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Chapter 6
by
SioDerSio
What's next?
Ja, womit denn nun?
Dein Kopf rast, als würde eine Trommel in ihr spielen. Wie konnte die Situation nur so schnell so schiefgehen? **** suchst du nach Alternativen.
"Ich gehe nach Mommaria und rufe meine Mutter an, dann hole ich dein Geld von dort ab!"
"Mamoria. Und für das Kleingeld lasse ich dich keinen Kredit aufnehmen."
"Ich habe Items. Einen Trank? Einen Pokeball?"
"Die Kleinkinder-Items werden mir bestimmt helfen, wenn meine Topgenesungen und Hyperbälle plötzlich futsch sind, hm?"
Er hebt die Handflächen hinter den Kopf und streckt sich genüsslich. Dann zeigt er auf dich.
"Ein Item trägst du bei dir, das ich gerne hätte. Aber das ist nicht in deiner Tasche."
"Meinen Hut...?"
"Deine Höschen."
Deine Gesichtszüge entgleisen dir.



Jetzt wirkt Joey plötzlich wie ausgewechselt, sein Grinsen wird breit und mit seinem neuen Selbstbewusstsein sieht er gar nicht mehr müde und schwach aus.
"Ich wollte schon immer mal das Höschen einer attraktiven Trainerin begutachten. Deshalb ist es wie Weihnachten und Ostern für mich, wenn ich sehe, dass du pleite bist!"
Du verschränkst die Arme und schüttelst **** den Kopf. "Das ist widerlich! Du bist noch so ein Perversling! Du magst gewonnen haben, aber meine Unterwäsche gebe ich dir nicht, das wäre mir viel zu peinlich."
"Dann wird das ein kurzes Pokémon-Abenteuer für dich werden, denn der Administration wird es gar nicht gefallen, dass ihr Schützling Schulden macht, die es nicht bezahlen kann."
Er zückt sein Smartphone und beginnt zu tippen. Erneut fragst du dich, wie du dich so tief in diese Bredouille gegraben hast, doch dass du niemand außer dich selbst dafür verantwortlich machen kannst, ist dir leider kristallklar.
"Stopp, Stopp, Stopp! Bitte nicht! Dann nimm sie doch, du Widerling!", und mit diesen Worten ziehst du deine weißen Panties herunter und wirfst sie ihm wütend an die Brust. Du fühlst dich nackt, missbraucht und schmutzig, während du mit gesenktem Kopf auf seine Schuhe starrst und ihm zuhörst, wie er deine Wäsche auseinander faltet und unter seine Nase hält.
"Mmmh, du riechst so süß, wie ich es mir vorgestellt habe. Wunderbar. Und ich wusste, dass du weiße Wäsche tragen würdest, so unschuldig wie du wirkst. Du bist noch Jungfrau, oder?"
Dein Schweigen quittiert er mit einem Lachen.
"Also gut, deine Schulden sind beglichen. Ich behalte das als Erinnerung, viel Erfolg dir noch auf deiner weiteren Reise, Rosa! Und verlier nicht nochmal, sonst musst du vielleicht etwas noch viel wertvolleres hergeben."
Als du hochschaust, zwinkert er dir zu, nimmt noch einen Atemzug deines Höschens und verschwindet dann im Unterholz. Du dagegen beginnst zu rennen, bis du Mamoria erreicht hast. Die Trainer, die dich unterwegs zum Kampf herausfordern wollen, schaust du nicht an, aber du weißt genau, wo ihre Blicke kleben bleiben, wenn du mit wehendem Rock an ihnen vorbeistolperst. Keiner von ihnen verfolgt dich mehr.
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Ein Pokémon-Abenteuer der anderen Art
Die wahre Geschichte hinter Pokemon Rot.
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