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Chapter 10
by
Papas_Liebling
What's next?
Zuhause
Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Die Dämmerung tauchte die Vorstadt in ein blasses Grau. Auf den Hecken und geparkten Autos glänzte Feuchtigkeit. Irgendwo bellte ein Hund.
Lukas wachte auf.
Er streckte den Arm aus. Die andere Bettseite war noch warm. Aber leer.
Er schreckte hoch. Hannah? Sie war nicht mehr da.
Allein.
Wieder.
Dann hörte er die Schritte. Barfuß. Im Flur. Die Schlafzimmertür wurde aufgeschoben.
Hannah trug zwei Kaffeetassen, aus denen dünne Dampfschwaden aufstiegen. Sie trug eines seiner Hemden, das ihr viel zu groß war.
Als sie sah, dass er wach war, lächelte sie.
„Entschuldige. Alte Gewohnheit. Früh aufstehen und Kaffee machen.“
Er setzte sich auf. Die Falten auf seiner Stirn glätteten sich.
Sie reichte ihm eine der Tassen, zog die Beine aufs Bett und blies über ihren Kaffee.
Lukas nippte an der heißen Flüssigkeit.
Bitter.
Er konnte die Frage noch immer nicht beantworten. War sie wirklich freiwillig geblieben?
Er sah sie über den Tassenrand hinweg an.
Hannah bemerkte seinen Blick und zog eine Augenbraue hoch. „Was?“
Lukas schüttelte sachte den Kopf. Dann stellte er die Kaffeetasse beiseite. Sein Blick blieb fest auf Hannah gerichtet. Der Gedanke formte sich fast von allein.
„Komm.“
Diesmal lächelte er dabei.
Hannah erbebte leicht. Für eine Sekunde blitzte Erschrecken in ihren Augen. Dann Erkenntnis. Ihre Lider flatterten. Ein Stöhnen entwich ihren halb geöffneten Lippen. Aufbäumen. Glück. Entspannung.
Sie streifte das Hemd über den Kopf. Ihre Hände strichen an ihren Seiten entlang nach unten und trafen sich in ihrem Schoß. Ihr Mund formte ein stummes O.
Röte überzog ihr Gesicht und ihre Brust.
„Das war aber ganz schön unartig.“ Ihre Stimme: ein heiseres Flüstern.
Seine Mundwinkel gingen noch weiter nach oben. „Und was bekomme ich dafür?“
Hannah ließ sich gegen ihn sinken und legte den Kopf an seine Schulter. Ihre Hand fing an, seinen Körper zu erkunden.
Er lehnte sich zurück und schloss die Augen.
Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte er nicht das Gefühl, fliehen oder kämpfen zu müssen.
ENDE
Also, mit ENDE meine ich das Ende der Geschichte, wie ich sie initial geplant habe. Was nicht heißt, dass es nicht weitergehen kann.
Möglicherweise gibt es eine Fortsetzung oder alternative Handlungspfade. Ich ändere den Status, damit auch andere Autoren Kapitel beitragen können.
Süße Grüße
Euer Liebling
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Lukas - Es wäre so einfach
Er weiß, wie es endet. Und beginnt trotzdem.
Lukas versucht, ein neues, unauffälliges Leben zu beginnen. Doch schon die erste Begegnung mit seiner neugierigen Nachbarin Hannah bringt ihn an die Grenze seiner Selbstkontrolle – und weckt Impulse, die er eigentlich hinter sich lassen wollte. Zwischen Anziehung, Widerstand und einer Vergangenheit, die ihn einzuholen droht, beginnt ein gefährliches Spiel.
Updated on May 10, 2026
by Papas_Liebling
Created on May 3, 2026
by Papas_Liebling
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