Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 14
What's next?
Yasemin versucht zu verhandeln
Irritiert beobachtet Yasemin aus den Augenwinkeln den perversen Kerl, der wie berauscht an ihrem getragenen Höschen schnuppert. Sie kann sich noch immer nicht überwinden, ihn offen anzusehen. Und weiterhin versucht sie, seine untere Körperhälfte auszublenden. Doch immerhin ist die Panik der ersten Minuten abgeflaut, die ihr jegliches klare Denken unmöglich machte. Wenn sie einen Ausweg finden will, dann musste sie mehr über den Mann herausfinden. Deshalb entschließt sie sich, mit ihm zu reden. Wenn es ihr gelänge, bei ihm Verständnis für ihre Situation zu wecken, würde er vielleicht von seiner Forderung abrücken. Verhandeln war doch immer gut, oder?
Sie druckst ein wenig herum, bis sie ihre Gedanken geordnet hat. Der Mann kommt ihr vage bekannt vor. Möglicherweise sind sie sich schon mal begegnet, aber sie kann ihn nicht recht einordnen. "Ähm, wie heißen Sie eigentlich?"
"Mein Name ist Scheibner. Ich bin Partner von Herrn Meller, den du ja schon kennst." Es gefällt ihm, wenn die jungen Dinger Respekt vor ihm zeigen, daher wird er ihr seinen Vornamen nicht verraten.
"Es freut mich, Sie kennenzulernen, Herr Scheibner. Mein Name ist Yasemin Yilmaz."
"Ich weiß. Viel wichtiger ist aber, dass du regelmäßig deine Miete zahlst."
Sie schaut verlegen zur Seite. "Das habe ich verstanden. Bitte entschuldigen Sie nochmals die anfängliche Verwirrung. Das hier ist meine erste eigene Wohnung, bisher habe ich nur ein kleines Zimmer bei meinen Eltern. Das ist alles noch so neu und aufregend für mich. Aber vielleicht darf ich etwas fragen?" Ihre Stimme klingt nun ein wenig hoffnungsvoll.
Scheibner sieht sie aus zusammengekniffenen Augen an. Eigentlich hatte er ja vor, seine Ansprüche sofort und uneingeschränkt geltend zu machen. Doch irgendwie findet er Gefallen an dieser Verzögerung. Also lässt er sich auf die Diskussion ein. Vorläufig zumindest. "OK", knurrt er.
"Ich möchte diese Wohnung. Ganz bestimmt. Und wie Sie sagen, habe ich den Vertrag unterschrieben und bin mir der Bedingungen bewusst. Aber ich brauche ein bisschen Zeit, um mich an den Gedanken zu gewöhnen, dafür mit Sex zu bezahlen. Könnten wir das ein klein wenig verschieben, bis ich mich eingewöhnt habe?"
Er schüttelt den Kopf, ist aber gespannt darauf, wohin das Gespräch führen wird. "Wenn du auch von mir eine Probezeit willst, das kannst du vergessen. Aber sprich weiter. Ich höre zu."
Yasemin nimmt das als gutes Zeichen. Sie nagt an ihrer Unterlippe und überlegt, was sie ihm anbieten könnte. "Ich will ja gar keine lange Probezeit. Nur ein wenig Aufschub, um mich darauf vorzubereiten. Vielleicht muss es ja auch nicht gleich richtiger Sex sein?"
Das Spiel macht ihm richtig Spaß, besonders weil er nicht verlieren kann. Er wird sie bekommen, so oder so. Sie davor noch ein wenig zappeln zu lassen, bereitet ihm aber eine diebische Freude. Außerdem ist Sex-Talk auch nicht schlecht als Vorspiel. So kann er auch herausfinden, was für Erfahrungen sie schon hat. Also hakt er nach: "Was meinst du genau mit nicht-richtigem Sex?"
"Ähm, vielleicht kuscheln und streicheln und so?"
Hm, da hat er mehr erwartet. "Das klingt jetzt nicht so toll. Ich dachte eher an einen Blowjob."
Sie schaut ihn kurz unverständig an, dann reimt sie die Bedeutung des Wortes zusammen und wird bleich um die Nase. "Ihren Penis in den Mund nehmen? Nein, das könnte ich nicht. Da wird mir schlecht."
Aha, denkt Scheibner, da eröffnet sich doch auch eine nette Herausforderung, und er setzt sich das persönliche Ziel, diese Aversion in den nächsten vier Wochen zu überwinden. Laut sagt er: "Und anal?"
Sie schluckt, wird knallrot und legt sich unwillkürlich die Hände schützend aufs Hinterteil. Scheibner macht gedanklich einen zweiten Eintrag auf seiner Todo-Liste. Früchte, die einem nicht mühelos in den Schoß fallen, schmecken doch auch viel süßer, wenn man sie pflückt. Äußerlich setzt er eine unzufriedene Miene auf.
"Bis jetzt ist das alles ein wenig dürftig. Da muss schon mehr kommen."
Die unerfahrene junge Frau ist mit ihrem Latein ziemlich am Ende. Wenn sie doch nur mehr über solche Dinge wüsste. Dann kommt ihr eine rettende Idee. "Ich habe eine andere Mieterin kennengelernt, die schon länger hier wohnt."
"Silvia?"
"Ja, genau die. Es wäre super, wenn ich mit ihr reden könnte. Sie hat mir schon bei der Entscheidung, ob ich den Vertrag unterschreiben soll, sehr geholfen."
Scheibner überlegt kurz. Nach allem, was Meller ihm über diese Silvia erzählt hat, kann das eigentlich nur gut für ihn ausgehen, also stimmt er zu. "In Ordnung, ich hole sie."
"Aber ich kann sie doch selbst suchen, dann müssen Sie sich nicht die Mühe machen."
"Nein, du bleibst schön hier", weist er sie zurecht, "und als Gegenleistung für mein Entgegenkommen, gibst du mir dein Sweatshirt."
Zudem würde es sie daran hindern, die Gelegenheit zu nutzen, um abzuhauen.
Ihr Gesichtsausdruck verkündet, wieviel Überwindung es sie kostet. Doch ohne sich weiter zu wehren, wendet sie sich ab und zieht das Oberteil über den Kopf. Einen Arm vor ihre Brüste gelegt reicht sie Scheibner das Shirt.
Der marschiert pfeifend aus dem Apartment in Richtung der WG.
What's next?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Das Studentinnen-Haus
oder: Wie man als Vermieter viel Spaß hat
Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
- All Comments
- Chapter Comments