Shelter

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Das Leben in der Zombie-Apokalypse

Chapter 1 by JackTheWolf JackTheWolf

Es ist eine nicht all zu entfernte Zukunft. Ja, verdammt, die Welt ist mit Zombies überschüttet.

Wer jetzt denkt: Ja, die Typen, die von ihrem Smartphone nicht mehr hochsehen können, war mir ja klar. Nein, es ist eine ganz andere Kategorie.

In den 20er Jahren des zweiten Millenniums kam etwas auf den Markt, was den Tabak fast von der Straße verdrängt hat: Vapes. Sie kamen unter verschiedenen Namen auf den Markt. Das Fatale war, sie schmeckten nach allem, was die Geschmacksindustrie an künstlichen Aromen herstellen konnte. Es gab sie mit und ohne Nikotin. Der Nikotingehalt war höher als bei einer Zigarette, was auch wieder viel schneller in eine Abhängigkeit führte, aber das war nicht das Problem. Angesichts dieser Aussichten mag das merkwürdig klingen, aber es waren die Aromen, die die Welt veränderten. Die Zombies lebten noch, sie konnten sich auch normal bewegen, aber es war ihr Hirn, dass bis auf ein paar Grundeigenschaften zerstört wurde. Denn, um das Aroma zu halten, wurden sie an Schwermetalle gehängt, die beim verdampfen der Flüssigkeit mit in den Körper gelangten und sich dort anreicherten. Die Menge wurde als unbedenklich eingestuft. Letztlich war es aber die Menge, die man sich durch die Lunge in die Blutbahnen gezogen hatte das Problem. Jetzt haben sie Zombies, die nicht mehr viel denken, aggressiv sind und paranoid. Sie töten und **** wo immer sie auftauchen. Zu Anfang dachte man, dass sie ansteckend wären, was sich aber als eine Idee einiger Verschwörungstheoretiker herausstellte.

Jetzt war die Welt voller Menschenfressender, schneller Zombies und nur die Raucher von Tabak und die Nichtraucher blieben normal und kämpften gegen die Leute, die sich wie tollwütig verhielten.

Wir lebten nun also schon ein paar Jahre mit der Pandemie, ich hatte ein paar Nichtraucher in einem Bunker unter meiner Heimatstadt untergebracht. Da er im Stadtzentrum liegt, oder besser lag, war es lange kein Problem sich mit Konserven und Unterhaltung zu versorgen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien war auch soweit fortgeschritten, dass es keinen Mangel an Strom gab. Aber unsere Verpflegung ging nach dieser Zeit nun doch rapide in den Keller.

Es war eine logische Konsequenz, dass man nun wieder in die kaputte Welt musste um etwas die Reserven aufzufüllen.

Ich bin Jack, ein Busfahrer, der vor diesem Beruf schon einige andere Sachen gemacht hatte um sich seine Brötchen zu verdienen. Zu meinem Team gehörte noch ein Techniker, der uns Schutzanzüge gebaut hatte. Als Comic Fan überlegte er sich, ob man aus Panzerungen von Eishockey und American Football nicht Anzügen bauen konnte, die stark an die Anzüge eines Comic-Helden erinnerte. Während er Anzüge nach dem Vorbild eines Marvel Zeichners entwarf, baute ich mir einen anderen, der mich wie ein dunkler Ritter aussehen ließ. Die dritte im Team war eine Soldatin, die wir entdeckt hatten, als wir auf „Einkaufstour“ diese Amazone entdeckten, die reihenweise die Angreifer niedermetzelte. Waffenexpertin, sie panzerte sich etwas leichter, konnte aber dafür besser klettern und stellte sich als Scharfschützen heraus. Der vierte in der Truppe war ein Kerl, der uns alle nervte, aber er konnte kämpfen, er stellte sich uns als Ulfert vor. Sein Buddy Christian war immer an seiner Seite, was gut war, denn sonst hätten ihn sicher schon einige erschossen. Er wusste immer alles besser, tat zumindest so.

Das wurde also das Team, mit dem wir meine Stadt erkunden wollten.

Was wird die Expedition zu Tage fördern?

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