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Chantanal

Chapter 9 by Meister U Meister U

Johannes' Hand drückte ihren Oberkörper nach unten, bis ihre Brust den kalten Boden berührte, ihre Hüften hoben sich, ihr Po präsentierte sich ihm, nackt und verletzlich. Sie spürte seine Finger auf ihrer Haut. Johannes' Finger glitten zurück, und dann spürte sie ihn. Den Druck. Den ersten, unnachgiebigen Druck gegen die Stelle, die noch nie zuvor jemand berührt hatte.

"Atme", wies er sie zurecht, doch seine Stimme wurde dann überraschend sanft. "Entspann dich."

Chantal versuchte es. Sie atmete tief ein, lockerte ihre Muskeln, so gut sie konnte. Und dann drang er ein. Langsam, vorsichtig, aber unaufhaltsam. Der Schmerz war scharf, stechend, als würde etwas in ihr zerreißen. Sie biss die Zähne zusammen, ihre Finger krallten sich in den Boden, und Tränen schossen in ihre Augen.

Es tat weh. Es tat so weh, dass sie dachte, sie müsste schreien. Ihr Körper spannte sich an, wehrte sich gegen das Eindringen, aber Johannes hielt sie fest, seine Hand auf ihrer Hüfte, und drängte weiter. Zentimeter um Zentimeter, bis er ganz in ihr war.

Sie spürte, wie sie zitterte, wie ihr Atem flach und schnell wurde. Die Tränen brannten in ihren Augen, aber sie weigerte sich, sie fließen zu lassen. Sie weigerte sich, ihm diese Genugtuung zu geben.

Johannes hielt inne, ließ sie sich an die Dehnung gewöhnen. "Alles okay?", fragte er.

Chantal schluckte. Der Schmerz war noch da, ein dumpfes, pochendes Brennen, das sich in ihrem Inneren ausbreitete. Aber sie spürte auch die Blicke. Die Blicke der anderen Mädchen, der Jungs, die alle auf sie gerichtet waren. Sie sah sie in ihrem Kopf – wie sie zusahen, wie sie warteten. Wie sie sehen wollten, ob sie wirklich so stark war, wie sie immer tat.

Und Chantal, die Schauspielerin, die niemals Schwäche zeigte, lächelte.

"Das soll alles sein?", sagte sie, und ihre Stimme klang fast gelangweilt. "Ich dachte, du willst mich richtig ficken. Nicht nur so ein bisschen." Sie wusste, was sie tat. Sie provozierte ihn. Sie gab ihm den Anstoß, den er brauchte, um härter zu werden. Und sie hasste sich dafür.

Johannes' Griff auf ihrer Hüfte wurde fester. "Na wenn du meinst", sagte er gelangweilt. Dann zog er sich zurück.

Und stieß zu.

Der Schmerz durchfuhr sie wie ein Blitz. Es war, als würde ein glühendes Messer in sie eindringen, als würde ihr Körper in zwei Teile reißen. Ein Schrei entwich ihr, unterdrückt, fast erstickt, aber sie hörte ihn selbst. Sie spürte, wie ihre Muskeln sich krampften, wie ihr ganzer Körper sich gegen das wehrte, was geschah.

Johannes hielt nicht inne. Er zog sich zurück und stieß erneut zu, diesmal noch härter, noch tiefer. Und wieder. Und wieder. Ein Tempo, das keinen Raum für Gnade ließ.

Chantal vergaß zu atmen. Ihre Hände krallten sich in den Boden, ihre Nägel brachen ab, aber sie spürte es nicht. Der Schmerz in ihrem Arschloch war unbeschreiblich, ein Feuer, das ihren ganzen Körper erfasste, das ihre Gedanken verschlang, das alles andere auslöschte.

Sie spürte, wie Tränen über ihre Wangen liefen, aber sie weinte nicht. Sie konnte nicht weinen. Sie musste stark bleiben. Sie musste zeigen, dass sie es aushalten konnte. "Komm schon", keuchte sie zwischen den Stößen, und ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. "Das ist doch nicht dein Ernst."

Johannes lachte leise. Er beschleunigte, und jeder Stoß war eine Qual, ein Feuerstoß, der sie tiefer in den Boden drückte. Chantal spürte, wie ihr Körper sich wehrte, wie ihre Muskeln sich krampften, wie etwas in ihr sich öffnete, das nie geöffnet werden sollte.

Aber sie spürte auch etwas anderes. Dieses seltsame Kribbeln, das sich in ihr ausbreitete, das sich mit dem Schmerz vermischte. Ein Gefühl, das sie nicht benennen konnte. Etwas, das sie hasste und gleichzeitig nicht loslassen wollte.

Sie war nicht mehr Chantal. Sie war nur noch ein Körper, der ins Arschloch gefickt wurde. Ein Körper, der Schmerz und Lust nicht mehr unterscheiden konnte. Ein Körper, der aufhörte zu kämpfen. Sie stöhnte, leise, fast gegen ihren Willen, und Johannes' Griff auf ihren Hüften wurde fester.

"Ja", murmelte er, "So gefällst du mir. So, wie du dich bewegst. So, wie du stöhnst."

Chantal schloss die Augen, versuchte, sich ganz auf das Gefühl zu konzentrieren, auf den Moment. Aber dann hörte sie etwas. Stimmen. Mehr Stimmen als vorher. Ein leises Kichern, geflüsterte Worte, die sie nicht verstand.

Sie riss die Augen auf und hob den Kopf, soweit sie konnte. Dabei sah sie Daniel, der sein Handy in der Hand hielt, das Display noch hell, und der mit einem breiten Grinsen zu den anderen Mädchen sah. Er hatte Bilder gemacht. Hatte sie verschickt? An die anderen Zimmer? An …?

In ihrem Kopf rasten die Gedanken wie wild gewordene Vögel. Rache. Ich werde mich rächen. Ich werde ihnen allen zeigen, was es heißt, mich zu demütigen. Johannes wird sich wünschen, er hätte mich nie angefasst. Daniel wird sein Handy fressen. Und alle, alle werden bezahlen.

Der Gedanke an Rache war süß, heiß, er füllte ihren Kopf mit Bildern von Vergeltung, von Demütigung, die sie ihnen zufügen würde. Chantal wollte schreien, wollte aufspringen. Aber sie konnte nicht. Johannes Stimme war laut genug, dass alle es hören konnten. "Zeig ihnen, wie eine Sklavin sich benimmt. Zeig ihnen, wofür du gut bist." Chantal senkte den Kopf. Tränen brannten in ihren Augen, aber sie weinte nicht. Sie spürte die Blicke auf sich, die Blicke der Mädchen. Jetzt sahen sie sie so. Nackt. Unterworfen. Gedemütigt.

Johannes fickte ihren Arsch unerbittlich. Sie spürte seinen Körper, seine Hände auf ihrer Hüfte, die Art, wie er sie festhielt, als wäre sie sein Besitz.

Und plötzlich öffnete sich etwas in ihr. Ein Tor, das sie nie zuvor betreten hatte. Der völlige, absolute Kontrollverlust. Das Gefühl, dass sie nichts mehr zu entscheiden hatte. Dass ihr Körper, ihre Würde, ihre Identität – alles gehörte jetzt jemand anderem.

Ihr Körper begann zu zittern. Eine Welle, die in ihrem Bauch aufstieg, die sich ausbreitete, ihre Oberschenkel, ihren Rücken, ihre Brust erfasste. Sie spürte, wie die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen zunahm, wie ihr Inneres sich noch weiter öffnete, wie jeder Stoß von Johannes sie tiefer in dieses Gefühl hineintrieb.

Die Blicke der anderen, die um sie herumstanden, die zusahen, wie sie sich unterwarf – sie brannten auf ihrer Haut wie Feuer. Sie sehen mich, dachte sie. Alle sehen mich. Nackt. Unterworfen. Gedemütigt. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich will nichts dagegen tun. Sie hörte sich selbst stöhnen, laut, unkontrolliert. Ihr Körper bewegte sich nicht mehr nur passiv – sie schob sich ihm entgegen, nahm ihn tiefer in sich auf, wollte mehr. Sie war nur noch ein Körper, ein Tier, das gefickt wurde und es genoss.

"Ja", keuchte sie, und ihre eigene Stimme klang fremd in ihren Ohren. "Ja, bitte. Mehr."

Johannes beschleunigte sein Tempo, und sie spürte, wie etwas in ihr sich zusammenzog, sich spannte, bereit zu platzen. Die Spannung war unerträglich, sie durchströmte ihren ganzen Körper, ihre Finger krallten sich in den Boden, ihre Zehen krümmten sich.

Und dann brach es los.

Der Orgasmus traf sie wie eine Welle, die sie hinwegspülte. Sie schrie laut. Ihr Körper zuckte, spannte sich an, während die Wellen durch sie hindurchrollten, immer wieder, immer stärker. Es war nicht wie bei Max, nicht wie bei irgendeinem der Jungs, die sie je gehabt hatte. Sie hatte das Gefühl zum ersten Mal einen echten Orgasmus zu erleben.

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