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Chapter 13 by Geilspecht99 Geilspecht99

What's next?

Wiedersehn

Praios würde in einer Stunde untergehen, als das kleine Häufchen Elend, das sich Thea nannte, endlich Schritte im Turm wahrnahm , erstmals wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder vom Fenster ab.
Sie stand auf und trat vor die Tür, um sich ihrem Schicksal zu stellen, wie auch immer es aussehen möge.
Quälend langsam näherten sich die Schritte immer weiter ihrem Zimmer. Thea glaubte, mindestens ein Paar schwere Schuhe und etwa drei verschiedene Personen hören zu können, genaueres ließ das Echo der Treppen nicht zu.

Schließlich wurde die Türe aufgesperrt, während Theas Herz immer wieder auszusetzen schien.

Noch nie hatte Thea sich dermaßen darüber gefreut, eine bestimmte Person wiederzusehen, daher verging eine Minute, bis sie sich bei Vicky bedankt hatte und sie Platz machte, damit die anderen Personen eintreten konnten.

Als nächster trat James in den Raum und sofort wollte Thea auf die Knie gehen, was James mit einem „nicht doch“ schnell unterband.
Verdutzt richtete sie sich wieder auf und besah den jungen Mann von oben bis unten. Er war ca. 1,80 Schritt, hatte lange brünette Haare, hypnotische graue Augen, war ebenso fesch wie kräftig, aber von beidem nicht zu viel. Er trug die schlichte braune Robe eines Heilkundigen und er lachte sie freundlich an.
Nachdem dieser Check erledigt war, fiel sie ihm ebenso in die Arme wie zuvor Vicky und bedankte sich bei ihm, bis es dem übertölpelten James zu viel wurde und er sich losreißen konnte.

Dann stand Orgiastis mit ausgebreiteten Armen vor ihr und auch er bekam eine Umarmung. Diese hätte durchaus länger dauern können und endete nicht, weil er sich wenig auffällig mit seinem besten Teil an ihr gerieben hatte, sondern weil James mit: „Kommt, es fängt an und wir haben die besten Plätze“, zur Eile rief.

Ein Wächter stellte ein dickes Fresspaket auf den Tisch, verabschiedete sich mit der Ansage, dass er Orgiastis und James in zwei Stunden abholen würde und versperrte die Tür.

Sie blickten hinunter und sahen wie ein Zug gefesselter und geknebelter Verurteilter, von Geweihten bewacht (darunter auch unübersehbar der füllige Helion) aus der Burg zum Platz der Hinrichtung schritt.

„Ich bin an sich kein Freund von Hinrichtungen, Sumu ist mein Zeuge, aber ich kann es nicht erwarten zu sehen, wie diese Verräter der Schöpfung zu ihrem Herrn geschickt werden“, sprach James laut aus, was sich alle dachten und die kurz aufgetretende Anspannung fiel von der Gruppe ab.

„Und ihr beide wurdet freigesprochen?“, fragte Thea Vicky und James.
„Mein Schatz wurde nicht nur freigesprochen, der Kaiser hat direkt nach dem Freispruch James Erhebung zum Baron verkünden lassen“, antwortete die sichtbar stolze Vicky. James umarmte sie von hinten und grinste noch breiter als zuvor.
„Ich bin erst morgen dran, aber meine Fürsprecher sollten dafür sorgen, dass ich frei komme. Deine Verhandlung ist dann für übermorgen angesetzt und sollte dann nur noch Formsache sein“, verkündete Vicky die frohe Botschaft.
Diesmal umarmte Thea der Einfachheit halber Vicky und James gleich gemeinsam, während das Paar sich küsste.
Thea legte ihren Kopf an Vicky und hielt die Umarmung aufrecht.
Sie fühlte sich sicher und geborgen.

Ein Praiot [Geweihter des Sonnengottes Praios] gab die Strafen bekannt und betonte, dass für die Vollstreckung dieser Urteile auch alle Vorrechte des Adels und der Gilden vom Kaiser außer Kraft gesetzt wurden und somit alle Schuldigen vor dem Volke gehängt werden würden, worauf das Publikum jubelte.

Es folgt die

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