Haben die anderen wieder was davon mitbekommen?

Wenigstens hat sie diesmal niemand gestört

Chapter 52 by Hentaitales Hentaitales

Erst nach mehreren Minuten ließ Tamara ihn wieder aus ihrer Umarmung, aber nicht, ohne ihn vorher noch unzählige Male auf die Brust, den Hals und den Mund geküsst zu haben. Alex blieb noch einen Moment auf ihr liegen und streichelte ihr Haar, ehe er sich von ihr herunterrollte. Jetzt erst merkte er, dass sein Bett wieder einmal vollkommen von ihrem Mösensaft durchtränkt war.

Auch Tamara fiel auf, dass sie quasi in einer Pfütze lag. "Entschuldige die Sauerei", flüsterte sie mit immer noch heiserer Stimme. "Bei mir wird es immer ziemlich nass. Das hier allerdings- Wow."

"Wow ist das richtige Wort", lächelte Alex. "So was wie dich hab ich noch nie erlebt. Du wolltest gar nicht mehr aufhören mit dem Kommen, oder?"

"Ich-" Tamara drehte sich zu ihm und sah ihn aus glänzenden Augen an. "Ich hab so was auch noch nicht erlebt. Ich war... Als wäre ich auf einem anderen Stern gewesen. Ich hab nur noch dich gespürt, dich und nichts anderes mehr, und du warst überall in mir, und um mich-" Sie seufzte voller Glück. "Alex, die ganze Welt, das warst du. Ich- Ich finde keine Worte."

Alex küsste sie zärtlich. "Brauchst du auch nicht. Wir beide haben gespürt, dass das was ganz Besonderes war, und das ver-"

In diesem Moment wurde er von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. "Alles okay bei euch da drin?" ertönte Toms Stimme.

"Alles okay", rief Alex. "Uns geht's gut."

"Mh. Ich komme rein." Tom öffnete die Tür und trat ins Zimmer. "Ah. Euch geht's wirklich beiden gut. Ich war mir nicht sicher, so wie sie hier geschrien hat."

Tamara musste lachen und kam davon kurz ins Husten. "Ich bin okay", krächzte sie danach mit heiserer Stimme. "Ich brauch nur was zu trinken."

Tom hob lächelnd eine Wasserflasche, die er in der Hand trug. "Hab ich mir schon gedacht. Ich kenn doch meine Tochter."


Nachdem Tamara durstig die Flasche leergetrunken hatte, huschte sie ins Badezimmer, und Tom setzte sich zu Alex auf die Bettkante, sehr darauf bedacht, nicht zu nahe an der Pfütze sein. "Offenbar habt ihr ja beide wirklich viel Spaß miteinander", sagte er. "Freut mich für euch."

Alex sah ihn etwas verunsichert von der Seite an. "Ich hoffe, es gibt keine Probleme, weil wir beide heute wieder-"

"Nein, alles gut", beruhigte ihn Tom. "Es ist egal, wie oft ihr es miteinander treibt. Wichtig ist, dass ihr euch nicht deswegen von den anderen isoliert. Und das ist auch nicht der Grund, warum ich hier im Zimmer geblieben bin. Ich wollte mit dir mal wegen der Mission heute sprechen. Dir mal ein bisschen Feedback geben."

"Ah." Alex musste schmunzeln. "Es war ziemlich chaotisch heute, oder?"

Tom winkte ab. "Nicht viel chaotischer als zu anderen Anlässen. Auf einer Skala für dumm gelaufene Pläne war das heute eine sieben von zehn. Und wir haben schon ne elf von zehn überlebt. Mach dir also keine Gedanken. Wichtiger ist mir, dass du erfährst, wie du dich selbst geschlagen hast."

Das Gefühl von Verunsicherung breitete sich erneut in Alex aus. "Ich hoffe, für's erste Mal war es nicht allzu mies?"

"Ganz im Gegenteil", gab Tom aufmunternd zurück. "Du hast dich ausgezeichnet geschlagen, nicht nur fürs erste Mal. Als Steffen dich zusammen mit Diana losgeschickt hat, dachte ich mir, er hat vielleicht ein bisschen den Verstand verloren - der Neue im Team zusammen mit einem Risikofaktor wie sie. Aber er hat mir hinterher gesagt, dass er sich sicher war, du kriegst das hin. Du würdest einen klaren Kopf behalten, auch wenn's wirklich abgeht, da würde er dir vertrauen. Und ich muss sagen, er hat recht behalten."

"Na, dann danke", sagte Alex, "sowohl an dich als auch an ihn. Ich war mir nicht ganz so sicher, ob ich das schaffe. Ich muss aber auch sagen, Diana hat mich überrascht. Sie ist viel zuverlässiger, als ich es im ersten Moment gedacht hätte."

Tom nickte. "In ihrem Normalzustand wird sie stark von ihren Ängsten und Sorgen beherrscht, und wenn sie aufgegeilt ist, fehlt ihr ziemlich die Impulskontrolle. Aber was sie immer hat, ist ein starker moralischer Kompass. Sie will das Richtige tun. Ich hab sie schon mal erlebt, wie sie wirklich am Toben war, und selbst da hat sie sich soweit zurückgehalten, dass niemand dauerhaft zu Schaden kam. Wenn sie kämpft, bricht sie ab und zu Arme oder Beine. Aber sie hat nie versucht, jemanden totzuschlagen, und das, obwohl sie es ganz sicher könnte. Allerdings-" Er seufzte. "Irgendwann will sie ficken. Und dann tut sie es. Meistens mit mir, weil ich etwas weniger zerbrechlich bin als Steffen in seiner normalen Gestalt. Diesmal hat es dich erwischt."

Alex musste grinsen. "Also, eigentlich fand ich's gar nicht übel, so 'erwischt' zu werden. Ich wachse ja auch, wenn ich ficke. Wenn Diana und ich beide von Null anfangen, wird's vielleicht sogar wirklich geil."

"Schön, dass ihr harmoniert", meinte Tom. "Für einen einsamen Wolf von der Straße bist du ein guter Teamplayer. Selbst früher in der Armee war das nicht bei allen selbstverständlich."

"Armee?" Alex sah ihn an. "Du kommst aus der Armee?"

Mit einer zackigen Bewegung salutierte Tom. "Hauptmann des Sanitätskorps, zu Diensten. Ich bin damals beigetreten, um Medizin zu studieren. Hatte nicht so viel Geld, dass ich's alleine hätte finanzieren können. Und damals waren manche Dinge auch noch anders..." Er seufzte.

Alex sah ihn interessiert an. "Ich nehme mal an, du bist raus aus der ganzen Sache, als der Staat so gegen die Zarathustras losgelegt hat?"

"Oh, keineswegs." Tom sah ihn direkt an. "Ich hab zwar selbst paramenschliche Fähigkeiten, aber die hatten mich ja nur zu einem besseren Soldaten gemacht. Andere Leute hatten ja ganz andere Kräfte, und ich dachte damals, die Regierung hat vollkommen recht damit, Leute mit solchen Fähigkeiten unter Kontrolle zu bekommen. Ist ja auch nicht ungefährlich - denk nur mal an Diana, was so jemand an Schaden anrichten kann, wenn man ihn frei herumlaufen lässt. Ich hab brav getan, was man mir gesagt hat und ansonsten mein Leben gelebt. Frau, hübsches kleines Haus, erstes Kind auf dem Weg. Und dann, von einem Tag auf den anderen, war das plötzlich vorbei."

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Was ist Tom wohl widerfahren?

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