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Chapter 37 by Schreiberlein

Was nehmen sie mit?

Alternativen

Als er fährt kehren Kerstin und Claudia zu Laura zurück. Die beiden beginnen sofort ihre Sachen zu packen und Kerstin wartet in der Diele. Sie sieht zwei Schlüssel auf der Kommode liegen und probiert aus, ob sie in die Haustüre passen. Einer passt, der andere nicht. Sie nimmt den passenden an sich und Laura steht bald mit ihrer Reisetasche in der Diele. Sie hat ihren Autoschlüssel gefunden und sie laden die Taschen ins das Auto. Kerstin schickt Laura zum Schlüsseldienst und lässt sie einen Nachschlüssel anfertigen. Dann verwischen sie alle Spuren ihrer Anwesenheit und schließen die Tür wieder. Kerstin lotst sie zu dem Motel und sie mieten ein Zimmer. Als sie in dem Zimmer stehen und die Frauen ihre Taschen abstellen klingelt Kerstins Handy. Es ist Ahmed. Er fragt „Wo bist Du?“ Kerstin lacht „In dem Motel.“ Er ist verwirrt „Was tust Du?“ Kerstin erklärt ihm kurz die Lage und er sagt: „Warte da.“ Kurz darauf klopft er an die Tür und Kerstin lässt ihn ins Zimmer. Er erklärt sofort: „Dein Jan war gestern Abend bei mir und hat versucht Stress zu machen. Ich soll Belege dafür beibringen, dass Du für mich angeschafft hast. Dafür will er mir 12.000,-€ geben.“ Laura reißt die Augen weit auf und schnappt nach Luft. Kerstin sagt: „Er versucht mich zu erpressen. Er wird es meinen Eltern sonst sagen.“ Ahmed fragt: „12.000,- € sind viel Geld, Woher hat er das?“ „Keine Ahnung, seine Bank-Prinzessin Vanessa hat ihn ebenso wie sein Boss rausgeworfen. Vielleicht hat er sein Auto verkauft?“ Ahmed lacht: „Das Auto, das hat er nicht mehr. Diese Vanessa hat es finanziert und ihr Vater hat den Brief behalten. Was willst Du jetzt tun?“ Kerstin wirft Laura und Claudia einen verzweifelten Blick zu und skizziert ihre Lage: „Jan wird nicht locker lassen und mich weiter versuchen zu erpressen. Irgendwann wird er es meinen Eltern ohnehin sagen. Meine Eltern können und wollen mich beim Studium nicht unterstützen, also werde ich Jan nicht vom Haken lassen, aber wenn er arbeitslos ist, wird es sehr schwierig, bei ihm etwas zu holen. Ich muss einen Job haben und eine Wohnung in der Stadt.“ Kerstin dreht sich zum Fenster und beginnt zu ****. Claudia sagt: „ Ich auch, Wir wollten doch eine WG machen.“ Laura sieht Claudia überrascht an „Davon hast Du mir nichts gesagt.“ Ahmed schaut Claudia und Laura an „Was wird das hier eigentlich? Was tut ihr hier?“ Claudia erklärt ihm die familiäre Lage. Ahmed nimmt Kerstin in den Arm und flüstert ihr ins Ohr „Ich werde Eyman fragen. Er hat einige Wohnungen über seinem Club und Du kannst kostenfrei bei ihm wohnen, wenn Du für ihn arbeitest. Er hat schon eine Studentin. Ich bekomme 10%. Und Eymann nimmt 30%.“ Kerstin schaut ihn an. Sie sagt leise „Ich werde es mir überlegen, danke.“ Ahmed schaut sie alle noch einmal an und verabschiedet sich dann.

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