so weit an, dass ihm die Verführerin die Hosen bis auf die Knie herabziehen konnte.

Enttäuscht und fast schon beleidigt entdeckte sie, dass sein Pimmel noch immer schlaff herunterhing. Immerhin turnte sie hier so gut wie nackt vor ihm herum und meinte, das Anrecht zu haben, dass er sich davon zumindest etwas angetan und erregt zeigen sollte. Dabei war er gar nicht so schlecht bestückt. Um imposant zu wirken, müsste sich da aber schon noch einiges tun.

Beherzt griff sie zu.

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