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24.05.K19 Aufbruch nach Hause

Chapter 54 by Geilspecht99 Geilspecht99

Nach dieser sehr kurzen Nacht bedurfte es keiner Diskussion, dass der morgendliche Sex an diesem Tag ausfallen musste, Vicky brauchte noch mehr Kaffee als üblich, um wach zu werden. James dachte erst, nur die Fünfe wären beim Kaiser geladen, aber Vicky schloss sich ihnen an, da sie der Kaiser beim Tanz persönlich eingeladen hatte. Natürlich waren sie die Letzten, die sich vor den Kaiserlichen Privatgemächern einfanden.

Sie wurden eingelassen und trafen dort auf den Kaiser, seine Mutter und Theodan. Nach der Begrüßung, in der der Kunibert darum bat, die Etikette, Etikette sein zu lassen, eröffnete er ihnen den Grund der Einladung. Es sollte eine Expedition des Reiches zu seinem Vater, dem Kaiserdrachen Shafir entsandt werden. Shafir selbst hat darum gebeten, dass die Fünfe daran teilnehmen, da er sie persönlich kennen lernen wollte.

Den Rest der Besprechung bekam Vicky nicht mit, da Theodan sie nach nebenan führte und sich ihre Geschichte erzählen ließ. Theodan beauftragte Vicky noch ein Auge auf James und die anderen Fünf zu haben, sie sollte sich an eine Adresse in Vinsalt wenden, bevor einer von ihnen etwas Falsches machte. Vicky stimmte dem natürlich zu, konnte sich aber nicht vorstellen was, James oder die anderen anstellen sollten. Theodan erkannte dies und legte mit ein paar schauerlichen Beispielen grob dar, wozu ein übermotivierter Druide oder eine Hexe fähig wäre, weshalb besonders darauf geachtet werden musste, dass James und Miranda sich in einem stabilen Umfeld befanden und sich wohlfühlen. Vicky beschloss mehr über James Fähigkeiten herauszufinden, irgendwie konnte sie sich ihn aber nicht als Schandtäter vorstellen, weswegen sie ohne Hintergedanken in Thodans Dienst trat.

Die Privataudienz endete und Vicky und James suchten Alonso in seiner Villa auf. Von ihm erhielt James einen Blankoscheck für Vickys Auslöse bei der Baronin und in seiner Funktion als Praiot bestätigte er Vickys Berufung zur Vögtin von Glimerwein.

Er schenkte ihnen noch drei Pferde, mit denen sie zum Palast zurück ritten. Sie waren auf den Pferden in der Stadt auch nicht schneller als zu Fuß, es war weniger und es geziemte sich für eine Mann von Stande. Unterwegs löste James noch seinen kaiserlichen Belohnungsscheck ein und ließ einen Teil des Geldes auf einem Konto bei der Reichsbank.

Nach einem schnellen Mittagessen verabschiedeten sie sich von ihren Freunden, denn alle andern würden erst am folgenden Tag die längere Reise nach Sibur antreten, während man Glimmerwein noch am selben Tag erreichen konnte. Sie benutzten das dritte Tier als Packpferd und machten sich schwer beladen auf den langen Ritt.

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