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Chapter 11 by ThormGravis
Gelingt Laras Plan?
es läuft (zunächst) besser als erwartet
"Soll ich dir ein paar Tipps geben, wie man eine Bitch wie dieses geile Miststück richtig besteigt?" lachte de Souza. Augenscheinlich klang es wie ein Scherz, aber eindeutig schwangen auch echter Spott und eine große Spur Selbstzufriedenheit mit. Kerle wie de Souza bildeten sich stets viel auf ihre Manneskraft ein und versaute Komplimente wie die, die Lara gerade von sich gegeben hatte, gefielen ihm natürlich.
"Soll ich dir ein paar reinhauen?" konterte Donohue wenig belustigt. "Wenn du nicht dein Maul hältst, sorge ich dafür, dass du nie wieder eine Bitch ficken wirst." Vor Wut kochend stieß er seinen Kumpanen mit beiden Händen hart gegen die Brust, so dass der überraschte de Souza einige Schritte zurücktaumelte und gegen eine der Kisten prallte.
"Na warte. Jetzt kannst du was erleben. Ich wollte dir Arschloch schon lange eine Tracht Prügel verpassen." De Souza sprang vorwärts, rammte Donohue seine Schultern in den Bauch und drängte ihn zurück. Donohues Schläge in de Souzas Rücken schien dieser überhaupt nicht zu bemerken. Er rammte seinen Kumpanen gegen den Türrahmen, streckte sich, hob dabei de Souza aus und warf ihn in einer beeindruckenden Demonstration seiner Kraft über seine Schultern. Donohue schrie erst vor Verblüffung, dann vor Schmerz, als er hart auf einer der Kisten landete, die krachend unter ihm zerbarst.
Lara hob eine Augenbraue und sah ein wenig belustigt zu. Das lief wesentlich besser, als sie es geplant oder erwartet hatte. Sie war zwar noch gefesselt und abgesehen von ihren Stiefeletten nackt, aber zumindest wurde ihr eine gute Show geboten. Sie überlegte für einen kurzen Augenblick, ob sie de Souza anfeuern sollte, aber dies könnte sich als kontraproduktiv erweisen. Am besten war es wohl, einfach nur zuzusehen.
Inzwischen hatte sich Donohue wieder aufgerappelt. Der Schmerz hatte seine Wut noch vermehrt und diesmal rannte er auf seinen Komplizen zu - man musste wohl "ehemalige" Komplizen sagen, dachte Lara. Doch de Souza war nicht nur stärker, sondern auch emotional nüchterner. Er ließ den unkontrollierten Angriff auf sich zu kommen, drehte sich im letzten Augenblick weg und gab Donohue mit einem kräftigen Stoß noch zusätzlichen Schwung mit, der diesen aus dem Tritt brachte. Donohue taumelte durch die Tür zurück in den alten Verkaufsraum und stürzte zu Boden. "Du brauchst wohl noch einen Nachschlag", knurrte de Souza und folgte ihm aus Laras Blickfeld.
Für einen Augenblick überlegte sie, ob sie durch eines der zerschlagenen Fenster fliehen sollte, entschied sich dann aber dagegen. Während ein lautes Krachen aus dem Nebenraum davon zeugte, dass einer der beiden Kerle gerade einen heftigen Treffer hatte einstecken müssen, zog Lara ihre langen Beine an und führte ihre hinter dem Rücken gefesselten Hände in einer anmutigen Bewegung, die ihre akrobatischen und gymnastischen Fähigkeiten unter Beweis stellte, die Handschellen um die Füße und angezogenen Beine vor ihren Körper. So hatte sie zumindest etwas mehr Bewegungsfreiheit gewonnen. Mit einem eleganten Schwung ihrer atemberaubenden Beine stand sie von der versifften Matratze auf und schaute neugierig, aber auch mit ein wenig Vorsicht von der Tür aus in den Nebenraum.
Dort hatten die beiden derben Kerle sich in einen wahren Kampfrausch gesteigert. Donohue hatte eine große Platzwunde über dem linken Augen erlitten, aus der Blut strömte, und griff zu einer Bierflasche, deren Boden er an der Theke zerschlug, um mit dieser improvisierten, scharfkantigen Waffe nach de Souza zu stechen. Der bullige Kerl hatte bis her noch keine Verletzung davon getragen, war aber offensichtlich langsamer als sein Gegner und wisch Meter um Meter zurück. Instinktiv tastete er nach seiner Hüfte, an der er sonst wahrscheinlich Pistole oder Messer trug, doch in seinem nahezu unbekleideten Zustand hatte er natürlich keine Waffen bei sich. Lara fragte sich, ob sie eingreifen sollte, aber das Beste war es wohl, die beiden diese Angelegenheit alleine austragen zu lassen. Dann fiel ihr Blick auf de Souzas Pistole, die dieser zu Beginn des Ficks auf den Tresen gelegt hatte und die immer noch dort war. Mit einem erfreuten Lächeln griff Lara danach.
In diesem Moment hörte sie von draußen ein lauter werdendes Geräusch, das sie nur allzu gut kannte - ein Hubschrauber. Ein Blick durch das Fenster verriet ihr, dass Donohue und de Souza in ihrem hitzigen Gefecht nichts mitbekamen oder einfach nicht darauf achteten. De Souza hatte mittlerweile eine lange Schnittwunde am rechten Arm erhalten. Der Angriff hatte wohl einen Muskel oder eine Sehne verletzt, denn der bullige Kerl ließ seinen Arm schlaf herunterhängen und wehrte sich nun mehr nur noch mit der Linken. Donohue auf der anderen Seite hatte seine improvisierte Waffe verloren und umrundete nun seinen langsameren, aber stärkeren Kontrahenten, um eine günstige Gelegenheit für einen Angriff zu lauern. Der Helikopter näherte sich, wie Lara mittlerweile erkennen konnte, von Süden her und würde in drei, spätestens vier Minuten zur Landung ansetzen.
Lara entschied sich dagegen, auf die Ankunft neuer Gegner zu warten. Dass im Hubschrauber nicht unbedingt potentielle Alliierte sitzen würden, setzte sie einfach voraus. Wahrscheinlich näherte sich hier die ominöse Chefin oder irgendein anderer Komplize, der Lara oder ihre Unterlagen abholen sollte. Lara stieg daher behände aus einem Fenster in der Nordwand der ehemaligen Tankstelle, so dass das Gebäude sie vor den Insassen des Hubschraubers verdeckte. Gebückt eilte sie ein kurzes Stück über das Gras und zog dabei das Top, dass ihr de Souza einfach hochgeschoben hatte, wieder über ihre prallen Brüste, die im Laufen wippten. Glücklicherweise war der Wagen, mit dem die beiden Entführer Lara hierher gebracht hatten, nicht abgeschlossen und sowohl die Tasche mit ihren Unterlagen als auch jene mit ihren Klamotten standen noch im Kofferraum. Die beiden Kerle waren offensichtlich zu fixiert darauf gewesen, ihren Erfolg zu feiern und sie zu ficken, so dass sie ihre Beute unbeaufsichtigt gelassen hatten. Hastig holte sie einen neuen String aus der Tasche und zog ihn an. Die Zeit, mehr Kleidung anzuziehen, nahm sie sich nicht. _Lieber halbnackt fliehen als gut gekleidet gefangen werden. _Außerdem hatte Lara noch nie ein Problem mit unzureichender oder knapper Bekleidung.
Lara schlich um den Wagen herum zur Fahrertür. Leider steckte der Zündschlüssel nicht mehr. Das wäre wohl auch zu viel Glück gewesen. Warum sollte es auch mal einfach laufen, dachte sie innerlich und grinste dabei. Eigentlich mochte sie es lieber, wenn es kompliziert war. Das brachte mehr Adrenalin und mehr Spaß. Vorsichtig beugte sie sich unter das Armaturenbrett und begann an der Elektronik herumzufingern. Das Kurzschließen von Fahrzeugen war ihr nicht neu und nach wenigen Augenblicken hatte sie die richtigen Kabel verdrahtet: Der Motor startete.
Als sie sich auf den Fahrersitz setzte und die Tür zuzog, verriet ihr ein Blick durch die Windschutzscheibe, dass Donohue und de Souza ihren Kampf - wohl aufgeschreckt durch den startenden Motor - unterbrochen hatten und nun auf sie zeigten. Der Hubschrauber hatte bereits das Gelände erreicht und setzte zum Landeanflug an.
Was tut Lara?
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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