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Chapter 15 by Reyhani Reyhani

Was erwartet Silke?

Beförderung

Dieses Mal war auf Silkes Klopfen ein zackiges Herein zu vernehmen. Rektor Stahlmüller erwartete sie hinter seinem antiken Schreibtisch. Die Tischplatte war bis auf ein paar Blätter vollkommen leer. Zum Arbeiten schien der Tisch nicht gedacht zu sein. Dafür benutzte er wohl den Computerarbeitsplatz an der Wand.

"Setzen Sie sich Frau Weber", wies der Rektor auf den Besucherstuhl, "Ich höre nur Gutes über Sie. Sie scheinen in unserem Förderprogramm ja richtig aufzublühen. Das berichtet mir jedenfalls ihre Mentorin und alle, die ich sonst gefragt habe."

"Danke, aber ein bisschen ungewohnt ist es schon noch", antwortete Silke erleichtert aber gleichzeitig auch vorsichtig.

Sie hatte immer noch Angst vor Stahlmüller, obwohl er sie in der letzten Woche in Ruhe gelassen hatte. Unter dem intensiven Blick des Rektors drückten ihre Nippel schon wieder hart an den Stoff ihrer Bluse. Was war das denn wieder für eine komische Reaktion?

"Ein gewisse Umstellungszeit ist vollkommen normal, Silke. Meinen Sie das Gefühl, unter der Oberbekleidung nackt zu sein? Seien Sie ehrlich, daran haben Sie sich bestimmt schon längst gewöhnt. Deshalb haben wir uns die kleinen Herausforderungen ausgedacht, damit sie nicht den Spaß an der Sache verlieren. Die Erregung ist ihre Belohnung und für uns der Beweis, dass sie im Programm richtig sind. Habe ich Recht? Die Herausforderungen haben Sie doch erregt?!"

Die fordernden Fragen ließen Silke in ihrem Stuhl hin und her rutschen. Sie atmete flacher, blickte kurz auf, um sich dann wieder auf ihre Schuhspitzen zu konzentrieren.

"Also ... spurlos ist das nicht an mir vorübergegangen. Obwohl ich finde, dass diese 'Herausforderungen', wie Sie es nennen, doch etwas weit gehen. Deshalb wollte ich fragen, wie ..."

"Silke, Sie sind zu bescheiden", fuhr Stahlmüller ihr über den Mund. "Ist es nicht vielmehr so, dass das Programm Sie anspornt und das Letzte aus Ihnen herausholt? Sagen Sie nichts, ich weiß es seit unserer Sitzung im Rosengarten. Sind Sie jetzt erregt?"

Der Rektor schob Silke ein Blatt hin und wiederholte seine Frage: "So erregt?"

Sie brauchte einen Augenblick, um die Zeichnung richtig zu erkennen. Es war eine Vulva, von hinten, wie ein Nest zwischen zwei prallen Schenkeln und den Pobacken. Ihre Vulva. Von ganz nah mit allen Details, wie Stahlmüller sie im Garten seines Wochenendhauses gezeichnet hatte. Er hatte wirklich Talent, man meinte es zwischen den gekräuselten, halboffenen Lippen glitzern zu sehen.

Silkes Hals war trocken wie Staub. Sie bekam kein Wort heraus, räusperte sich nur, während sie auf das Blatt starrte. Stahlmüller stand auf, ging um seinen Schreibtisch herum und stellte sich schräg hinter sie. Er legte seine Hand in ihren Nacken und sie betrachteten gemeinsam seine Zeichnung.

Es war beängstigend, wie exakt sie das Gefühl in Silkes Mitte ausdrückte – diese fleischige, feuchte Lust. In Stahlmüllers Garten hatte sie sie entdeckt, nachdem die Panik, entdeckt zu werden, sich gelegt hatte. Seitdem war sie immer wieder in Silke aufgestiegen. Während des Unterrichts, wenn ihre Bluse an ihren Nippeln scheuerte und alle Augen auf sie gerichtet waren. Von den Schwänzen, mit denen sie in den letzten Tagen konfrontiert war, wollte sie gar nicht reden.

"Wenn Sie es nicht sagen können, müssen Sie es mir zeigen", zischte Stahlmüller. "Ich weiß, dass ich Recht habe. Deshalb werde ich dem Beirat vorschlagen, ihre Probezeit zu verkürzen und Sie endgültig ins Programm aufzunehmen. Was halten sie davon?"

Silke sah zu ihm hoch. Sie wollte etwas Schlaues sagen, so etwas wie: "Kunst ist Wahrheit." Aber der Frosch in ihrem Hals ließ sie nur stumm nicken. Stahlmüller grinste gönnerhaft, dann übernahm er die Führung und Silke folgte ihm. Er zog sie mit festen Griff am Nacken hoch und drückte sie nach vorne, so dass sie sich mit den Unterarmen auf dem Schreibtisch abstützen musste. Er beugte sich hinunter und hob ihren Rock auf. Es klang wie ein höhnischer Kommentar, als er hörbar die Luft durch die Nase einsog als ob er schnupperte.

Wie in ihren Träumen fühlte Silke einen Klaps auf die Hinterseiten ihrer Oberschenkel. Aber heute wurde sie nicht bestraft. Im Gegenteil, es war das Zeichen sich breitbeiniger hinzustellen, um Stahlmüller den Beweis zu liefern, dass er Recht gehabt hatte.

"Gutes Mädchen!", kommentierte Stahlmüller, dass Silke ihn ohne Worte verstand und ihre Beine öffnete.

Sie konnte es selbst schon fühlen, wie sich ihr Saft unten an ihrer Spalte sammelte. Jetzt würde sie endlich die Belohnung dafür bekommen, dass sie alle lächerlichen Vorgaben des Programms erfüllt und die entwürdigenden Kontrollen und die Spielchen ertragen hatte. Eine Belohnung, die ihre ins unermesslich gestiegene Erregung in Rechnung stellte. Sie hatte sich noch nie so geil und läufig gefühlt.

"Da ist der Beweis! Sie laufen aus vor Erregung", triumphierte der Rektor. "Ihre Probezeit ist vorbei, da brauche ich gar nicht auf das Votum des Beirats warten."

Warten konnte Silke jetzt auch nicht mehr. Als Stahlmüllers Finger probend durch ihre Spalte fuhren, drängte sie sich ihnen entgegen.

"Das hätten Sie schon viel früher haben können, Silke. Aber ich will mal nicht so sein und Ihnen sofort eine Kostprobe davon geben, wie ich mir unsere Zusammenarbeit in Zukunft vorstelle. Sie bleiben natürlich mein Modell, auch wenn noch ein paar neue Aufgaben auf Sie zukommen werden."

Silke hielt den Atem an. Sie hörte Kleidergeraschel und dann spürte sie, wie Stahlmüllers seinen stahlharten Penis an ihre Spalte legte. Er berührte schon ihre Lippen, bereit in ihr feuchtes Loch zu fahren und den Sumpf trocken zu legen. Da erlangte Silke mit einem tiefen Stöhnen ihre Stimme wieder.

"Herr Rektor, bitte vorsichtig. Ich bin noch ganz unerfahren. Ich habe noch nie …"

Das war technisch nicht ganz korrekt. Sie hatte ja bereits Sandro Modell gestanden. Doch instinktiv wusste Silke, dass es mit Stahlmüller ganz anders werden würde. Er zeichnete schnell aber auch ein bisschen oberflächlich und war sehr auf den ersten Effekt bedacht. Er war eben weniger kreativ, mehr Techniker und weniger Künstler als Sandro. Aber das war Silke im Moment egal, sie wollte jetzt ihre Belohnung.

"Du bist noch Jungfrau, Silke? Was für ein unwahrscheinlicher Glücksfall", flüsterte der Rektor mit bebender Stimme. "Dann halte jetzt schön die Position, damit ich mein Meisterwerk auf dieses weiße, unberührte Blatt zeichnen kann."

Silke war wieder einmal überrascht, wie pathetisch Stahlmüller sein konnte. Er wirkte doch sonst immer so nüchtern und zielstrebig. Trotzdem nahm sie sein Stichwort auf und warf sich in Positur, indem sie ins Hohlkreuz ging und ihren Po noch ein wenig mehr herausstreckte. Sofort erinnerte sie sich, wie es war, für ihn Modell zu stehen. Eine rein passive Rolle als Spiegel von Stahlmüllers Zeichenblock mit seinem Stift als vermittelnde Instanz. Das war ganz anders als bei Sandro, wo es darauf angekommen war, sie selbst zu sein.

Silke hatte inzwischen genügend Aktstudien von sich selbst gesehen, um sich vorstellen zu können, wie heiß sie aussehen musste. Dazu noch ihr neue Vertrautheit mit der männlichen Anatomie, und das Gesamtbild, das vor ihren Augen entstand, ließ sie erneut aufstöhnen.

Was passiert jetzt?

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