Die Jagd beginnt.

Noch immer hat Lesyamina Glück.

Chapter 28 by The Pervert

Lesya war leicht und schnell, aber erschöpft und mit dem Kleid und der Kette belastet. Ausserdem lief sie barfuss auf unebenem Gelände.

Die Orken waren gross und schwer konnten aber grosse Schritte machen, waren kräftig und wütend und brauchten keine Angst vor Bodenfallen zu haben.

Lesya versuchte noch etwas schneller zu laufen und suchte mit ihren Augen schon eine Stelle wo sie im Dickicht verschwinden konnte und ihr die Orken nicht gut folgen konnten.

Aber ihre Beine taten weh, die Kette schlug Sie bei jedem Schritt unangenehm, obwohl sie Sie festzuhalten versuchte. Das Keifen der Tripen und die Rufe der Orken kamen immer näher und der Waldrand schien sich vor ihr zurück zu ziehen.

Lesya keuchte vor Anstrengung. Schweiss lief ihr in die Augen und sie sah nur noch verschwommen. Ihr Herz hämmerte und ihre Muskeln stachen. Aber sie lief weiter.

Als sie endlich spürte wie Zweige und Äste von Büschen wie Peitschen gegen ihre nackte Haut schlugen waren die Orken höchstens noch 20 Schritte hinter ihr.

Lesya lief weiter, schlug Haken und stolperte weiter. Tatsächlich hatten die Orken Probleme ihr zu folgen. Wo sie mit ihrer schlanken Figur sich durch dichte Büsche schlängeln konnte brauchten die Orken schon grössere Lücken zwischen den Bäumen um sich voran zu wälzen.

Unbewusst hatte Lesya die Kette mit dem Kleid umwickelt und trug nun einen roten festen Stoffballen vor sich, der sich so zum Glück auch nirgends verheddern konnte. Das erleichterte ihr das Vorwärts kommen ungemein.

Es war eine Erleichterung für Lesya das sie selbst nun ebenfalls gezwungen war langsamer voranzukommen. Ausserdem herrschte hier zwischen den Bäumen inzwischen die Art Finsternis in der SIE noch gut sah, die Orken aber fast nichts.

Es blieb nur die Frage ob die Orken die mitgeführten Tripen loslassen würden.

Sie wollten die Elfe, oh ja, aber durch das loslassen der Tripen riskierten sie eine nur noch halb vorhandene Leiche einer Elfe zu bekommen.

Lesya wusste wo in etwa der kleine Blaukieselbach lag. Die Stimmen der Orken wurden langsam leiser und sie selbst bewegte sich auch etwas langsamer und vorsichtiger. Aber sie wusste das sie noch nicht ganz ausser Gefahr war.

Trotzdem gab es nun ein Bedürfnis das sie nicht länger zurückhalten konnte.

Sie nutzte einen starken Baum als Halt während sie sich erleichterte.

Lesyamina fühlte sich danach viel besser und kam auch wieder zu Atem, als sie erneut das Keifen der Tripen hörte. Die Orken hatten sie tatsächlich losgelassen !

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