What's next?

Clubnacht 3

Ein tiefes, ungefiltertes Stöhnen von Loona drang herüber, gefolgt von einem harten, satten Geräusch, als würde der Bettpfosten mit voller Wucht gegen die Wand donnern. Das Beben übertrug sich minimal durch den Boden bis in die Latten meines eigenen Betts.

Nadja neigte den Kopf zur Seite, lauschte wie eine Feinschmeckerin, die den perfekten Gang genießt, und senkte dann ihren Blick wieder auf mich herab.

„Hör dir das an“, murmelte sie, fast zärtlich in ihrer Grausamkeit. „Er packt sie richtig an. Kein langes Zögern, kein vorsichtiges Abtasten. Genau das, was sie gebraucht hat.“

Ihr Blick glitt an meinem Körper herab, dorthin, wo mein Fleisch unter der Folter des Zylinders pulsierte. Der stählerne Schaft zeichnete sich durch die blanke Anspannung meiner Muskeln noch schärfer ab; das Metall bebte im Takt meines übersteuerten Pulses.

„Sieh dich an, John“, flüsterte sie und strich mit der harten Kante ihrer Stiefelsohle über meine Innenschenkel, schob die Kappe des Leders langsam nach oben, bis sie direkt gegen den kalten Ring drückte. „Du platzt fast. Dein ganzer kleiner, ungezogener Körper will mitspielen, will Teil davon sein – und das Einzige, was du bekommst, ist Schmerz.“

Sie erhöhte den Druck minimal. Der Zylinder verkantete, schnitt scharf in das verquollene, eingesperrte Fleisch. Ein erstickter, heiserer Laut entfuhr meiner Kehle, halb Stöhnen, halb Wimmern, das ich in den Kissenbezug presste.

„Psst“, zischte Nadja leise, und ihre Augen blitzten auf. „Habe ich dir erlaubt, Geräusche zu machen? Wenn der Typ da drüben merkt, dass hier noch jemand liegt, ruinierst du Loonas Nacht. Und wenn du ihre Nacht ruinierst, sorge ich persönlich dafür, dass der Schlüssel für diesen Stahl bis nächste Woche unauffindbar bleibt.“

Ich biss mir auf die Unterlippe, schmeckte das getrocknete Salz der alten Maske und schwieg. Mein Atem rasselte flach und brennend durch die Nase.

Jenseits der Wand erreichte die Szene ihren Höhepunkt. Die Stöße wurden schneller, unbarmherziger, das Quietschen der Matratze überschlug sich. Loonas Stimme verlor jede Beherrschung – ein raues, atemloses Keuchen, das schließlich in einem langgezogenen, bebenden Schrei abbrach, erstickt im Kissen oder an der Brust des Fremden. Dann ein letztes, schweres Poltern, gefolgt von einem tiefen, erschöpften Ausatmen des Mannes.

Danach: Stille.

Eine lastende, klebrige Stille legte sich über den Flur, nur unterbrochen vom dumpfen Rauschen unseres eigenen Atems im kleinen Zimmer.

Die Welle, die meinen Körper zerrissen hatte, brach in sich zusammen. Doch statt Erleichterung blieb nur der dumpfe, pochende Kater im Schambein, die absolute Taubheit in meinen fixierten Armen und das vernichtende Gefühl, endgültig auf den Grund des Abgrunds gestürzt zu sein. Sie war fertig. Sie hatte bekommen, was sie wollte. Und ich lag hier wie der Schmutz unter ihren Schuhen.

Nadja stand langsam auf. Das Leder ihrer Stiefel knarrte leise. Sie trat an das Kopfende des Bettes, schob ihre Hände unter meine Schultern und drehte mich mit überraschender Kraft auf den Rücken, sodass ich die Decke anstarren musste.

Sie setzte sich rittlings auf meine Oberschenkel. Ihr volles Gewicht drückte auf meine Muskeln, die Wärme ihres Körpers durch den dünnen Seidenstoff ihres Tops schlug mir entgegen. Sie stützte die Hände auf meine Brust, beugte sich vor, bis ihre Lippen nur Zentimeter von meinem Ohr entfernt waren.

„Die beiden schlafen gleich ein“, flüsterte sie, und ihr Tonfall war ein Versprechen dunkler Konsequenzen. „Aber meine Nacht ist noch nicht vorbei. Und du hast noch eine Schuld bei mir offen, Mediziner.“

Ihr Gewicht presste meine Oberschenkel flach in die Matratze. Durch den dünnen Stoff ihrer Kleidung übertrug sich ihre Hitze direkt auf meine Haut, während der schwere Zylinder zwischen uns eingekeilt war – ein starrer, eiskalter Keil aus Chirurgenstahl, der bei jeder minimalen Bewegung ihrer Hüfte tief ins Schambein schnitt.

Nadja stützte die Handflächen flach auf meine Brust. Ihre Fingernägel bohrten sich leicht in das Fleisch, nicht tief genug, um die Haut zu ritzen, aber fest genug, um jeden Herzschlag darunter zu spüren.

„Sieh mich an“, befahl sie leise. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch, aber jedes Wort trug das absolute Gewicht ihrer Kontrolle.

Ich zwang die Lider auf. Im matten Licht, das schräg durch den Türspalt fiel, zeichneten sich die harten, eleganten Linien ihres Gesichts ab. Ihre Pupillen waren geweitet, die Wangen glühten vom Club, und auf ihren dunkel bemalten Lippen lag dieses unverhohlene, grausame Lächeln, das mich schon den ganzen Tag über begleitet hatte.

„Du hast gelauscht“, stellte sie fest, strich mit den Fingerspitzen langsam über mein Schlüsselbein hinauf zu meinem Hals und legte den Daumen sanft auf meine Halsschlagader. „Du hast jedes einzelne Geräusch aufgesaugt. Du weißt ganz genau, was er mit Loona gemacht hat. Und du weißt ganz genau, wo dein Platz ist.“

Der Puls unter ihrem Daumen raste, schlug unbarmherzig gegen ihren Druck.

„Ja… Herrin Nadja“, brachte ich mühsam hervor. Meine Kehle war ausgedörrt, die getrockneten Ränder auf meinen Wangen spannten bei jeder Silbe.

„Du bist kein Mann für eine Nacht wie diese, John“, raunte sie, neigte den Kopf zur Seite und musterte mich wie ein anatomisches Präparat. „Ein richtiger Mann nimmt sich, was er will. Er geht durch diese Tür, schließt sie hinter sich ab und lässt sich bedienen. Aber du? Du liegst hier in Ketten, eingesperrt in dein eigenes Versagen, und wartest darauf, dass man dir die Reste vorwirft.“

Sie verlagerte ihr Gewicht ein Stück nach hinten, sodass ihre Knie links und rechts meiner Rippen einsanken. Ihre Hände wanderten nach unten, tasteten über meine Bauchdecke, bis ihre Fingerkuppen die kühle Oberkante des Zylinders berührten.

Ein einziger, gezielter Ruck an dem stählernen Gehäuse ließ die scharfen Kanten des inneren Rings direkt in das überreizte, geschwollene Fleisch schneiden. Ein dumpfer, erstickter Keuchlaut entfuhr mir; die Fesseln hinter meinem Rücken spannten sich bis zum Anschlag, als sich mein Oberkörper reflexartig aufbäumen wollte.

„Kein Ton“, zischte sie, beugte sich blitzschnell vor und presste ihre Handfläche fest über meinen Mund.

Der Geruch ihrer Haut schlug mir entgegen – der Staub der Berliner Straßen, teures Parfüm und das feine, bittere Aroma von Rauch und Alkohol. Ihre Augen funkelten gefährlich nah vor den meinen.

„Wenn du auch nur einen Laut von dir gibst, der die beiden drüben aufweckt, lasse ich dich genau so liegen, bis der Morgen anbricht. Verstanden?“

Ich nickte hastig gegen ihre Hand. Meine Augen brannten, Tränen der reinen Überlastung sammelten sich in den Winkeln.

Langsam, Zentimeter für Zentimeter, zog sie ihre Hand von meinen Lippen zurück, ließ die Finger jedoch an meinem Kinn liegen und drückte den Kopf fest in das Kissen.

„Loonas Nacht ist vorbei. Aber meine fängt gerade erst an“, wisperte sie, während sie sich aufrichtete und ein Bein über mich schwang, um neben der Matratze aufzustehen. Das Leder ihrer Stiefel knarrte leise im Halbdunkel. Sie griff nach dem Reißverschluss an der Innenseite ihres rechten Schafts und zog ihn mit einem langsamen, metallischen Sirren nach unten.

„Du wolltest nützlich sein, John. Also beweise es.“

Das metallische Sirren des Reißverschlusses klang im stillen Raum so schneidend wie das Schärfen einer Klinge.

Nadja zog den Schaft des rechten Stiefels auf, streifte das feste Leder langsam über die Ferse und stellte den Stiefel mit einem dumpfen Laut neben das Bett. Sie wiederholte die Bewegung mit dem linken Bein. Nun stand sie in feinen, schwarzen Feinstrümpfen vor mir auf den Dielen, das Gewicht leicht verlagert. Der Geruch nach warmem Nylon, Schweiß von der Tanzfläche und dem Leder hing im Raum.

„Du weißt, was jetzt kommt, John“, sagte sie mit einer Stimme, die so ruhig und selbstverständlich war, dass sie jeden Widerspruch im Ansatz erstickte. „Kein Murren. Keine Hände. Du bleibst, wo du liegst, und du bedienst mich.“

Sie kniete sich auf die Matratze, zog den Saum des Seidentops glatt und schob sich vorwärts, bis sie dicht über meiner Brust kauerte. Die feine Masche des Nylons strich kühl über die nackte Haut. Dann drehte sie sich nicht zur Seite – sie setzte ein Knie neben meinen Kopf, das andere auf die andere Seite, und ließ sich auf mein Gesicht sinken.

Nicht leicht. Nicht zum Ausprobieren.

Die Wärme kam zuerst, dann das Gewicht, dann nur noch sie: feuchtes Nylon, Haut darunter, der herbe, berauschende Geruch nach Club und nach Stunden, in denen ich sie nicht hatte anfassen dürfen. Der Mund war voll. Die Nase hatte kaum Luft. Meine Arme lagen taub hinter dem Rücken, die Riemen schnitten, und der Stahl zwischen den Beinen pochte dumpf gegen nichts als Laken.

„Zunge“, sagte sie leise von oben. „Flach. Durch den Stoff, solange er noch da ist. Wenn ich den Bund zur Seite ziehe, folgst du. Du hörst nicht auf, nur weil dir die Luft ausgeht.“

Ich gehorchte.

Der Geschmack von Gewebe und warmer Haut legte sich auf die Lippen. Jeder Zug war eine Gratwanderung zwischen Erschöpfung und einer brennenden, alles verzehrenden Unterwerfung. Nadja stützte sich nicht nur auf meine Schultern. Ihr rechter Fuß glitt nach hinten, fand den Zylinder und setzte die Sohle darauf – fest genug, dass der Stahl verkantete, sobald sie das Becken bewegte. Jeder Stoß ihres Körpers war ein Zug an meinem Schambein. Sie hielt sich an meinem Schloss fest, als wäre es ein Griff am Bett.

„Genau so“, hauchte sie. Die Finger der anderen Hand lagen in meinen Haaren und lenkten den Winkel. „Loona hat sich nebenan bedienen lassen. Du hast zugehört. Jetzt bist du das Möbel, das ich benutze. Und das Ding zwischen deinen Beinen bleibt, wo es ist. Ich fasse es an. Du kommst nicht.“

Sie rieb sich in kurzen, genauen Stößen über meinen Mund. Das Nylon wurde nass, gab nach, ihre Finger zogen den Bund zur Seite, und dann war da nur noch sie, ohne Stoff dazwischen. Ich leckte, wo sie mich hinzog. Unter der Sohle auf dem Käfig bäumte sich das Fleisch auf und stieß gegen die Streben; sie merkte das Zucken und presste den Fuß fester, nicht als Strafe, als Takt.

Der erste Höhepunkt kam ohne Ankündigung – ein langer, erstickter Laut, die Schenkel fest um meinen Kopf, warm und nass gegen Zunge und Kinn. Sie blieb sitzen. Atmete aus. Hob sich nicht.

„Noch nicht aufhören“, sagte sie, die Stimme schon enger, aber klar. „Ich bin nicht fertig. Du auch nicht – nur dass du nichts davon haben wirst.“

Ihre Hand glitt vom Haar an den Zylinder, umfasste das Metall neben ihrer Ferse und rüttelte im Rhythmus ihres Beckens. Das Fleisch im Rohr suchte nach Raum, fand keinen. Die Welle baute sich trotzdem auf, sinnlos, gegen Stahl. Genau in dem Moment, in dem mein Bauch sich zusammenzog, nahm sie die Hand weg und ließ nur den Fuß liegen.

„Nein“, flüsterte sie. „Loona hat gesagt, du kommst nicht. Ich halte mich daran. Ich halte mich nur nicht an Schonung.“

Ich keuchte gegen sie. Sie setzte wieder auf, langsamer diesmal, tiefer, und zwang den Mund zurück an dieselbe Stelle. Der zweite Orgasmus kam nach wenigen Minuten, kürzer, härter, ein Laut, den sie in die Zähne biss, weil nebenan jemand schlief. Sie blieb sitzen, bis das Zittern nachließ, wischte sich einmal an meinem Mund ab und ließ mich darunter, nass, ohne Luft, ohne Erlösung.

Erst dann hob sie sich.

Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, glättete das Top und sah auf mich herab: gefesselt, das Gesicht glänzend, der Käfig noch warm von ihrer Sohle, das Fleisch darin ohne jeden Ausweg.

„Du taugst tatsächlich zu etwas, Mediziner“, stellte sie sachlich fest. „Zum Sitzen. Zum Halten. Nicht zum Fertigwerden.“

Sie stieg von der Matratze, griff nach den Stiefeln, zog sie an, ohne sich zu beeilen. Der Reißverschluss sirrte wieder. An der Tür blieb sie einen Herzschlag stehen.

„Schlaf, soweit du kannst. Der Sonntag wird lang – und Loona hat morgen sicher noch Pläne mit dir.“

Sie wandte sich um, trat mit leisen Schritten auf den Flur und zog die Zimmertür hinter sich ins Schloss. Der Schnapper rastete mit einem leisen, endgültigen Klicken ein.

Ich ließ den Kopf zurück in das Kissen sinken. Nebenan blieb es still. Der Geschmack von ihr brannte auf meiner Zunge, die Fesseln hielten mich unbeweglich gefangen, und die Dunkelheit schloss sich wieder über mir.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

What's next?

Back Start Over View Story Map

0 comments