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Chapter 18
by
SecretLab
Wie geht es weiter?
Abendliches Zwischenspiel mit passender Kostümierung
Gespenstische Ruhe kehrte in den Salon ein. Die früh anbrechende Herbstdämmerung legte einen dunklen Mantel vor die Schaufensterläden. Mittlerweile hatte sich Johanna komplett zurückverwandelt. Trug wieder ihre normale Kleidung, und natürlich brave weiße Unterwäsche. Ihr fiel auf, dass ihr nasses Baumwollhöschen von letzter Woche nicht mehr in der Verkaufsbox herumstand. Irgendjemand musste es also gekauft haben. Sie traute sich nicht, nachzufragen, wer der interessierte Käufer gewesen war und was er mit dem Slip genau anstellte.
Sie saß entspannt am Verkaufstresen und ihre Chefin schminkte sie wieder gründlich ab, ließ den sexy Vamp wieder in der Versenkung verschwinden. „Du bekommst sonst vermutlich einige Fragen daheim, oder …Coco?“
Das entzauberte Schulmädchen am Hocker nickte nur zustimmend, ganz in Gedanken versunken. Nun geht es also wieder zurück in ihren Alltag. Keine Coco mehr. Dann flüsterte sie ganz vertraulich, als ob jemand noch im menschenleeren Salon mitlauschen könnte.
„Johanna… Mein richtiger Name...“
Sie bekam als Antwort einen Kuss auf die nun wieder bleiche, zarte Wange. „Und ich heisse Irene, das weisst du ja schon. Aber hier, in diesem Zauberland, sind wir einfach nur Madeleine und Coco. Vergiss das niemals: du bist meine bezaubernde kleine Coco, und du wirst es immer bleiben!“
Ihre traute Zweisamkeit wurde durch ein Klopfen an der Ladentür gestört. Nanu, wer kam denn da noch so spät, wunderte sich Johanna.
„Ach, die hätte ich fast vergessen“, murmelte die Ladenbesitzerin und schloß gleich auf. Herein kam ein gutgelauntes Pärchen, sichtlich gut situiert und sympathisch aussehend. Nicht so wie das arrogante Mutter-Tochter-Gespann von heute Mittag, was gefühlt eine Ewigkeit her zu sein schien.
Sie schienen direkt aus einem Konzert oder einer künstlerischen Vorlesung zu kommen und umarmten Madeleine wie eine alte Bekannte. „Hallo Mirella, hallo Theodor. Schön euch zu sehen! Na gute Vorstellung heute?“, fragte die Chefin höflich. Johanna schätzte die beiden auf etwa Mitte dreißig.
„Etwas schiefe Töne im dritten Akt, aber ansonsten ganz wunderbar. Aber natürlich freuen wir uns jetzt auf den finalen Akt, nicht wahr Mirella?“ Der Mann im Smoking zwinkerte seiner Begleitung im Abendkleid zu.
Die Frau mit den vollen Lippen und den wunderbaren blonden Locken funkelte geheimnisvoll zurück. „Jawoll! Der Babysitter ist noch für drei Stunden bezahlt. Das sollte reichen!“
Theodor legte ein Kuvert auf den Tresen. Madeleine verschwand wie auf ein geheimes Kommando im Lager.
Das Pärchen lächelte nun Johanna an, die nun ganz brav und harmlos dasaß, sich eigentlich zum Gehen fertig machen wollte. Die beiden sahen echt nett aus. Schade, dass ihre eigenen Eltern nicht so cool und gleichzeitig so elegant drauf waren, dachte sie wehmütig. Ihre Eltern, Andrea und Martin, saßen vermutlich total langweilig daheim vorm Fernseher bei „Verstehen Sie Spaß“ oder so ähnlich.
„Na, machst du denn schönes hier?“, fragte Mirella interessiert. Sie hatte einen wundervollen Teint und perfekte Haut.
„Ich bin hier Aushilfe, ich wollte eh grad gehen“, sagte Johanna fast schon entschuldigend. Sie kam sich gerade aus irgendeinem Grund wie ein Störfaktor vor.
„Keinen Grund zu flüchten“, schmunzelte Theodor und zwinkerte seiner Frau zu. „Da hat Madeleine aber einen schönen Fang gemacht. Du bist eine sehr hübsche junge Frau.“
Oh, das ging runter wie Öl. Dabei war sie ja schon abgeschminkt und nur noch die biedere Johanna. Sie strahlte regelrecht. „Oh, vielen Dank!“
Da kam schon die Chefin mit zwei Kostümen zurück: eine Schulmädchentracht, wie direkt aus einem katholischen Mädcheninternat geklaut. Und ein pechschwarzer Ganzkörper-Gummianzug mit bedrohlicher Maske und einem Reißverschluss direkt im Schritt.
Das Pärchen nahm die bizarren Kostüme freudestrahlend entgegen. „Gute Wahl, Madeleine! Auf dich kann man sich immer verlassen“, kicherte Mirella. Beide verschwanden aufgedreht in der Umkleide.
Währenddessen spitzte Johanna neugierig in das Kuvert. Das waren mehrere Hunderter! Hastig drehte sie sich wieder davon weg. Was passierte denn hier gerade? Sie traute sich nicht zu fragen.
Aber die Ladenbesitzerin hatte natürlich schon längst ihre Gedanken erraten, nickte ihr verschwörerisch zu. „Die beiden wollen sich nur mal in Ruhe austoben. Nichts Schlimmes. Das machen deine Eltern womöglich auch gerade. Lassen so richtig die Sau raus.“
Als Johanna an ihre Eltern und Sex dachte, bekam sie einen roten Kopf. Garantiert nicht! Oder…? Sie waren Mann und Frau. Und waren nicht alle Männer notgeil mit ihren Schwänzen. Etwa auch ihr Papa? Machte dann Mama für ihn schön die Beine breit? Ganz schnell weg mit den ekelhaften Gedanken!
Eigentlich war sie ja schon fertig zum Gehen, aber die Neugier hielt sie zurück. Es war einfach viel zu spannend hier im Salon! Wieso schon heim? Auch Madeleine machte keine Anstalten sie rauszuwerfen. Im Gegenteil, sie machte noch eine Flasche Sekt auf und schenkte vier Gläser ein.
Irgendwann kamen die beiden aus der Umkleide zurück – komplett verwandelt. Mit offenem Mund starrte Johanna auf die beiden. Mirella nun als braves Schulmädchen, aber der Rock war viel zu kurz und zeigte ihre perfekten schlanken Beine in sinnlichen Strumpfhosen. Theodor sah aus wie ein schwarzes Monstrum, aus der schwarzen Maske blitzten noch Augen, Nase und Mund heraus. Fast schon beängstigend.
Als wäre es das Normalste von der Welt nahmen sich alle ein Sektglas und prosteten sich zu. Das Mädchen beeilte sich, es ihnen nachzumachen und nicht aus der Rolle zu fallen. Was würde nun noch passieren? Die Spannung steigerte sich weiter und weiter.
Schließlich brachte sie Madeleine in das ominöse Hinterzimmer, in das Johanna nicht schauen durfte. Das wird ja immer mysteriöser!
Die Chefin kam zurück und begann, die Kasse abzurechnen und aufzuräumen, um sich die Zeit zu vertreiben. Summte vor sich hin und neigte ihre kleine Lesebrille tief über das Kassenbuch. Nur wenig später kamen ein gedämpftes Stöhnen und Jammern aus dem Hinterzimmer. Plötzlich laute Hilferufe von Mirella.
Madeleine summte weiter vor sich hin.
Johanna schenkte sich ein weiteres Glas Sekt ein und trank es aufgeregt, bis sie sich laut verschluckte.
„Ach Schatz, kein Grund nervös zu sein. Die machen das meistens so, gibt ihnen den richtigen Kick.“
„Aber sie schreit richtig um Hilfe!“, murmelte das Mädchen irritiert.
„CNC nennt man das : Consensual ****. Auf deutsch Einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit. Sehr intensive Machtspiele. Ich hinterfrage das nicht, solange es beiden Spaß macht und die Kasse stimmt…“
„Das ist ja furchtbar!“ Und doch, Johannas Interesse war geweckt. Wenn es beiden wirklich Freude machte, wieso verurteilen?
Plötzlich legte Madeleine ihren Stift und den Taschenrechner weg. „Weißt du was, du kannst eigentlich in den Raum mit rein. Das Ganze aus nächster Nähe mitbekommen. Die beiden haben das zugegebenermaßen vorhin auch angedeutet, dass sie gegen eine Zuschauerin wie dich nichts hätten.“
Angsterfüllte Augen von Johanna. „Das ist nicht dein Ernst, oder?“
Wieder laute Hilferufe aus dem Nebenzimmer.
Die Ladeninhaberin wehrte beruhigend ab. „Nein, nein, wirklich nur als Zuschauerin. Beziehungsweise als Zuhörerin. Ich möchte nämlich nicht, dass du den Raum von innen siehst. Ich würde dich also etwas vorbereiten müssen, dann reinschicken und dann kannst du aus nächster Nähe lauschen, ob der armen Mirella wirklich nichts angetan wird. Was hältst du davon?“
Lässt sich Johanna auf den Deal ein?
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Johanna, die kleine Gummischlampe
Ein braves Mädchen und ihre neue Sehnsucht
Johanna ist ein braves, zurückhaltendes 18-jähriges Mädchen, welches völlig unverhofft die Faszination und Liebe für Gummiwäsche erfährt. Verfolgt, wie sie dank ihrer neuen Leidenschaft zur bedingungslosen „Gummi-Schlampe“ erzogen wird.
Updated on Feb 13, 2026
by SecretLab
Created on Jul 29, 2025
by SecretLab
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