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Chapter 16 by Redboom Redboom

Wie geht es weiter?

Abendessen mit der Lehrerin.

Am Abend machte sich Gustav auf den Weg zu Frau Buschs Haus, das Herz voller Hoffnungen auf ein romantisches Candlelight-Dinner. Er hatte sich extra die Haare gewaschen, ein frisches Hemd angezogen und sogar etwas von dem billigen Parfüm seines Vaters aufgetragen.

Als er an der Tür klingelte, öffnete Frau Busch mit einem strahlenden Lächeln. Sie sah umwerfend aus in einem eleganten, aber schlichten dunkelgrünen Kleid, das ihre Figur umspielte. „Gustav, wie schön, dass du da bist!“, sagte sie und zog ihn in eine warme Umarmung. Doch als er das Esszimmer betrat, erlosch seine romantische Fantasie schlagartig. Am Tisch saßen zwei weitere Personen: ein mürrischer Junge in Gustavs Alter, mit zerzaustem Haar und einem finsteren Blick, und ein bulliger Mann mit grauem Haaransatz, dessen Kiefer angespannt zuckte.

Frau Busch stellte sie vor: „Das sind mein Sohn, Lukas, und mein Mann, Herr Busch.“

Gustavs Magen sackte ab. „Dein… Mann?“, stotterte er, während Lukas und Herr Busch ihn böse anfunkelten. „Ja, aber keine Sorge, Gustav ist mein neuer Freund!“, erklärte Frau Busch fröhlich, als wäre es das Normalste der Welt. Die Stimmung am Tisch war eisig.

Lukas schleuderte böse Kommentare wie „Das ist doch krank, Mama!“ und „Was denkt der Loser sich?“, während Herr Busch mit kaum verhohlener Wut fragte: „Was soll das, Anna? Ein Schüler?“ Frau Busch verteidigte Gustav leidenschaftlich: „Er ist ein wunderbarer junger Mann, und ihr werdet das akzeptieren!“ Doch ihre Worte prallten an den wütenden Blicken ab. Gustav fühlte sich unwohl, die Szene erinnerte ihn an Streitereien zu Hause, besonders an die Art, wie Frau Busch mit ihrem Sohn sprach – genau wie seine eigene Mutter, wenn sie ihn tadelte.

Nach dem Essen, das Gustav kaum herunterbekam, saßen sie zu dritt auf dem Sofa im Wohnzimmer. Frau Busch kuschelte sich an Gustav, was ihn hoffnungsvoll aufblicken ließ. Doch als Herr Busch wütend schnaubend seinen Unmut darüber bekundete, nutzte sie die Chance. „Klaus, geh doch heute schon mal zeitiger ins Bett“, sagte sie, und ihr Mann stapfte **** aus dem Raum. Gustavs Herz schlug schneller; er rückte näher, küsste sie und berührte mit seiner Hand ihren üppigen Busen.

Doch Frau Busch zog sich zurück, ihr Gesicht plötzlich ernst. „Gustav, hör zu“, begann sie. „Eine sexuelle Beziehung zwischen uns wäre falsch. Ich bin deine Lehrerin, und das verstößt gegen jede Moral. Wir warten, bis du die Schule beendet hast.“ Gustavs Gesicht fiel. „Aber… ich dachte, du liebst mich“, protestierte er. Sie lächelte sanft, aber blieb unnachgiebig. „Das tue ich, aber es gibt Regeln. Geduld, Gustav.“

Als er später das Haus verließ, fühlte er sich wie betäubt. Die kalte Nachtluft biss in seine Wangen, und als er sich umdrehte, sah er Lukas am Fenster stehen, seine Augen voller Hass. Frau Busch winkte ihm noch liebevoll hinterher, aber der böse Blick ihres Sohnes brannte sich in Gustavs Gedächtnis, ein stummer Vorwurf, der ihn bis nach Hause verfolgte.

Was ist sein zweiter Wunsch?

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