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Chapter 74 by Caranthyr Caranthyr

Wird Finjas Bitte erhört?

Bar-Häschen

Barfuß gingen die sieben Mädchen nach Bunnys Ansprache los, nach der regenreichen Nacht stand der schmale Gras-Pfad auf dem Inselberg tief in tropisch warmen Pfützen. Schon bald begann der Abstieg, hier auf der südlichen Rückseite fiel die Insel etwas steiler ab, hintereinander schritt die Mädchengruppe in ihren knappen farbenfrohen Bikinis und den langen Hasenohren auf ihren Köpfen im Gänsemarsch den schmalen tropischen Waldweg an diesem angenehm warmen Morgen hinab, natürlich lief Bunny voraus, denn sie war die Chefin der kleinen Gruppe, was man schon an ihrem grünen Halsband erkennen konnte. Direkt vor Finja ging Butterfly, die ganze Zeit über visierte Finja die recht große eintätowierte dreizackige Krone mit dem großen Dollarzeichen direkt über dem grünen Bikini-Bändel auf Butterflys Rücken an, immer wieder schimmerte die Krone durch ihre langen glatten dunkelblonden Haare. Natürlich verkniff Finja es sich, Butterfly darauf anzusprechen, sie wollte ja auch nicht, dass sie irgendjemand über ihr viel zu großes und vor allem schrecklich peinliches 'Alexej'-Tatoo an ihrer linken Halsseite fragte, für das sie sich so richtig schämte. Bei jedem Schritt wackelten Butterflys senkrecht in die Höhe stehenden Hasenohren und vor allem ihr plüschiger hellgrauer Häschen-Schwanz, der in ihrem Arsch steckte, seitlich quoll er aus ihrem knappen Bikini-Höschen hervor. Alle hatten sie diese Ohren und den Schwanz, auch Finja. Gerade dieser Schwanz nervte sie, mit einem metallischen Kegeldildo steckte er so fest in ihrem Arsch, dass sie ihn bei jedem Schritt deutlich spürte. Vor der Häschen-Mädchengruppe befand sich bestimmt hundert Meter tiefer das weite kristallklare karibische Meer hinter dem traumhaft schönen weißen Sandstrand, hell erleuchtet von der tiefstehenden Morgensonne. Sehen konnte Finja die Sonne nicht, die musste irgendwo links hinter all dem dichten Gestrüpp scheinen.

Ein paar Meter weiter, als es ziemlich steil südlich den Hügel hinabging erkannte Finja schließlich den großen Barbereich unter freiem Himmel, genau dorthin führte der Weg hinab. Der Barbereich befand sich direkt vor dem Sandstrand mit all den zu dieser frühen Stunde noch leeren Strandstühlen. Auf terrassenförmigen Plateaus standen hier viele Tische und Stühle, dazwischen eingeklappte Riesen-Sonnenschirme. Im Zentrum sah Finja eine hohe Plattform. Schon von Weitem erkannte sie viele emsig beschäftigte Frauen in verschiedenfarbigen kurzen Röcken, sie putzten die Tische, kehrten den Boden und klappten nacheinander die Sonnenschirme auf. In riesigen Lettern stand am Strandweg-Eingang 'Upskirt Restaurant-Bar'. Genau hinter Finja lief Joli, eines der lieben französischen Zwillingsmädchen, "Du 'ast verdammt großes Glüück, das 'ier ist viiiel besser als alles andere, das sagg iich dir". "Was ist denn 'alles andere'?" wollte Finja wissen, "Wirst du aaales noch kennenlernen!" antwortete sie knapp. Die andere Joli, ihre Zwillingsschwester ergänzte "Wir sind umgeben von miesen, dreckigen Connards! Alles Connards!". Schweigend liefen alle weiter, bis der Wald endete.

Bunny führte die kleine Mädchengruppe direkt ins Zentrum zur langen oval förmigen Bar mit Strohdach. Wirklich einladend sah die aus, lauter Palmen und Blumen standen drumherum. Palmen gab es hier sowieso zuhauf - genau so stellte Finja sich ein echtes karibisches Urlaubsparadies vor, nur schade, dass sie hier gar nicht frei war, sonst hätte sie hier glatt Urlaub gemacht. Im Innenbereich der oval förmigen überdachten Bar räumten drei Frauen gerade Schnapsflaschen aus einer Kiste in die Regale. Eine von ihnen, eine schlanke blonde etwa Dreißigjährige mit Korkenzieher-Locken zwinkerte Finja zu, auf ihrem Hals stand 'Baby Doll', Natürlich winkte Finja freudestrahlend zurück. Direkt am Ufer stand ein langes massives Gebäude, gerade dockte ein großes weißes Frachtboot an der Seeseite an, einige dunkelhäutige Männer trugen von dort Kisten über die Boots-Gangway direkt ins Gebäude. Butterfly und Rider gesellten sich zu Finja, die beiden waren ohnehin unzertrennlich. Butterfly flüsterte zu Finja "They're bringing new Mjam mjam for our shaggers.". Fragend schaute Finja zu Butterfly, "Shagers?". Doch die grinste nur. Zur Erklärung steckte Rider ihren ausgestreckten rechten Zeigefinger in eine Öffnung, den sie mit den Fingern ihrer linken Hand machte. Finja nickte, was auch sonst konnte Butterfly gemeint haben. "By noon, we'll serve thousands of Johns". Rider ergänzte "...with food and our flesh". Kopfschüttelnd ergänzte Butterfly, "For them we're just scum. Believe me, they're all as bad as each other.". Als Butterfly und Rider leise kicherten ließ Finja sich anstecken, denn im Grunde war sie der gleichen Meinung, nach all den Erfahrungen in den letzten Wochen hielt sie von Männern absolut nichts mehr - außer natürlich ihrem Papa im Himmel, der war ganz anders.

Unten am Hauptweg erkannte Finja einen Holzmast mit Richtungsschildern. Nach links stand dort 'Paradise Holiday Hotel', 'Indian Show' und 'Love Boats', auf den Pfeilen nach rechts stand 'Sex Lounge' und 'Luxury Village'. Wo der Weg hinführte konnte Finja von hier aus leider nicht sehen, doch irgendwie schwante ihr, dass sie das bestimmt noch erfahren würde. Plötzlich kam aus Richtung der 'Sex Lounge' ein braunlockiges Mädchen in hellbraunem Bikini angerannt, genau wie alle anderen hatte auch sie Häschen-Ohren und einen Puschel- Schwanz.

Finja war sich sicher, dass die ganz sicher nicht in der Mädchendusche früh am Morgen dabei war. Auf ihrem Bauch war eine große Erdnuss aufgemalt und unter ihrem Hals stand 'Peanut'. Begeistert schrie Bunny "Peanut! It's you!" Die Braunlockige legte noch einen Zahn zu, jubelnd umarmten Bunny und Peanut sich, es war eine herzzerreißend schöne Szene. Gleich gesellten sich Rider, Mouse und Butterfly hinzu, offenbar kannten sich die fünf schon seit langem. Noch völlig außer Atem und voller Glückstränen juchzte sie "They let me out, if I do a good job on Lemon's punishment, I have... I have a chance! A REAL chance!". Nach einigen Sekunden glückseliger Fünfer-Umarmung rannte Peanut den Waldpfad hinauf, auf dem Finja noch vor wenigen Minuten mit Bunny und den anderen Mädchen wanderte. Finja schaute weit weniger glücklich drein, als die anderen. Was hatte es mit Swantjes Bestrafung auf sich? Was passierte hier? In diesem Moment hatte sie so richtig Angst um die liebe Swantje, doch sie schluckte alles runter, ließ sich nichts anmerken.

Plötzlich zogen sich alle Mädchen ihre Bikinis aus, einfach so, mit einem Mal standen sie alle splitternackt neben der palmenumsäumten oval förmigen Bar. Natürlich zog auch Finja sich ungefragt nackig aus, sie wollte ja schließlich nicht auffallen. Genau wie die anderen legte auch sie ihre beiden Bikini-Teile auf einen großen Haufen auf den Bartresen. Gleich darauf schnappte sich jede von ihnen eine Tube Sonnencreme. Finja war froh, dass sie sich eincremen konnte, ihre Schultern und ihr Nacken brannten ziemlich - was ja auch kein Wunder war, im Gegensatz zu den anderen knusprig braungebräunten Mädchen war sie geradezu käsebleich. Während Bunny Finjas Rücken einschmierte sagte sie leise von hinten "Give your best, honey. You wouldn't like the alternatives". "Ok! I try!" antwortete Finja. Was mochten das für schlimme Alternativen sein, von denen sie alle sprachen! Jedenfalls wollte Finja sich jetzt nicht die Laune verderben lassen. Vom Bartresen schnappte sich nun jede einen Minirock aus leichtem Stoff in ihrer Farbe, Finjas Röckchen war natürlich orange-grün, schließlich war sie ja eine Mango. Die Bezeichnung 'Minirock' verdiente das winzige federleichte hauchdünne Stück Stoff aber nicht wirklich, der Rock verdeckte gerade eben noch so ihre Schamlippen, von Hinten allerdings verdeckte er gar nichts, da gab es nur den Gummisaumen um ihre Taille, so konnte jeder ihre Arschbacken mit dem Puschel-Schwanz sehen. Mehr Kleidung gab es nicht, alle Mädchen mussten oben ohne rumlaufen. "Krass!" murmelte Finja, als sie an sich hinabsah und mit beiden Händen ihre komplett freien Arschbacken abtastete, zum Glück verdeckten ihre langen Haare die Sicht auf ihren Arsch, darüber war Finja ziemlich erleichtert. Doch daraus wurde nichts, denn Bunny kam mit einigen Haarbändern, Spangen, und einer Holzstange "Your ass must be visible, honey". Geschickt flechtete sie die Holzstange waagerecht in Finjas Hinterkop-Haare. Mit den Haarbändern band sie 2 lange dicke Zöpfe, die wickelte sie bis zu den Enden der eingeflochtenen Holzstange in ihren Haaren, so standen links zwei endlos lange Zöpfe neben ihren Hüften hinab. Zufrieden klatschte Bunny auf Finjas nun freie Pobacken, "That's much better!" sagte sie zufrieden. Bevor sie ging sagte sie mahnend "In case anyone asks - you're on a summer job, and you LOVE your work.". "Yes, of course!" antwortete Finja, "That's good. Because if you're not loyal, you'll get in REAL trouble here.". Finja schluckte, die Botschaft kam definitiv an.

Gemeinsam wuschen sich anschließend alle Mädchen an der Stranddusche die schmutzigen Füße sauber. "Da kann ich ja gleich nackig rumlaufen!" beschwerte Finja sich bei den beiden blonden Joli-Zwillingsmädchen, gleich neben Finja knieten sie mit einem Bein nach Vorne und rieben sich den Schlamm aus ihren Füßen, in dieser Stellung verdeckte der kurze Rock absolut nichts, offen schauten ihre blankrasierten Muschis unter ihren kurzen Röcken hervor, bei Finja war es nicht anders. "Allez, tu es sexy!" (Ach was, du siehst doch sexy aus) beschwichtigte sie eine von ihnen, leider beruhigte Finja das nicht wirklich.

Oben von der Bar kam die blondlockige Baby Doll in ihrem Minirock und bauchfreiem Top die Treppenstufen zu Finja und den Jolies herunter. Wie alle von den Älteren trug sie einen normalen Minirock und ein bauchfreies Top, und auch kein Halsband, gedankenverloren fasste Finja mal wieder an ihr gelbes Lederhalsband. Sogleich gingen die beiden Zwillinge zurück zur Bar, "Du schaffst das schon, Mango, ich glaub an dich! Ich finde deine superlangen Haare übrigens richtig superbe, bin total neidisch!". Das mit den Haaren ignorierte Finja, gefühlt sagte das sowieso jeder zu ihr. "Du bist auch aus Deu...?" wollte sie gerade Baby Doll fragen, "aus Irgendwo" unterbrach sie Finja. "Ich komme aus Irgendwo. Interessiert doch nicht, woher genau, wozu willst du denn DAS wissen?" antwortete sie schroff. "Sorry, ist ja gut" entschuldigte sich Finja. In etwas freundlicherem Tonfall fügte Baby Doll hinzu "Hey, ich hab seit fünf Jahren hier in diesem Drecksloch überlebt, und das will was heißen. Jetzt bin ich Dreißig, also ne Milf, seit zwei Jahren darf ich hier kochen und so. So weit musst du erst mal kommen!". Schockiert stammelte Finja "Krass! Fünf Jahre??... Aber wieso Milf? Du bist doch total schön und schlank!". "Na warum wohl? Wenn man nichts zu beißen kriegt ist das ja wohl kein Wunder oder? Und ficken muss ich trotzdem, mehr als mir lieb ist. Ach egal, jetzt geht's doch um dich, Langhaar-Karnickel."

Auf einen der noch leeren Tische legte sie ein kleines smartphoneähnliches Gerät, darin zeigte sie Finja all die Funktionen, Finja sollte die Gäste mit Speisen und Getränken bedienen und mit dem Gerät die Kundenbestellungen für eine bestimmte Tischgruppe an die Küche weiterleiten, damit die Frauen in der Küche gleich loslegen können, und sie sollte das Gerät überallhin mitnehmen. Für Finja war das alles nicht besonders schwierig, schnell verstand sie, was sie tun musste. Zuhause in Hamburg hatte sie schließlich die letzten drei Sommer lang auf dem Elbschiff 'Hanse' bedient und die Gäste animiert, für sie war das einfach. "Noch was wichtiges..." ergänzte Baby Doll schließlich, "Dies hier ist schließlich eine Upskirt Bar. Immer nachdem jemand was bestellt hat, musst du deinen Rock heben, und zwar eine Sekunde pro fünf Dollar Bestellwert, hier ist die Tabelle", sie wischte auf eine Tabelle im Gerät. "und mach dabei so richtig einen auf fickrig Süß und Geil und so, schon klar, oder?". "Hm, naja dann..." antwortete Finja, was sollte sie auch sonst sagen, sie hoffte natürlich, dass die Leute nicht allzu teure Sachen bestellten, aber so richtig glaubte sie nicht daran.

Gleich darauf stand sie mit ihrem kleinen schwarzen Bestellgerät in der Hand, nur in ihrem viel zu kurzen Minirock bekleidet da, ganz genau spürte sie einige Blicke auf ihren nackten Arsch. Hier war einfach kaum was los. An einigen Tischen gönnten sich ein paar Männer in Shorts und T-Shirts ein Bier, doch an den ihr zugewiesenen Tischen saß absolut niemand, Finja war ratlos.

Bekommt Finja das hin?

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