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Chapter 16
by
Reyhani
Was passiert jetzt?
Dritte Sitzung
Silkes Stöhnen musste Stahlmüller als Startschuss interpretiert haben. Er hörte auf, mit seinem Stift die Umrisse ihrer Lippen nachzuzeichnen. Stattdessen drückte er ihn langsam tiefer in ihre Falten, bis er vor ihrem Eingang lag. Dort hielt er kurz inne und fuhr mit einer Hand von ihrem Rücken über ihren entblößten Hintern, hinunter zum Saum ihrer Strümpfe und entlang der Strapse wieder hinauf.
Silke platzte fast vor Erwartung. Ihr ganzer Körper war gespannt, sie wagte es kaum, sich zu bewegen, denn sie wollte die Haltung, in die er sie gebracht hatte, nicht stören. Lange musste Silke nicht warten, da begann Stahlmüller ganz langsam ihre Proportionen erkundend in ihre Enge vorzudringen.
Als es nicht mehr weiterging, hielt Stahlmüller erneut inne. Silke war damit beschäftigt, sich an das noch ungewohnte Gefühl zu gewöhnen. Es war das erste Mal, dass sie so von hinten erprobt wurde. Unter Spannung fühlte es sich besonders intensiv an. Und sie wurde durch nichts abgelenkt, in ihrem Blickfeld lag lediglich die Tischplatte.
"Schön die Position halten, Silke, und nicht vergessen zu atmen. Bereit?"
Silke war nur zu einem unartikulierten Laut in der Lage. Aber das reichte Stahlmüller. Er begann mit kurzen, präzisen Stößen ihre inneren Flächen zu schraffieren. In diesem Rhythmus variierte Silke die Spannung. Sie konnte zusehen, wie sich das Bild langsam vervollständigte, wie Stahlmüller erst mit großen Strichen dann die kleinen Details hinzufügend die Szene entwarf und ausgestaltete:
Aufgebockt und gefickt. Vielleicht ist sie die Sekretärin, er ihr Chef. Sie steht vornübergebeugt, ihr Gesicht ruht auf der Tischplatte. Es ist verschwommen und nicht vollständig ausgearbeitet, von Lust verzerrt, der Mund halb geöffnet. Ihre Arme klammern sich an den Schreibtisch, um seine Stöße abzufangen. Gegen ihren nackten Arsch, der zwischen den Seidenstrümpfen und dem auf ihren Rücken geschobenen Rock weiß leuchtet. Im Kontrast dazu die schwarzen Strapse, die hinten über die prallen, herausgestreckten Backen spannen.
Er schon älter: Glatze, groß, drahtig aber fit. Seine Miene konzentriert aber nicht verbissen. Mit heruntergelassener Hose steht er hinter der jungen Frau. Nur noch im weißen Oberhemd, sein Jacket ist sorgsam über einem Stuhl drapiert. Die Knie leicht gebeugt, die Hände an ihren Hüften, drückt er sich eng an sie. Er ist das Werkzeug, sie das Werkstück. Er hobelt sie, bürstet sie, pudert sie.
Silke war wie bei der ersten Sitzung mit dem Rektor in eine kontemplative Starre gefallen. Es war nicht unangenehm nur Modell zu sein, Schaufensterpuppe, bzw. heute Fickpuppe. Sie hatte das Gefühl, sich selbst beobachten zu können, ihren gestreckten Körper, den sie für Stahlmüller in der gewünschten Stellung hielt. Sie war gehorsam eingefroren, während er ihr einheizte. Und ihre Temperatur stieg schnell und unaufhörlich. Sie raste dem Siedepunkt entgegen, bis ihr so lang herausgeschobener Orgasmus lautstark überkochte.
Jetzt war sie wieder bei sich. Sie hätte gerne eine Pause gehabt. Ihr Hals war verdreht, ihre Beine überdehnt, ihre Muschi wund und überempfindlich. Stahlmüllers Stöße wurden härter und grade als Silke dachte, sie hielte es nicht mehr aus, kam auch er. Schwer atmend ließ er sie frei. Es war vorbei. Sie war froh, dass Stahlmüller nicht mehr kuscheln wollte, aber hatte ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet.
Kaum zwei Minuten später saßen Stahlmüller und Silke sich wieder am Schreibtisch gegenüber. Der Rektor spürte vor Energie: Er habe es ja immer gesagt, dass sie das perfekte Modell sei. Es sei so eine Inspiration, mit ihr zu arbeiten. Sie müssten sich unbedingt bald wieder treffen, am besten bei ihm.
"Sie werden es nicht glauben, Silke, meine Mutter hat nach Ihnen gefragt. Ich soll Ihnen ausrichten, dass sie sich schon auf ein Wiedersehen freut. Sie möchte Sie unbedingt näher kennenlernen und nimmt es Ihnen nicht übel, dass Sie beim ersten Mal einfach so davongerannt sind."
Silke hörte gar nicht richtig hin. Sie fühlte sich, als habe sie zu viele Süßigkeiten gegessen. Obwohl sie voll war, war Sie nicht richtig satt und obendrein total aufgedreht von dem ganzen Zucker. Abrupt stand sie auf.
"Entschuldigen Sie, Herr Stahlmüller, können wir das ein andermal besprechen?! Ich muss jetzt wirklich …"
Sie wusste selbst nicht was sie musste. Aber dieses Mal wollte sie es mit dem Weglaufen etwas unauffälliger anstellen.
"Ja sicher. Machen Sie sich ein schönes Wochenende", reagierte der Rektor erstaunlich verständnisvoll. "Aber schauen sie vorher doch noch kurz im Sekretariat vorbei. Da gibt es wohl noch was zu erledigen."
Der Rektor wies auf die Verbindungstür zum Zimmer seiner Sekretärin. Silke wunderte sich, wollte aber auch nicht nachfragen. Also folgte sie bereitwillig dem aufgezeigten Fluchtweg.
Silke war sofort neidisch. Im Sekretariat wurde offenbar schon länger nicht mehr gearbeitet. Silvia, Stahlmüllers Sekretärin, saß mit Anneliese zusammen vor leeren Kaffeetassen und einer weitgehend geplünderten Keksdose.
"Na, endlich fertig", begrüßte Anneliese sie keck. "Dann können wie ja gehen. Silvia ist auch mal wieder dabei."
Kaffetassen und Keksdose waren schnell weggeräumt und schon standen die beiden am Ausgang. Die Sekretärin wartete mit gezücktem Schlüssel, dass Silke sich endlich bewegen würde.
"Der Rektor hat gemeint … muss ich nichts mehr unterschreiben?", stotterte Silke unsicher.
Sofort brachen Anneliese und Silvia in hysterisches Gelächter aus, dass sich selbst die Betondauerwelle der Sekretärin bewegte.
"Nichts für ungut Schätzchen, du steckst schon so tief drin im Geschäft, da brauchen wir jetzt auch nicht mehr mit den Formalitäten anfangen."
Wohin gehen die drei?
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