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Chapter 4 by Meister U Meister U

„Ordnung!“, rief die Lehrerin . „Weiter mit…

rot. Lapdance.“

Sophie, aus der Theater-AG, kam nach vorne. Mark riss ihr das rote Armband ab. Sophie warf Frau Schmidt einen fragenden Blick zu.

„Nun, beim Lapdance denke ich immer an den Tanz der Salome…“, stammelte Frau Schmidt, „…der allerdings mit einem Enthauptung endete. Vielleicht… vielleicht lassen wir das praktische Vorführen aus.“

Doch Sophie begann sich bereits zu einer imaginären Musik vor dem verlegen grinsenden Mark zu winden.

„H-Hellrosa!“, rief Frau Schmidt aus, deren Stimme vor Erregung und Peinlichkeit fast brach. „Für… das Lecken.“ Ein nervöses Tuscheln ging durch die Klasse. „Vielleicht sollte man hier Parallelen zu den Verführungsszenen in Homers Odyssee ziehen, wo die Sirenen mit süßem Locken…“

Doch ihre Worte erstarben, als sich der kleine, blonde Emma schüchtern nach vorne schob. Sie wirkte zerbrechlich, doch in ihren Augen lag ein unerwarteter Funken von Neugier und Einverständnis. Tim, ein schmächtiger Junge aus der zweiten Reihe, trat vor, von Jonas angestupst.

„Na los, reiß ab!“, zischte Jonas.

Tim zerrte nervös das pinkfarbene Armband von Emmas Handgelenk. Es gab ein leises Ratsch.

„Also…“, piepste Frau Schmidt und wandte den Blick ab. „Die… die Ausführung…“

Emma legte sich, ohne ein Wort zu sagen, auf das Lehrerpult. Sie legte sich langsam zurück, ihre Augen schlossen sich, als sie sich ihrem Schicksal hingab.

„Weißt du… was du tun musst?“, flüsterte Emma mit einer überrascht heiseren Stimme.

Tim nickte stumm, sein Gesicht war knallrot. Er beugte sich über sie, zog ihren Slip unter dem Rock hervor.

Frau Schmidt stammelte abgehackt in ihre Hände, die sie sich vors Gesicht geschlagen hatte: „…die süße Lockung… das Verderben… o Gott…“

Dann begann Tim. Emma zuckte zunächst unter seiner Berührung zusammen, doch dann entspannte sie sich. Ihre Hände griffen in den Stoff ihres Rocks. Leises, schnelles Atmen war zu hören.

„Oh… ja“, stöhnte Emma plötzlich auf, leise, aber für alle vernehmbar. Ihr Körper bog sich, die Hüften begannen sich kaum merklich, aber unverkennbar zu wiegen. „Mehr… bitte.“

Ihre Atemzüge wurden schneller, unregelmäßiger. Ein leises Wimmern entfuhr ihr. Ihre Finger krallten sich in die Tischkannte.

„Ah!“, rief sie plötzlich scharf, ihr ganzer Körper spannte sich an, zitterte für einen langen Moment, bevor er schlaff in sich zusammensank. Ein langes, zufriedenes Seufzen folgte.

Sie lag einfach da, die Augen geschlossen, ein kleines, träges Lächeln auf den Lippen.

Die Stille im Raum war erdrückend, bis Jonas zu Niklas flüsterte: „Sieht so aus, als hätte sie es genossen.“

Emma öffnete langsam die Augen, richtete sich auf und strich sich ihr Kleid glatt. Ihr Blick war klar und direkt, als sie Tim ansah.

„Danke“, sagte sie einfach und ging, ohne Eile, zurück zu ihrem Platz. Ihr Höschen blieb unbeachtet auf dem Boden liegen.

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