What's next?
Gloryhole
Sandra war pünktlich da. Der hintere Trakt des Vereinsheims roch nach altem Holz und Putzmittel. Die Gerätekammer war kleiner, als sie gedacht hatte. Auf der einen Seite die Tür, durch die sie gekommen war. Auf der anderen eine Platte, helles Sperrholz, darin ein rundes Loch in Hüfthöhe. Silke hatte nicht übertrieben. Oder sie hatte genau das gebaut, was Sandra jetzt brauchte?
Sie zog sich aus. Alles. Shirt, BH, Rock, Slip. Die Kleider auf dem Boden an der Tür. Nackt blieb sie im gedämpften Licht stehen, die Nippel sofort hart, die haarlose Muschi schon feucht von dem Weg hierher. Die Uhr auf dem Handy zeigte 18:59. Sie kniete sich vor das untere Loch, dann stand sie wieder auf und setzte die Hüfte an das obere, probierte, setzte sich zurück auf die Knie. Mundhöhe. Sie wollte zuerst den Mund.
19:03. Geräusche.
Schritte. Ein Reißverschluss. Kein Name. Kein Wort.
Dann der Schwanz.
Er schob sich durch das Loch, hart, dick, die Eichel schon feucht. Sandra nahm ihn mit beiden Händen, als müsse sie prüfen, ob er echt war. Wärme. Gewicht. Der Geruch nach Mann. Sie öffnete den Mund und zog die Eichel über die Lippen, leckte den Schlitz, nahm ihn tiefer. Speichel lief. Sie saugte, langsam zuerst, dann fester, die Zunge flach an der Unterseite. Der Schaft pochte. Jemand auf der anderen Seite atmete hörbar, immer noch ohne Satz.
Sie verwöhnte ihn mit den Lippen, bis der Kiefer müde wurde. Dann stand sie auf, presste die Brüste um den Schaft, schob sie zusammen und ließ ihn durch die Furche gleiten. Die Eichel kam oben zwischen den Titten hervor, glänzend. Sie senkte den Kopf und leckte sie bei jedem Stoß. Die Nippel strichen am Holz. Es war ungewohnt und genau richtig.
Dann drehte sie sich, den Po zur Platte, die Beine geöffnet, und tastete nach ihm. Die Eichel rieb durch die nassen Schamlippen, fand den Eingang und schob sich hinein. Sandra biss sich auf die Hand, damit sie nicht seinen Namen sagte. Der Schwanz füllte sie in einem Zug. Die glatten Lippen schlossen sich um ihn. Sie drückte sich nach hinten, nahm ihn tiefer, wippte, das Holz kalt an den Pobacken. Jeder Stoß traf den Punkt vorn innen. Der Kitzler rieb sich am Rand des Lochs.
Er fickte sie ohne Vorspiel und ohne Rücksicht auf eine Geschichte. Nur Tempo. Nur nass. Sandra kam zuerst, unkontrolliert, die Knie weich, die Muschi zuckend um den Schaft. Er hielt durch, stieß weiter, fasste auf seiner Seite unsichtbar nach etwas und kam in ihr. Heiß. Viel. Ein Pulsieren gegen ihre Wände. Sperma, das sofort wieder aus der Spalte drückte, als er noch zweimal nachschob.
Dann war er weg.
Reißverschluss. Schritte. Die Tür auf der anderen Seite.
Sandra blieb mit dem Po am Holz, das Sperma lief innen den Schenkel hinunter. Sie erholte sich noch vom Orgasmus, die Stirn gegen die Platte, und lächelte dumm und glücklich in das leere Loch.
Zu Hause lag sie unter der Infrarotlampe und nahm nur den Druckwellenvibrator. Kein Gurt. Kein Schloss. Das Gerät auf den noch empfindlichen Kitzler, Stufe niedrig, während in den Kopfhörern neue Stücke liefen, die sie in der App gefunden hatte. Öffentliche Nacktheit. Eine Frau in einer Umkleide. Glory Holes. Ein Club. Eine Wand wie heute.
Die Stimme beschrieb einen Schwanz durch ein Loch und einen Mund, der nicht nach dem Gesicht fragte. Sandra kam noch einmal, kleiner, nass, das Sperma vom Vereinsheim immer noch ein Film in ihr, und dachte an 19:03 und daran, dass er keine Worte gebraucht hatte.
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