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Chapter 10 by DasUrBoese

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The First Stand

Die Sailor Senshi standen in sicherer Entfernung von Eclipse, verborgen im Schatten eines hoch aufragenden Kristallgebäudes, ihre Herzen hämmerten, während sie das Grauen sich entfalten sahen.

Von ihrem Standpunkt aus wirkte die Straße wie ein Albtraum aus Fleisch und Blut. Die Vampire strömten wie eine bleiche Flut aus dem Club – erst Dutzende, dann Hunderte –, bewegten sich mit unmenschlicher Geschwindigkeit und Anmut. Sie stürzten sich auf die unschuldigen Passanten, die noch Augenblicke zuvor gelacht und geplaudert hatten. Kleidung wurde in Sekundenschnelle zerfetzt: enge Kleider aufgerissen, Hemden zerkratzt, Jeans wie Papier zerfetzt. Nackte Körper wurden zu Boden geschleudert, blasse Haut an blasse Haut, Blut glänzte im sterbenden roten Licht der Sonne.

Eine junge Frau schrie auf, als ein Vampir sie gegen einen Laternenpfahl drückte, ihr den Rock vom Leib riss und in sie eindrang, während er seine Zähne in ihren Hals schlug. Ihr Schrei verwandelte sich in ein tiefes, zitterndes Stöhnen, als das Gift wirkte – ihre Haut wurde blass, ihre Brüste schwollen an, ihre Augen blitzten rot auf, und schon nach wenigen Augenblicken lachte sie, ritt auf ihm, ihre eigenen Zähne blitzten, als sie ihm in die Schulter biss. Ein Paar versuchte Hand in Hand zu fliehen – nur um von drei Vampiren überwältigt zu werden, die ihnen die Kleider vom Leib rissen und sie direkt auf dem Bürgersteig vergewaltigten, sich in einem Blutrausch vergnügten und bissen. Schreie des Entsetzens verwandelten sich in Lustschreie, als sich die Verwandlung wie ein Lauffeuer ausbreitete. Menschen brachen zusammen, wanden sich, kamen und standen wieder auf – blasser, stärker, hungriger.

Usagi – Sailor Moon – stand wie erstarrt da, die Hand vor den Mund gepresst, die Augen vor Entsetzen geweitet. Neben ihr klammerte sich Chibiusa so fest an ihren Arm, dass es schmerzte, Tränen strömten ihr über die Wangen. Reis Fäuste waren geballt, die Knöchel weiß; Makoto knurrte leise; Amis Minicomputer zitterte in ihren Händen, während sie die Szene scannte; Minakos gewohnte Fröhlichkeit war verschwunden und grimmiger Entschlossenheit gewichen.

Mehrere lange Sekunden lang rührte sich niemand. Die einzigen Geräusche waren die fernen Schreie, das feuchte Klatschen von Fleisch, das tierische Stöhnen und das widerliche Knacken der Knochen, die sich während der Verwandlung neu formierten.

Usagi holte tief Luft. Sie senkte die Hand, ihr Blick verhärtete sich vor Entschlossenheit.

Sie wandte sich an ihre Freundinnen – Ami, Rei, Makoto, Minako und Chibiusa.

„Lasst uns etwas verändern“, sagte sie mit fester Stimme, obwohl diese innerlich zitterte. „Wir müssen die Unschuldigen beschützen. Um jeden Preis.“

Rei nickte als Erste. „Okay. Dann los.“

Einer nach dem anderen traten sie ins Freie und hoben ihre Transformationsgeräte.

**Mars Power, Make Up!**

Rei schloss die Augen, die Fäuste geballt. Ein Feuersturm entfachte sich um sie herum – rote Flammen loderten empor und hüllten ihren Körper wie ein lebendiger Mantel ein. Ihre Straßenkleidung verbrannte in silbrigem Rauch, während ihre Senshi-Uniform Gestalt annahm: Der kurze rote Rock formte sich aus den Flammen, schmiegte sich an ihre schlanken, wohlgeformten Hüften und betonte ihre langen, anmutigen Beine. Die weiße Bluse erschien mit der großen roten Schleife an ihrer Brust und umschloss sanft ihre vollen, festen Brüste. Hohe rote Stiefel schossen aus dem Feuer empor und umschlossen ihre wohlgeformten Waden und Oberschenkel. Ihr langes schwarzes Haar peitschte wie eine Flamme, wurde noch glänzender und voller, ihre Haut nahm einen warmen, fast überirdischen Schimmer an. Ihre Augen öffneten sich und leuchteten einen Moment lang rot, bevor sie zu ihrem normalen Violett zurückkehrten – scharf, entschlossen, voller Kraft.

**Mercury Power, Make Up!**

Ami hob ihr Transformationsgerät – ein sanfter blauer Lichtwirbel umgab sie wie ein Ozean aus reinem Wasser. Wellen kalten, klaren Lichts strömten über ihren Körper, lösten ihre Alltagskleidung auf und formten ihre blaue Uniform: Der kurze blaue Rock erschien wie aus flüssigem Kristall und schmiegte sich an ihre schmale Taille und ihre schlanken, eleganten Hüften. Die weiße Bluse mit der blauen Schleife umspielte ihre zarte, aber perfekt proportionierte Brust und betonte ihre feinen Kurven. Lange blaue Stiefel wuchsen nach oben und umschlossen ihre schlanken Beine bis zu den Oberschenkeln. Ein transparentes Visier materialisierte sich über ihren Augen, über das Datenströme flackerten. Ihr blaues Haar wurde noch seidiger, länger und schimmerte wie flüssiger Saphir. Ihre Haut nahm einen kühlen, porzellanartigen Glanz an – ruhig, analytisch, unerschütterlich.

**Jupiter-Kraft, Make-up!**

Makoto ballte die Fäuste – grüne Blitze zuckten um sie herum, der Geruch von Ozon erfüllte die Luft. Ihre Kleidung löste sich in Funken auf, und ihre grün-pinke Uniform erschien: Der kurze grüne Rock, geformt aus elektrischen Entladungen, umspielte ihre kräftigen, wohlgeformten Hüften und ihren runden, festen Po. Die weiße Bluse mit der pinken Schleife schmiegte sich an ihre üppige, kraftvolle Brust und betonte ihre breiten Schultern und ihren muskulösen Rücken. Hohe grüne Stiefel ragten empor und umschlossen ihre langen, kräftigen Beine. Ihr braunes Haar peitschte wie im Sturm, wurde voller und wilder. Ihre Haut schimmerte leicht bronzefarben, ihre Muskeln waren klar definiert – stark, schützend, unbezwingbar.

**Venus Power, Make Up!**

Minako drehte sich einmal um die eigene Achse – ein goldener Wirbelwind aus Herzen und Licht umhüllte sie. Ketten aus reinem Gold schossen hervor, lösten ihre Kleidung auf und webten ihre orangefarbene Uniform neu: Der kurze orangefarbene Rock erschien wie Sonnenstrahlen, die ihre schmalen Hüften und ihren runden, vollen Po umspielten. Die weiße Bluse mit der orangefarbenen Schleife umhüllte ihre vollen, perfekten Brüste und betonte ihre schlanke Taille. Lange orangefarbene Stiefel materialisierten sich und umschlossen ihre langen, wohlgeformten Beine. Ihr blondes Haar wehte wie ein goldener Sturm und wurde noch glänzender und voluminöser. Ihre Haut schimmerte golden – strahlend, verführerisch, tödlich.

**Mondkristallkraft, Make-up!**

Usagi hob beide Hände – ein blendendes silbernes Licht explodierte um sie herum, so hell, dass es die Schatten vertrieb. Ihre Alltagskleidung löste sich in silbernem Schimmer auf, während sich ihre ikonische Uniform formte: Der weiß-blaue Rock entfaltete sich aus Mondlicht und schmiegte sich sanft an ihre schmale Taille und ihre weichen, weiblichen Hüften. Die weiße Bluse mit der blauen Schleife umspielte ihre vollen, weichen Brüste und betonte ihre zarte und doch sinnliche Figur. Rote Stiefel und Handschuhe erschienen, Flügel aus reinem Licht breiteten sich kurz hinter ihr aus. Ihr silbernes Haar wurde noch länger, glänzender und floss wie flüssiges Mondlicht. Ihr Diadem erstrahlte in Gold, und der Silberkristall an ihrer Brust pulsierte wie ein zweites Herz – warm, kraftvoll, lebendig.

**Chibi-Mondkraft, Make-up!**

Chibiusa hob ihren kleinen rosa Kristall – sanftes, rosiges Licht umspielte sie wie ein zarter Sonnenaufgang. Ihre Kleidung löste sich in rosa Funken auf, und ihre rosa-rote Uniform erschien: Der kurze rosa Rock formte sich wie Zuckerwatte und schmiegte sich an ihre zierlichen, jugendlichen Hüften. Die weiße Bluse mit der roten Schleife betonte ihre kleine, aber bereits anmutige Brust. Kleine rote Stiefel und Handschuhe materialisierten sich. Ihr Haar formte sich zu den charakteristischen zwei Odango, die herzförmige Brosche an ihrer Brust leuchtete hell. Ihre Haut schimmerte zartrosa – ****, rein, aber bereits stark genug zum Kämpfen.

Sie standen da, verwandelt – Sailor Moon und ihre engsten Kriegerinnen sowie Chibiusa, sechs Kriegerinnen des Lichts gegen eine Flut der Dunkelheit.

Usagi hob die Hand, ihre Stimme hallte über das Chaos hinweg.

„Sailor Senshi… Angriffsformation! Beschützt die Unschuldigen! Lasst sie nicht in die Wohngebiete gelangen!“

Die Gruppe stürmte vorwärts.

Lilithara stand noch immer im offenen Eingang von Eclipse und beobachtete sie beim Kommen. Ihre roten Augen verengten sich, ihr Lächeln wurde breiter.

„Ah“, schnurrte sie, ihre Stimme übertönte die Schreie und Stöhnen wie Seide Stahl. „Die **** des Lichts … endlich hier, um zu spielen.“

Sie breitete die Arme weiter aus.

„Kommt, meine Lieblinge“, flüsterte sie ihrer Schar zu. „Bringt sie zu mir.“

Die Vampire drehten sich wie auf Kommando um – ihre roten Augen fixierten die herannahenden Senshi.

Der Kampf um Neo-Tokio hatte begonnen.

Und die Nacht hatte gerade erst begonnen.

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