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Chapter 118 by Hentaitales Hentaitales

Was erwartet mich?

Alles streng wissenschaftlich

Wir fuhren mit dem Aufzug ganz nach oben, wo wir in der gynäkologischen Praxis landeten. Ein sehr großer, kräftiger Mann irgendwo in seinen Vierzigern, wahrscheinlich der dort praktizierende Arzt, begrüßte Dr. Presser mit Handschlag. "Und mal wieder ne FE von dir", sagte er. "Hast uns ja ne ganze Serie gebracht."

"Ihr könnt in ein paar Monaten noch eine ganze Menge mehr erwarten", lächelte die Ärztin und nickte in meine Richtung. "Der junge Mann hier war fleißig."

"Na, dann mal willkommen." Er streckte mir die Hand entgegen. "Brauchst dir keine Sorgen zu machen. Deine Freundin ist bei uns in guten Händen."

Ich schüttelte dem Mann die Hand. "Gut", sagte ich. "Für mich ist das alles hier noch sehr neu, Herr Doktor."

Dr. Presser lachte auf. "Er hält dich für einen Arzt, Erik! Kleider machen Leute, oder?"

"Sind sie denn nicht-"

"Ich bin der Medizintechniker, der die Systeme hier für unsere Prozeduren vorbereitet", schmunzelte Erik. "Der einzige Arzt hier ist sie." Er deutete zu Dr. Presser.

Ich sah zu ihr. "Dann ist das hier ihre Praxis?"

Sie schüttelte den Kopf. "Nein, ich nutze nur die Einrichtung hier. Meine eigenen Möglichkeiten sind etwas eingeschränkter. Aber warum stehen wir hier noch rum? Lass uns anfangen, Bianca!"

"Natürlich!" Sie sah sich um. "Wo geht's lang?"

"Hier." Dr. Presser ging vor, und ich wollte ihr und Bianca schon folgen, als sich mir Erik in den Weg stellte. "So leid es mir tut", sagte er, "aber du kannst nicht bei deiner Freundin sein, während wir die FE durchführen."

Ich sah ihn überrascht an. "Aber ich sollte doch mitkommen-"

Der große Mann nickte. "Du kannst auch später zuschauen, wenn es soweit ist. Aber jetzt geht deine Freundin erst mal schlafen. Für die FE ist sie unter Narkose."

"Und was mach ich bis dahin?"

"Mit mir mitkommen." Erik winkte mich mit sich. "Ich soll dir nämlich etwas Blut abnehmen."

Ich folgte ihm in einen kleinen Behandlungsraum, wo er mir aus dem Arm tatsächlich eine Ampulle voll Blut abzapfte und es dann in eine unauffällige weiße Maschine mit einem Bildschirm steckte. "Ein Sequencer", erklärte Erik. "Damit entschlüsseln wir in ein paar Minuten deine Genstruktur. Allerdings nur ausgewählte Stellen. Dein komplettes Erbgut würde deutlich länger dauern."

Nachdenklich sah ich ihn an. "Und warum machen sie das?"

"Na", lachte Erik, "willst du dir nicht sicher sein, dass das Baby auch wirklich von dir ist?"

Wie geht es mit der "Behandlung" wohl weiter?

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