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The G Club XX

Chapter 173 by Jan1974 Jan1974

Der Warteraum war ein separater, exklusiver Bereich des „The G Club“, der bewusst vom Hauptbereich abgetrennt lag. Er diente als elegante und moderne Vorstufe für ambitionierte Anwärter, die eines Tages die vollen Privilegien des G Club genießen wollten. Hier trafen sich Männer, die finanziell mehr als gut aufgestellt waren und entweder eigene sehr junge, gehorsame „Töchter“ mitbrachten oder großes Interesse daran hatten, mit den „Töchtern“ anderer Mitglieder zu spielen. Frauen hatten in diesem Raum keinen Zutritt – er war ausschließlich den Herren und ihrem Nachwuchs vorbehalten.
Der Raum selbst war modern und stilvoll eingerichtet, deutlich heller und zeitgemäßer als die etwas dunklere, opulente Atmosphäre des Hauptclubs. Hohe Decken mit dezenten, indirekten LED-Leuchten schufen eine angenehme, aber exklusive Stimmung. Die Wände waren in einem warmen, dunklen Grauton gehalten und mit edlem Holz und dezenten Metallakzenten verkleidet. Dicke, schallschluckende Teppiche in Anthrazit dämpften die Schritte und sorgten für eine ruhige, intime Atmosphäre. Bequeme Ledersessel und Sofas in cognacfarbenem Leder waren in kleinen Gruppen angeordnet, dazwischen standen niedrige Tische aus dunklem Nussbaumholz mit Kristallgläsern und Karaffen.
An den Wänden hingen zahlreiche riesige Flachbild-Fernseher in eleganten Rahmen. Jeder Bildschirm war einer der „Töchter“ zugeteilt, die sich an diesem Tag im Club aufhielten. Unter jedem Fernseher leuchtete ein digitales Display in klarer, weißer Schrift mit dem Namen der jeweiligen jungen Frau. Auf dem Bildschirm selbst war ein hochauflösendes Porträtfoto zu sehen – meist ein verführerisches, aber stilvolles Bild der betreffenden „Tochter“. Sobald eine der jungen Frauen in einen der Spielräume eingeladen wurde, schaltete der entsprechende Fernseher automatisch auf Live-Übertragung um. So konnten die Anwärter im Warteraum genau beobachten, wie die Gepflogenheiten und Rituale im G Club abliefen. Dass dabei auch Söhne ihre eigenen Väter bei der Auslebung ihrer geheimsten Phantasien beobachten konnten, gehörte ganz selbstverständlich zu den Regeln des Clubs.
An diesem Abend hielten sich etwa dreißig Männer im Warteraum auf. Die meisten waren zwischen Ende dreißig und Anfang fünfzig, einige wenige jüngere Männer – Söhne, die von ihren Vätern eingeführt wurden. Ihre Kleidung war bewusst lockerer als die strengen Anzüge im Hauptbereich, aber dennoch elegant und hochwertig. Viele trugen maßgeschneiderte Chinos oder leichte Stoffhosen in dunklen Tönen, kombiniert mit edlen Hemden – einige in dezenten Mustern, andere in uni mit offenem Kragen. Leichte Kaschmir-Pullover lagen über den Schultern, teure Lederschuhe oder elegante Loafer rundeten das Bild ab. Keine Jeans, keine T-Shirts, keine Sportkleidung. Die Atmosphäre blieb gepflegt und exklusiv, nur eben etwas entspannter.
Die Männer saßen in kleinen Gruppen zusammen, unterhielten sich leise, nippten an Whiskey oder Cognac und beobachteten die verschiedenen Bildschirme. Viele hatten bereits die Abenteuer von Tina und den anderen jungen Frauen an diesem Abend mitverfolgt – ihr erstes Erscheinen, ihre leidenschaftlichen Auftritte und ihre offensichtliche Hingabe hatten für aufmerksames Gemurmel und anerkennende Kommentare gesorgt.
Auf dem Fernseher, unter dem das digitale Display klar den Namen „Tina“ zeigte, war weiterhin ihr hübsches Porträtfoto zu sehen. Ihr unschuldiges, doch gleichzeitig verführerisches Lächeln strahlte den Betrachtern entgegen. Plötzlich erschien am unteren Bildrand ein dezentes, aber deutlich lesbares Laufband in eleganter Schrift. Es scrollte langsam über den Screen:
„Kommt in den Warteraum. Zur Benutzung freigegeben: Fotze“
Es dauerte einige Sekunden, bis der erste Mann das Laufband bemerkte. Er beugte sich vor, kniff die Augen leicht zusammen und zeigte dann mit dem Glas in der Hand auf den Bildschirm.
„Seht euch das an“, sagte er mit gedämpfter, aber deutlich erfreuter Stimme zu seinen Sitznachbarn. „Tina… sie ist freigegeben.“
Sofort ging ein Raunen durch den Raum. Köpfe drehten sich, Blicke richteten sich auf den großen Fernseher. Ein Lächeln breitete sich auf vielen Gesichtern aus – nicht laut und ausgelassen, sondern mit kontrollierter, tiefer Freude und deutlicher Vorfreude. Ein älterer Herr in einem hellgrauen Hemd lehnte sich zurück und nickte anerkennend, ein leises „Sehr gut“ kam über seine Lippen. Zwei jüngere Männer, offenbar Söhne, die mit ihren Vätern hier waren, stießen sich gegenseitig an und grinsten breit, die Augen voller Erregung und Neugier. Ein Mann Mitte vierzig mit einem dunkelblauen Pullover über den Schultern hob sein Glas leicht, als wollte er im Stillen auf diese Nachricht anstoßen.
Die Stimmung im Warteraum hob sich spürbar. Leises, zufriedenes Gemurmel erfüllte den Raum, Blicke wurden ausgetauscht, hier und da ein kurzes, wissendes Nicken. Die Männer freuten sich sichtlich über diese Nachricht – die Ankündigung, dass die junge, helle Tina nun im Warteraum zur Verfügung stand, löste eine Welle ruhiger, aber intensiver Vorfreude aus.

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