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Chapter 34

What's next?

Bennu kommt ins Schwitzen

Die Nachricht, dass sie Bennu wieder treffen sollte, verbesserte Heikes Laune ungemein. Sie wusste nicht, wie viel Zeit ihr bleiben würde, bis er ankam. Daher flitzte sie ins Bad, frisierte und schminkte sich. Zum Anziehen wählte sie einen blau-grün gemusterten Bikini und zog darüber einen hellgelben Pareo. Sie legte das weiche, leichte Baumwolltuch um den Körper, griff die beiden oberen Ecken und verknotete sie hinter dem Hals, wodurch ein einfaches Neckholder-Kleid mit freiem Rücken entstand.

So setzte sie sich an den Tisch in der Wohnküche, aber nichts geschah. Sie konnte ihre Aufregung kaum zügeln. Um sich abzulenken, surfte sie im Internet.

Als es klingelte, schrak sie zusammen. Wer war das? Warum kam er nicht herein? Sie wartete fünf Herzschläge lang ab, bevor sie aufstand und durch den Flur ging. Sie öffnete die Tür nur einen winzigen Spalt und spähte hindurch. Draußen stand ein hochgewachsener, sportlicher junger Mann mit vollem, krausem Haar und dunkler Haut. Bennu!

Heike riss die Tür auf. „Hallo! Schön, dass du da bist.“

Sein Lächeln ließ perfekte, weiße Zähne aufblitzen.

„Guten Morgen, Heike. Ich freue mich auch, dich wiederzusehen. Ich hoffe, ich bin nicht zu früh oder störe dich bei etwas?“

„Nein, ganz und gar nicht. Komm doch rein!“

Er wandte sich halb um zu einem Pickup, der vor dem Haus an der Straße parkte. Offenbar wollte er sein Material abladen und mit der Arbeit beginnen. Aber dann entschied er sich, zunächst die Einladung anzunehmen, um nicht unhöflich zu sein.

In der Küche bot Heike ihm etwas zu **** an. Gerne hätte sie sich mit ihm hingesetzt und geplaudert. Doch seine Ungeduld war mit Händen greifbar. So sah sie ein, dass sie ihn nicht länger aufhalten sollte. Mit den Gläsern in der Hand gingen sie zusammen auf die Terrasse und Heike erklärte, wie sie sich das Sonnensegel vorstellte. Er hörte aufmerksam zu, obwohl er bestimmt viel mehr von der Materie verstand als sie.

Sie war supernervös. Sie wollte nur den besten Eindruck auf ihn machen und vermutlich verhielt sie sich so ungeschickt, dass er sie für eine blöde Gans halten musste. Vor Aufregung plapperte sie einfach immer weiter, bis er sie freundlich, aber bestimmt unterbrach.

„Ich hole dann mal meine Sachen und fange an. Ich gehe am besten durch die Garage, wenn das für dich OK ist, damit ich keinen Dreck in die Wohnung trage.“

Sie nickte. Insgeheim hätte sie sich in den eigenen Hintern treten können. Beruhige dich und benimm dich endlich normal wie eine erwachsene Frau und nicht wie ein durchgeknallter Teenager, schalt sie sich in Gedanken. Laut sagte sie:

„In Ordnung. Ich bin dann drinnen, damit ich dir beim Arbeiten nicht im Weg bin. Wenn du etwas brauchst, gib einfach Bescheid.“

Die nächste Stunde verbrachte sie damit, ihm durch die Fenster zuzusehen, wie er zunächst Löcher in die Umfassungsmauern bohrte und daran Wandhalterungen aus robustem Edelstahl anschraubte. Regelmäßig versorgte sie den fleißigen Arbeiter mit kühlen Getränken. Trotzdem wurde ihm heiß und bald war sein T-Shirt so durchgeschwitzt, dass er es auszog und zum Trocknen über eine Stuhllehne hängte. Nun trug er nur noch die Dreiviertel-Cargohose. Dies wiederum sorgte dafür, dass es Heike heiß wurde. Sie trat ins Freie.

„Macht es dir etwas aus, wenn ich Baden gehe, während du hier schaffst?“

„Nein, gar nicht. Lass dich von mir nicht stören.“

Heike schritt an den Rand des Pools, löste den Knoten in ihrem Nacken und der Pareo rauschte zu Boden. Theatralisch stieg sie ins Becken und ließ sich auf dem Rücken treiben, während sie ihn weiter beobachtete. Ihr Oberkörper ragte weitgehend über die Oberfläche und da sie das Kreuz durchdrückte, streckte sie ihm ihre Brüste geradezu entgegen.

Sie konnte nicht nur sehen, sondern auch unmittelbar fühlen, wie sich ihre Brustwarzen aufrichteten und hart gegen den dünnen Stoff des nassen Bikinioberteils pressten. Und daran war nicht die Kühle des Wassers schuld. Aber zu ihrem Leidwesen hatte ihr schöner Adler keine Augen für sie.

Geschäftig rollte er das Segel aus, das im Prinzip nur aus einer großen Bahn aus wetterfestem Stoff bestand, das am Rand mit stabilen Metallösen versehen war. Durch diese fädelte er Seile, die er hinterher durch die Halterungen zog und mit Gurtspannern festzurrte. Als er mit allem fertig war, lag der Großteil der Veranda im Schatten. Zufrieden besah er sich sein Werk.

Die Hausherrin klatschte begeistert in die Hände.

„Das ist ja toll! Besser, als ich es mit vorgestellt hatte. Danke für die Mühe, die du dir gemacht hast.“

Sie ließ ihren Blick hungrig über seinen schweißglänzenden Körper gleiten.

„Willst du nicht ins Wasser kommen und dich auch ein bisschen abkühlen?“, lockte sie ihn.

Er legte den Kopf schief und sah ein wenig verlegen aus. „Sorry, das wäre eine großartige Idee, aber ich habe keine Badehose dabei.“

Sie zog spöttisch einen Mundwinkel nach oben und funkelte ihn aus zusammengekniffenen Augen an.

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