Soll Sie es wagen ?

Lesya geht das Risiko ein.

Chapter 27 by The Pervert

Trotzdem entschied sich Lesya dafür.
Behände kletterte sie über den hüfthohen Bretterzaun und bahnte sich einen Weg durch das hohe Gras das Melwiger in diesem Teil des Gartens nicht geschnitten hatte.

Sie hörte die Orken näher kommen und strengte sich noch mehr an. Das laufen auf dem mit Kies gestreuten Weg war auch nicht viel angenehmer oder schneller als im hohen Gras.

Ohne anzuhalten lief sie an der Leine entlang und griff sich das Kleid, ein rotes Ding aus dünnem Stoff, das Frau Melwiger meistens zu besonderen Anlässen getragen hatte.
Lesya hatte Glück und ihre Finger bekamen den Stoff gut zu fassen, so das sie das Kleid von der Leine ziehen konnte.

Lesyamina hatte sich vorgenommen, sollte das Kleid sich verhaken oder zerreissen würd sie nicht lange daran herumzerren, sondern es mit dem Tuch dahinter versuchen.
Auf keinen Fall wollte sie stehen bleiben, dafür hatte Sie keine Zeit.

Ausser dem wütenden Rufen der Orken hörte Lesya nun auch das wütende Keifen von Tripen. Verdammt, daran hatte sie nicht gedacht. Den Orken konnte sie entkommen, aber den Tripen ? Würde ihr besonderer Schutz im Wald auch gegen diese Wesen helfen ?

Nun, welche Wahl hatte Lesya schon als es darauf ankommen zu lassen ?

Lesya lief über Gras das hier kurz geschnitten war und erreichte den Zaun. Ein paar Schritte weiter stand ein paar Holzschuhe neben dem Zaun. Lesya zögerte kaum als sie das sah. Das Kleid war wichtiger. Das konnte sie ändern wenn es nicht passte, aber es würde sie schützen und wärmen. Wenn die Schuhe zu klein oder zu gross waren, währen sie nur eine Behinderung, gerade jetzt auf der Flucht. Ausserdem waren solche Schuhe schwer. Lesya spürte jetzt schon das Gewicht der Kette die sie noch trug.

Das Mädchen kletterte über den Zaun und fiel der länge nach hin als das Gebilde nachgab und um fiel. Schnell raffte sie sich wieder auf, rieb sich kurz ihr angeschrammtes Schienbein, holte tief Luft und begann zu rennen.

Auf dem Grasstreifen gabe es keine Deckung, und die Orken würden sie sehen können, denn noch gab es genug Licht.
Ihre Schmerzen so gut es ging ignorierend lief Lesya mit aller Kraft die sie aufbringen konnte. Sie verdrängte die Gedanken daran das alles aus währe wenn sie in ein Kaninchenloch treten würde und hoffte auch keiner Schwarzkreuznatter zu nahe zu kommen die vielleicht im Gras ihr Sonnenbad genossen hatte.

Sie widerstand mehrere Male der Versuchung sich umzudrehen und zurück zu blicken, aber als sie den Weg zum Waldrand halb hinter sich gebracht hatte musste sie zurück schauen.
Ja, da waren sie. Vier oder fünf Orken und zwei Tripen an Leinen bogen um das Haus von Bauer Melwiger. Sie mussten die Elfe sehen und nun ging die Verfolgung los.

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Die Jagd beginnt.

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