Nimmt er ihre 'Hilfe' an?
lieber nicht
Julius spürte, wie sein Herz gegen seine Rippen hämmerte. Die Kombination aus der kühlen Autorität der Chefin und Mayas offensichtlicher Amüsiertheit verunsicherte ihn noch mehr. „Ich glaube ich mache das lieber selbst“. Er nahm den Cage entgegen, und das kalte Metall fühlte sich in seiner Handfläche fast wie ein elektrischer Schlag an. Mit zitternden Fingern begann er, seine Hose zu öffnen. Die Vorstellung, sich vor dieser Frau – die ihn mit einer Mischung aus Neugier und sanfter Dominanz beobachtete – so verwundbar zu machen, war überwältigend. Er wand sich von ihr ab. Es dauerte einige Minuten, in denen er mit dem Verschluss kämpfte, während seine Atmung flach und schnell wurde. Doch als das Schloss schließlich mit einem satten Klicken einrastete, spürte er, wie zumindest ein kleiner Teil seiner Nervosität nachließ. Die Enge des Stahls zwang ihn in eine neue Form der Besonnenheit; es war, als hätte sich ein Teil seines Chaos in eine feste Struktur gefügt.
Maya beobachtete ihn, wie er sich wieder zurechtrückte. Sie sah, wie er sie ansah – dieser fast schon ehrfürchtige, bewundernde Blick, der keinen Zweifel daran ließ, dass er von ihr fasziniert war. Es gefiel ihr. Die Mischung aus seiner zierlichen Erscheinung und dem plötzlichen Mut, sich auf dieses Spiel einzulassen, weckte in ihr einen spielerischen Instinkt. Sie trat einen Schritt näher, sodass ihr Parfüm seine Sinne einnahm, und legte den Kopf leicht schräg. „Du bist wirklich ein süßer“, flüsterte sie, und ihre Stimme klang nun weicher, fast schon verlockend.
Bevor er antworten konnte, griff sie mit einer fließenden Bewegung unter den Saum ihres kurzen schwarzen Kleides. Mit einer Leichtigkeit, die ihn fast benommen zurückließ, schob sie ihr hauchdünnes, seidenes Höschen nach unten, bis es an ihren Knöcheln hing. Eine bewusste Provokation, die Julius den Atem raubte. Sie griff das kleine Stück Stoff und hielt es ihm vor die Nase. „Ein Deal“, schlug sie vor, während sie ihn mit einem Blick fixierte, der gleichzeitig fordernd und versprechend war. „Wenn du das für mich trägst – statt deiner eigenen Unterwäsche – dann verspreche ich dir, dass wir uns nach der Schicht gemeinsam etwas vergnügen.“
Julius starrte auf den zarten Stoff in ihrer Hand. Die Idee, dieses intime Stück ihrer Kleidung direkt auf der Haut zu tragen, während er den kalten Stahl des Cages spürte, schien ihn fast zu berauschen. Es war eine absurde Situation, ein Spiel mit Regeln, die er nicht kannte, aber die Belohnung, die Maya ihm in Aussicht gestellt hatte, ließ seinen Kopf schwirren.
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