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Chapter 20
by
Geilspecht99
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ein Sprung zurück
Schloss Glimmerwein, herrschaftliches Schafzimmer, irgendwann im Jahr K16
Sie hatte bei der heutigen Weinverkostung etwas zu viel erwischt und diesen Umstand nutzte er, um endlich zu erfahren, was sie beschäftigte.
Sie zierte sich, es war ihr offensichtlich peinlich, aber er blieb hart.
„Ich möchte, dass du mich würgst!“, sagte sie schließlich ernst.
„W-W-Wie bitte?“
„Ich möchte, dass du mich fragst!", wiederholte sie.
„Das kann doch nicht dein Ernst sein“, meinte er.
„Ich weiß, wie komisch das klingt, aber ja, es ist mein Ernst. Ich will es so, Etwas in mir giert danach!“
Sie stieg von ihm ab, legte sich quer zu ihm, mit dem Kopf auf seine Brust und begann zu erzählen.
„Du weißt ja, dass man mir in puncto Rahjas Freuden [Sex] nichts vormachen kann, denn die meisten bekannten Spielarten der Lust wurden uns in der Villa gelehrt.“
„Ich halte sehr viel von deiner umfassenden Bildung“, grinste James.
„Aber hast du dich nie gefragt, woher ich all die netten Spielchen kenne? Die Dinge, zu denen die Gräfin uns gezwungen hat, gingen noch viel weiter, als wir beide es gut finden und sie waren oft schon jenseits des Rahmens, den die Rahja-Kirche vorgibt.
Und ehe du fragst, die Party, die du damals bei der Baronin beobachten konntest, war im Vergleich zu manchen Orgien ein kleiner Kindergeburtstag.
Die Gräfin ist eher Leftan [Sohn Rahjas, Halbgott, steht für BDSM, auch unfreiwillig] als Rahja zugetan, sodass ich vieles über mich ergehen lassen durfte, was die Lust anderer schürte und mir nur Schmerz, Scham und (Selbst-) Verachtung einbrachte.
Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht reden; mir geht es darum, dass ich schon öfters gewürgt wurde und es hat mir immer mehr Spaß gemacht.“
„Beim Sex?“, James Lust weiterzuvögeln verflüchtigte sich zusehends.
„Wann denn sonst?“
„Ich glaube, das musst du mir genauer erklären.“
„Ich gebe dir ein Beispiel: Ich war gefesselt und konnte nur den Kopf bewegen, ich wurde von unten und von hinten gefickt, gut gefickt!
Ich war am besten Weg zum ersten Orgasmus seit Tagen, da hat dieses Scheusal einen ihrer Freunde angewiesen, mir die Hände um den Hals zu legen und mir die Luft abzusperren, sobald ich kommen würde. Dann hob sie mein Orgasmusverbot auf, ich versuchte es zu unterdrücken, aber du kennst mich….! Man drückte mir die Luft ab, ich bin superintensiv gekommen, vor lauter Angst und Panik. Dann wurde langsam alles schwarz, das Letzte, was ich hörte, war die Gräfin, die sicher gehen wollte, dass es mir gut ging.
Als ich wieder aufwachte, sagte sie stolz, dass ich sehr lange durchgehalten und eine gute Show geliefert hatte. Ich wurde belohnt, indem der Abend für mich vorbei war und ich mir den schmerzhaftesten Teil der Orgie ersparte. Wie dem auch sei, dieses Spiel wurde wiederholt und mir gefiel es immer besser. Ich konnte immer schon sehr lange die Luft anhalten, davon profitierte ich und die Stimme der Gräfin im Hinterkopf nahm mir die Angst davor, dass sie mich einfach sterben lassen würde.
Was glaubst du, wieso ich diese Blastechnik draufhabe, dabei geht es ja zum Teil auch darum, der Frau den Atem zu verweigern. Nur mit dem Unterschied, dass Frau mit viel Übung auch dabei noch ein wenig Luft bekommt. Du weißt, wie gern ich so tief blase und die Angst vorm Ersticken ist ein Mitgrund dafür.
Ich fand es geil und animierte meine Beglücker immer öfter dazu, mich zu würgen, besonders wenn es darum ging, schmerzhaften Behandlungen zu entgehen.
Aber ich merkte auch, dass es nur richtig Spaß machte, wenn es an meine Grenzen ging, außerhalb der Sessions war es mir bald zu harmlos.“
„Du willst mich echt dazu überreden, dass ich dich würge?“
Vicky nickte
„Na gut, wenn du unbedingt willst, von mir aus!“, gab sich James geschlagen.
„Damit du mich richtig verstehst. Ich möchte, dass du mir die Luft abschneidest, wenn ich komme und mich weiterfickst, bis ich ohnmächtig werde.“
„Das ist doch Wahnsinn, das kannst du nicht von mir verlangen!“
„Gerade von dir!“, sie wollte ihn küssen, aber er wich ihr aus.
„Verdammt ich bin Heiler, das darfst du nicht von mir verlangen! Ich kann dich nicht in Gefahr bringen!“
„Wer, wenn nicht du? Ich vertraue dir und liebe dich. Du bist der beste Heilkundige und sollte trotzdem was schiefgehen, hast du immer noch deine Magie!“
James war sprachlos, hin- und hergerissen vom Bedürfnis, die Wünsche seiner Geliebten mit ihrer durchaus logischen Argumentation zu erfüllen und den Prinzipien seiner Profession, sowie seiner Abscheu gegenüber den Menschen, die derartiges anderen antaten, um sich daran aufzugeilen.
In komplizierten Fällen schob er Entscheidungen am liebsten auf, bis er mehr Informationen hatte und ihm der Entschluss leichter fiel.
„Magst du mich trotzdem noch, obwohl ich so pervers bin?“
Er liebte sie nach wie vor (und er hatte nicht vor, dies zu ändern), auch weil sie so pervers war.
Aber er war auch Menschenkenner genug, um zu verstehen, dass Vicky dieses Geständnis nicht leichtgefallen war. Die Bitte war sowohl Liebeserklärung an ihn als auch der Schrei eines dunkleren Teils von Vickys Wesen nach Aufmerksamkeit, den man nicht ewig ignorieren sollte. All dies erschien ihm als eine zu lange Antwort.
„Ich kann doch gar nicht anders,“ war ihm prägnant genug, im Anschluss holte er sich den Kuss, den er zuvor noch selbst verweigert hatte.
„Und was sagst du zu meinem Fetisch.“
„Versteh mich nicht falsch, es gefällt mir nicht, aber wenn es die ein Bedürfnis ist, werden wir einen Weg finden” müssen.
“Wie wäre es, wenn ich dich nur kurz würge, sodass du nicht ohnmächtig wirst?“
„Dann fehlt der Kick, das Gefühl, wenn der Geist sich langsam zurückzieht und die Panik, die der Körper entwickelt. Das wäre ein bisschen wie ein ruinierter Orgasmus.“
Beider überlegten vor sich hin.
„Ist das dein letztes böses Geheimnis?
„Ich schwöre“, dass ich dich sonst nicht belügen werde, aber das darf ich nicht verraten.
Das war das letzte Mal, dass sie James ins Gesicht gelogen hatte, aber ihr blieb auch keine Wahl.
In der darauffolgenden Zeit experimentierten sie gemeinsam mit Vickys Fetisch, aber James konnte nicht so weit gehen, wie sie sich das von ihm erhofft hatte.
Einmal erzeugte er eine Illusion, um das Gefühl der Gewürgt-Werdens zu simulieren, aber da die körperliche Komponente nicht realistisch genug war, reicht ihr das nicht aus, um ihren Drang zu befriedigen.
Sie nahmen die harmlose Variante in ihren Kanon auf und James versprach ihr schließlich hoch und heilig, sie eines Tages richtig zu würgen.
Allerdings erbat er sich Zeit, denn er wollte seine profanen, wie auch die arkanen Fähigkeiten perfektionieren, damit auch ja nichts schief gehen konnte. Denn nur dann könnte er ruhigen Gewissens dieses in Wirklichkeit doch sehr überschaubare Risiko eingehen.
What's next?
Mögest du in interessanten Zeiten leben
Eine sexy Fantasy-Story nach einem P&P-Game
Wilder Sex und Abenteuern in einer Fantasy-Welt..
Updated on May 29, 2026
by Geilspecht99
Created on May 11, 2023
by Geilspecht99
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