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Chapter 36 by Schreiberlein
Berufswünsche und Alternativen
Bäckerin oder Trickserin?
Als sie mehrere Whattsapp-Nachrichten erhält, schaut sie nicht auf. Erst als ihr Telefon klingelt nimmt sie es zur Hand. Es ist Claudia „Hi Kerstin, hier Claudia. Ich habe hier voll den Stress. Meine Eltern haben sich tierisch gefetzt, kann ich zu dir kommen?“ Kerstin bejaht es und eine halbe Stunde später sitzen sie in Kerstins Zimmer. Claudia weint, als sie berichtet: „Mein Vater ist voll ausgerastet. Er hat meine Mutter rausgeworfen und als ich ihm sagte, was er für ein Schwein ist, hat er mich auch rausgeworfen. Meine Mutter sitzt jetzt vor dem Haus und weiß nicht wohin.“ Kerstin schüttelt den Kopf und fragt „Aber das Haus gehört doch Deinen Eltern und nicht nur Deinem Vater, oder?“ Claudia schüttelt den Kopf. „Papa hat das Haus von seinen Großeltern geerbt, bevor er Mama geheiratet hat. Mama gehört nichts von dem Haus.“ berichtet sie. Kerstin sagt „Zuerst mal braucht ihr einen Anwalt und einen Platz zum Schlafen. Ruf Deine Mutter an, sie kann hier schlafen.“ Claudia ruft ihre Mutter an und sie kommt eine Dreiviertel Stunde später. Kerstin lässt sie herein. Sie sitzen in Kerstins Zimmer und beraten. Kerstin kennt Claudias Mutter Laura bereits seit sie mit Claudia in den Kindergarten gegangen ist. Sie hat sie niemals **** sehen und ihr blutet das Herz sie nun so zu sehen. Claudia ist das Ebenbild von ihrer Mutter. Mit ihren 38 Jahren ist sie genauso schlank wie Claudia und ihre Haare sind voll und tiefschwarz. Sie hat etwas mehr Oberweite als Claudia. Ihre Haut ist makellos und sie sitzt nun weinend auf dem Bett neben Claudia. Kerstin versucht die beiden zu einem zielgerichteten Vorgehen zu bewegen. Die beiden sind emotional und haben das Geschehene nicht verarbeitet. Kerstin versucht noch einmal einen Ansatz und fragt „Frau Klein, Haben Sie ihre Kundenkarte der Bank dabei?“ Laura schüttelt den Kopf. Ich habe alle meine Papiere im Haus gelassen. Er hat das Schloss ausgetauscht, damit ich nicht reinkomme. Wer rechnet denn damit? Er ist ein völlig Fremder für mich. dabei war ich 15 Jahre mit ihm verheiratet.“ Kerstin fragt, „Wann geht Ihr Mann zur Arbeit?“ Laura sagt „Gegen 7:30 Uhr, wieso?“ Kerstin erklärt „Sie brauchen ihren Personalausweis, ihre Kundenkarte der Bank und ihre Schlüssel für das Auto. Ihre Klamotten wären sicher auch nicht schlecht.“ Laura nickt und fragt „Und wie sollen wir ins Haus kommen?“ Kerstin erklärt ihnen den Plan und sagt „Sie müssen natürlich ihren Ausweis sofort finden.“ Laura nickt, kein Problem, der ist noch in der Reisetasche im Waschkeller.“ Sie reden noch eine Weile, dann schlafen Claudia und Laura auf Kerstins Bett ein. Kerstin deckt sie zu und geht ins Wohnzimmer. Ihre eigenen Sorgen hat sie fast vergessen. Sie schaut auf ihr Handy, um den Wecker zu stellen und sieht, das sie drei Nachrichten von Jan hat. In der ersten Nachricht verzeiht er ihr, dass sie ihn mit Ahmed betrogen hat und dass er gerne wieder mit ihr zusammen wäre. In der zweiten Nachricht erklärt er, dass er Vanessa, die Bank-Prinzessin, verlassen hat, um mit ihr wieder zusammen zu sein. In der dritten zwei Stunden später beschimpft er sie als Türkenhure und kündigt an, dass er ihren Eltern erzählen wird, was sie für Ahmed arbeiten musste. Kerstin antwortet nicht und schläft unruhig ein.
Am Morgen wacht sie gerädert auf, als ihr Vater das Haus verlässt. Die Couch ist zum Schlafen nicht geeignet. Es ist 6:00 Uhr als ihre Mutter sie fragt „Hast Du hier geschlafen?“ Kerstin nickt und ihre Mutter fragt „Warum?“ Kerstin geht ins Bad und sagt nur „Notfall.“ Sie duscht und Weckt Laura und Claudia. Während die beiden sich fertigmachen erklärt sie ihrer Mutter die Situation, macht ein kleines Frühstück und recherchiert im Internet. Laura Klein und Claudia kommen in die Küche und Laura trinkt einen Kaffee im Stehen. Sie dankt Kerstin und sagt „Danke Kerstin, und sag bitte 'Laura' und Du zu mir.“ sie verlassen das Haus und gehen zum Haus der Kleins. Herr Klein verlässt pünktlich um 7:30 Uhr das Haus. Er scheint bester Laune zu sein und zieht die Haustüre hinter sich zu, während er telefoniert. Er steigt ins Auto und fährt los. Kerstin wählt die Nummer des Schlüsseldienstes, den sie recherchiert hat und er verspricht sofort zu kommen. Kerstin instruiert Laura. Laura wartet vor der Tür. Als der Schlüsseldienst vor der Tür vor der Tür hält warten Kerstin und Claudia versteckt in der Zufahrt des Nachbarhauses. Als Laura dem Servicetechniker erklärt, sie habe sich ausgesperrt und sei gerade von einer Urlaubsreise heimgekehrt treten Kerstin und Claudia auf den Gehweg und kommen auf den Techniker und Laura zu. Die Mädchen grüßen freundlich und Kerstin fragt mit Blick auf den Kundendienstwagen „Guten Morgen Frau Klein, wie war der Urlaub? Ist was passiert?“ Laura spielt mit und sagt „Ja, Kerstin. Walther ist wieder zur Arbeit und sitzt schon im Zug und ich habe mich ausgesperrt.“ Kerstin blickt den Servicetechniker an und sagt „Sie können natürlich bei uns warten, wenn sie wollen. Mama ist beim Frühstück. Bis später.“ Sie gehen weiter und beobachten, wie der Techniker sofort beginnt die Tür zu öffnen. Fünf Minuten später ist die Tür offen und Laura holt die Reisetasche aus dem Waschkeller und zieht den Ausweis aus der Seitentasche und zeigt dem Techniker, das sie in dem Haus wohnt. Er nickt und stellt ihr eine hohe Rechnung aus.
Was nehmen sie mit?
Die Bürgschaft
Kerstin bürgt für ihren Freund
Kerstins Freund Jan gerät in finanzielle Schwierigkeiten und leiht sich viel Geld von einem türkischen Autohändler. Leider geht das nicht gut und Kerstin möchte Jan helfen und gerät dadurch in Schwierigkeiten.
Updated on Feb 20, 2019
by Schreiberlein
Created on Feb 16, 2018
by Schreiberlein
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