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Chapter 4 by MissLeen MissLeen

Wie reagiert sie?

Nicken

Sie nickte, ihre Kehle war zu trocken, um zu sprechen. Thomas’ Finger krümmten sich an ihren Hüften und führten den Stoff in einer langsamen, bedächtigen Bewegung nach unten. Das Höschen blieb kurz an ihren Oberschenkeln hängen – dumm, sie hätte etwas Lockeres tragen sollen –, bevor es zu ihren Füßen zusammenfiel. Anika stieg heraus, ihre nackten Fußsohlen drückten sich in das Hartholz. Die Kühle der Wohnung kribbelte auf ihrer Haut und hinterließ eine Gänsehaut.

Thomas umkreiste sie wie ein Bildhauer, der rohen Marmor begutachtet, während die Kamera methodisch klickte. "Die Hände hinter den Kopf", wies er sie an, seine Stimme ohne jede Betonung. Anika verschränkte die Finger im Nacken, die Ellbogen ragten nach außen – die Bewegung ließ ihre Brüste anspannen, die rosafarbenen Brustwarzen zogen sich in der kühlen Luft noch weiter zusammen, was sie etwas verlegen werden lies. Der Auslöser klickte zweimal kurz hintereinander und hielt den verletzlichen Schwung ihres Halses fest.

"Geh zum Erkerfenster", sagte er und deutete mit der Kamera. "Halt an, wenn ich es sage." Anika bewegte sich vorsichtig, ihre nackten Füße huschten leise über das Parkett. Sonnenlicht strömte durch das Glas und malte goldene Rechtecke auf ihre Oberschenkel. "Da." Thomas’ Stimme ließ sie mitten im Schritt innehalten. "Lehn dich jetzt gegen die Fensterbank. Den Rücken leicht gewölbt – ja, genau so." Seine Finger richteten ihr Hüftbein mit klinischer Präzision aus und neigten ihr Becken genau richtig. Die Kamera hielt fest, wie das Licht an ihrer schweißfeuchten Haut haftete.

Ein Schweißtropfen rann zwischen Anikas Schulterblättern herab, als Thomas vor ihr kniete, das Objektiv nach oben gerichtet. "Stell deine Füße weiter auseinander", murmelte er. Das Hartholz ächzte, als sie ihre Haltung veränderte. Anika hatte sich heute Morgen frisch rasiert und der Gedanke, dass sie jetzt blitzeblank vor Thomas stand, machte sie exterm verlegen. Das Auge der Kamera verschlang sie ganz – die zarte, nach innen gewölbte Kurve ihrer Taille, die schattige Verbindung ihrer Oberschenkel. Thomas’ Atem beschlug für einen Moment den Sucher, bevor er ihn mit seinem Ärmel abwischte. "Gut. Sehr gut."

Thomas richtete sich langsam aus seiner Hocke auf, die Kamera baumelte an ihrem Riemen an seinem Oberschenkel. Sein Blick verweilte auf Anikas nacktem Körper, nicht voller Begierde, sondern mit der kühlen Scharfsinnigkeit eines Juweliers, der einen Edelstein unter grellem Licht begutachtet. "Du wirst ja ganz rot", stellte er fest und trat näher. Die Spitze seines polierten Schuhs drückte ihren nackten Fuß weiter auseinander. "Das passt aber ganz gut. Es ist interessanter, wenn du lebst."

Anika atmete scharf aus, ihre Rippen hoben und senkten sich unter dem Gewicht seiner Aufmerksamkeit. Die späte Nachmittagssonne tauchte ihre Haut in honigfarbene Streifen und hob das leichte Zittern ihrer Oberschenkel hervor. Thomas umkreiste sie erneut, die Kamera klickte in Abständen – einmal an ihrer Halsbeuge, dann an der Wölbung ihres unteren Rückens. Seine Finger strichen ihr eine lose Haarsträhne von der Schulter und steckten sie mit überraschender Sanftheit hinter ihr Ohr. "Dreh dein Gesicht ins Licht", murmelte er. "Lass es richtig auf dich fallen."

Sie hob das Kinn an, und das Sonnenlicht wärmte ihre geschlossenen Augenlider. Der Kameraverschluss klickte – einmal, zweimal –, das Geräusch im Takt ihres Herzschlags. Thomas’ Schatten fiel auf ihre Brust, als er näher trat; seine Brust streifte fast ihren nackten Rücken. "Beuge dich noch weiter nach hinten", wies er sie an, wobei er eine Hand zwischen ihre Schulterblätter legte. Der Druck war fest, beharrlich. "Tiefer." Anika gehorchte, ihre Wirbelsäule bog sich, bis sie die Dehnung in ihrem Bauch spürte, das Ziehen der Muskeln entlang ihrer Rippen. Thomas stockte der Atem – der erste Riss in seiner professionellen Fassade – und die Kamera klickte schnell, eine stakkatoartige Geräuschsalve.

"Hervorragend," lobte er sie. "Aber wir brauchen noch ein paar Bilder von einem anderen Setting."

Wo geht es weiter?

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