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Chapter 5 by MissLeen MissLeen

Wo geht es weiter?

Auf der Couch

Thomas räusperte sich und richtete den Kameragurt mit gespielter Lässigkeit. "Auf die Couch", sagte er und nickte in Richtung des Leder-Chesterfield-Sofas auf der anderen Seite des Raums. Seine Stimme klang nun sanfter, die professionelle Fassade glitt wieder an ihren Platz. "Auf die Knie. Mit dem Gesicht zur Lehne."

Anikas nackte Füße huschten leise über das Parkett, als sie den Raum durchquerte, ihre Muskeln noch immer von Restspannung durchzogen. Das Leder fühlte sich kühl an ihren Kniescheiben an, als sie sich darauf niederließ, ihre Handflächen flach auf die gepolsterte Rückenlehne drückend. Hinter ihr kreiste Thomas, seine Schuhe knarrten auf den Dielen. Die Kamera surrte auf, ihr Objektiv fokussierte die Wölbung ihrer Wirbelsäule, die flachen Grübchen über ihrem Hintern.

Anikas Knie sanken tiefer in das Sofa, während Thomas ihre Haltung mit stiller Präzision korrigierte. Seine Finger streiften – nur einmal – ihre Oberschenkelrückseiten, um sie weiter zu spreizen; diese beiläufige Intimität ließ sie erschauern. Die Kamera klickte zweimal und hielt fest, wie sich ihre Finger in das Leder krallten.

"Beuge deinen Rücken", murmelte Thomas, während seine Handfläche zwischen ihre Schulterblätter drückte, bis sich ihre Wirbelsäule wie eine Bogensehne wölbte. Das Objektiv schwebte nur wenige Zentimeter über ihrer Taille und hielt fest, wie sich ihre Haut unter der kühlen Luft zusammenzog. Anika atmete scharf aus, als sein Daumen ihre unterste Rippe streifte und deren Bogen nachzeichnete. "Gut. Jetzt dreh deinen Kopf. Schau mich über deine Schulter hinweg an."

Sie drehte sich, Haarsträhnen klebten an ihrem feuchten Wangenknochen. Thomas’ Blick huschte vom Sucher zu ihrem Gesicht, seine Pupillen verdunkelten sich, während die Kamera surrte. Der Auslöser klickte – einmal, zweimal – jedes Klicken im Einklang mit dem rasenden Flattern ihres Pulses. Seine freie Hand legte sich auf ihre Hüfte, die Finger besitzergreifend gespreizt. "Beiß dir auf die Lippe", wies er sie an.

Anika biss sich auf die Unterlippe; der scharfe Druck gab ihr Halt, während Thomas’ Finger sich um ihre Hüfte legten. Der Auslöser klickte – einmal, zweimal – und das Geräusch verschmolz mit dem Hämmern ihres Pulses. Sein Daumen streifte den Kamm ihres Hüftknochens, eine flüchtige Berührung, die einen Schauer durch sie jagte. Die Kamera surrte erneut, ihr Objektiv zoomte heran, um festzuhalten, wie ihr Atem stockte.

"Sehr gut," kommentierte er. "Ich glaube wir brauchen noch ein interessantes Setting."

Wo geht es weiter?

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