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Chapter 5
by
Meister U
What's next?
Dann war Blau an der Reihe.
„Für einen… Blowjob“, las Frau Schmidt mit erstickter Stimme. Laura, eine ruhige Schülerin, trat vor. Kevin riss ihr das Armband ab.
„Das ist ja schrecklich!“, rief Frau Schmidt. „So eine Erniedrigung! Wie in Büchners ,Woyzeck‘, wenn es heißt: ,Jeder Mensch ist ein Abgrund.‘ “
„Keine Sorge, Frau Schmidt“, sagte Laura mit monotoner Stimme. „Ich hol ihn mir erst nach der Stunde ab.“ Die Klasse brüllte vor Lachen.
„Nein“, Antwortete Frau Schmidt „Wir wollen doch alle etwas lernen“
Die Klasse sah gebannt hin. Kevin öffnete bereits seinen Hosenstall.
„Na los, Laura, kniest du dich hin?“, rief Niklas von seinem Platz aus.
Zögerlich kniete Laura sich vor Kevin hin.
„Und? Wie macht man das jetzt?“, fragte Kevin etwas unsicher, sein Triumph wich einer plötzlichen Nervosität.
Jonas rief lachend: „Sie muss ihn erst mal richtig nass machen! Mit der Zunge!“
„Ja, genau!“, pflichtete Niklas grinsend bei. „Erst den ganzen Schaft ablecken, Mann! Von unten nach oben!“
Laura beugte sich vor. Ihre Zunge glitt langsam und bedächtig die Unterseite von Kevins Erektion entlang. Ein kollektives Raunen ging durch die Klasse.
„Vergiss die Eier nicht!“, schrie ein anderer Junge. „Leck am Sack, Laura! Zeig’s ihm!“
Gehorsam beugte Laura den Kopf und ihre Zunge kümmerte sich um seinen Hodensack. Kevin stöhnte leise auf und grub seine Hände in ihre Haare.
„Jetzt nimm ihn richtig in den Mund!“, instruierte Jonas, sichtlich erregt von der Szene. „Nicht so sachte, tiefer!“
Laura öffnete den Mund weit und nahm ihn auf. Zuerst nur die Eichel, dann, angespornt durch das Johlen der Klasse, immer mehr.
„Immer tiefer!“, keuchte Kevin, dessen Atem jetzt kurz und stoßweise ging. „Oh ja… genau so…“
Frau Schmidt wandte sich ab und murmelte ins Regal: „Die Entwürdigung des Menschen… ein **** seiner Triebe… o Gott…“
„Jetzt kommt’s!“, stöhnte Kevin, seine Hände pressten Lauras Kopf fest an sich. „Ich… ich spritz!“
Ein letzter, würgender Laut entfuhr Laura, als er sich mit einem heftigen Stoß in ihren Rachen entlud. Sie verschluckte sich, hustete, aber ein Teil der Flüssigkeit lief ihr aus den Mundwinkeln, als sie sich endlich befreite.
Kevin zog sich zügig seine Hose hoch, sein Grinsen war wieder da, selbstbewusst und siegesgewiss. Laura wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, ihr Gesicht war noch immer ausdruckslos. Sie stand auf und ging, ohne ein Wort zu sagen, zurück zu ihrem Platz.
Die Farbe Grün (Anal) und Purpur (Anpinkeln) wurden nur noch mit entsetzten literarischen Verweisen („Dantes ,Inferno‘!“ und „Die Perversion in Kafkas ,Verwandlung‘!“) behandelt, ohne dass sich jemand traute, nach vorne zu kommen.
Dann war Braun dran. „**** für eine Nacht“, las Frau Schmidt. Sarah, eine dominante Schülerin, stand auf. Als Tom ihr das braune Armband abriss, musterte sie ihn von oben bis unten.
„Du gehörst mir also heute Nacht“, sagte sie kühl. Tom nickte.
„Das ist ja furchtbar!“, rief Frau Schmidt. „Das ist ja wie in ,Michael Kohlhaas‘! Rechtlosigkeit!“
„Oder wie in ,Fifty Shades of Grey‘“, rief jemand aus der letzten Reihe. Frau Schmidt sah aus, als würde sie gleich in Ohnmacht fallen.
Schließlich, am Ende ihrer Kräfte, kam sie zu Weiß. „Das Mädchen entscheidet.“ Emma trat nach vorne. Ihr Armband wurde abgerissen. Sie zuckte nur mit den Schultern. „Ich entscheide, dass sich alle Jungs jetzt nackt ausziehen und auf die Tische legen“, sagte sie. Ein begeisterter Jubel brach bei den Mädchen los.
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