Was tut der Fremde noch mit Anja
Anja schaut im Lager nachTomtschek
In den folgenden Wochen erschien Tomtschek tatsächlich weitestgehend pünktlich und hatte die 4 Arbeiter im Lager gut im Griff. Er selber machte gar nicht so viel und nahm sich bereits jetzt wie der Lagerchef an.
Die Männer spurten unter seiner Leitung und irgendwie schien es dort besser als vorher zu laufen. Ich schaute auch mal im Lager nach dem Rechten, was ich sonst so nicht tat. Mir viel auf, das Herr Bauer, ein 25 jähriger Lagerarbeiter, mir mit gesunkenem Blick eher eingeschüchtert entgegen kam. Er hatte ein blaues Auge und grüßte nur kurz.
Tomtschek kam mir dafür breit grinsend und selbstbewusst entgegen. „Na Anja, ist das ein Kontrollbesuch? Hier läuft alles bestens.“
Ich gab ihm kurz eine Rückmeldung über meine Zufriedenheit mit seiner Arbeit und drehte mich wieder um, um zu meinem Büro zurück zu gehen, als seine Hand klatschend auf meinen Po krachte.
Vor Schreck und Empörung blieb mein Mund weit offen stehen. „Dann kann ich ja bald auch offiziell befördert werden. Natürlich für mehr Geld.“ Dabei ging er an mir vorbei, als sei nichts gewesen und drückte mir mit seiner unverschämten Kunst ein Auge zu.
In meinem Büro musste ich mich erstmal wieder fassen. Mein Po brannte noch, als ich mich setzte, aber überraschend auf eine angenehme Weise. Trotz meiner Ablehnung und Empörung imponierte dieser Kerl mir irgendwie. Ich mochte seine herrische Kunst und sein Selbstbewusstsein, ohne es mir eingestehen zu wollen.
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