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Chapter 2
by
SorlAc
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Willkommen
Michelle spürte, wie ihr Herz einen Schlag aussetzte, als Dr. Bergmanns Hand ihre umschloss. Die Berührung war fest, warm, fast väterlich – und doch lag etwas in seinem Blick, das nichts Väterliches hatte. Seine Augen, grau und scharf wie die eines Mannes, der jahrzehntelang gelernt hatte, den Körper einer Frau bis ins kleinste Detail zu lesen, glitten nicht nur über sie hinweg. Sie lasen sie. Langsam. Gründlich. Als wäre sie eine Patientin auf dem Untersuchungsstuhl, nur ohne den Vorwand der Professionalität.
„Michelle, richtig?“, sagte er mit dieser tiefen, ruhigen Stimme, die wie Samt über ihre Haut strich. „Und Thomas. Schön, dass Sie es so spontan einrichten konnten. Bei dieser Hitze… man sollte eigentlich gar nicht rausgehen.“ Ein winziges Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Kein anzügliches Grinsen. Etwas Subtileres. Etwas, das sagte: Ich sehe genau, was du anhast. Und ich genieße es.
Thomas lachte leise, legte Michelle eine Hand in den Rücken – besitzergreifend, aber auch ein bisschen unsicher, als müsste er sich selbst versichern. „Ja, die Hitze macht einen fertig. Michelle war eigentlich nur für einen Spaziergang angezogen, aber… na ja. Besser als gar nichts, oder?“
Michelle wollte im Boden versinken. Das Bandeau-Top klebte an ihren Brüsten, der dünne Stoff spannte sich bei jedem Atemzug. Ihre Nippel, hart von der Klimaanlage im Auto und jetzt von diesem Blick, drückten sich wie kleine, verräterische Knospen durch. Die Leggings saß so eng, dass sie die Wölbung ihrer Schamlippen fühlte, die Naht, die sich tief zwischen ihre Beine grub. Und darunter… nur ein winziges, schwarzes Spitzenhöschen. Das, was sie morgens spontan angezogen hatte, weil es das Bequemste war. Jetzt fühlte es sich an wie eine Einladung.
Bergmann führte sie über den gepflegten Kiesweg zur Einliegerwohnung. Die kleine, separate Einheit lag idyllisch, umgeben von hohen Hecken, mit eigenem Eingang – aber direkt angebaut an das ehemalige Poolhaus des Haupthauses. „Die Wohnung ist ideal für junge Leute“, erklärte er im Plauderton, während er die Tür aufschloss. „Klein, aber fein. Und das Beste: Sie haben direkten Zugang zum Poolhaus. Früher war das der Umkleide- und Waschbereich für Gäste. Heute nutze ich es nur noch selten. Aber der Waschraum ist geteilt – Waschmaschine, Trockner, Dusche.
Er sagte es ganz neutral. Aber Michelle hörte den Unterton. Sah, wie sein Blick kurz zu ihren Hüften wanderte, als sie vor ihm durch die Tür trat. Thomas ging voraus, plapperte etwas von „super Lage“ und „günstigem Mietpreis“. Michelle blieb einen Schritt zurück. Sie spürte Bergmanns Präsenz hinter sich wie eine warme Wand. Konnte fast fühlen, wie er ihren Apfelpo musterte, die Art, wie die Leggings den Stoff in ihre Ritze zog.
Die Wohnung war wirklich schön – hell, modern, mit großer Fensterfront zum Garten. Aber Michelles Gedanken kreisten nur um eines: Er sieht alles. Jedes Detail. Und es gefällt ihm. Ein heißer Schauer lief ihr über den Rücken. Sie war nicht naiv. Sie wusste, wie sie aussah. Wie geil sie in diesem Outfit wirkte. Und ein Teil von ihr – ein dunkler, verbotener Teil – genoss es. Die Hitze zwischen ihren Beinen wurde stärker. Das Spitzenhöschen wurde feucht. Sie presste die Schenkel zusammen, hoffte, dass niemand es bemerkte. Während Thomas die Küche inspizierte, blieb Bergmann neben Michelle stehen. Nah. Zu nah. „Sie sind noch sehr ****“, murmelte er, fast wie zu sich selbst. „Studentin, oder? Die Bewerbung klang so frisch und motiviert.“ Sein Blick senkte sich wieder auf ihre Brüste, nur für den Bruchteil einer Sekunde. Michelle lachte mit, aber es klang atemlos. Ihr Puls raste. Er flirtet nicht. Er testet. Und Thomas? Der stand drei Meter weiter und grinste ahnungslos. Oder doch nicht? Michelle warf ihm einen schnellen Blick zu. Da war etwas in seinen Augen. Etwas Dunkles. Eifersucht? Oder… Erregung? Sie kannte diesen Blick von ihm. Wenn sie zu Hause manchmal zu provokant angezogen war und er sie vor dem Spiegel nahm, während er flüsterte: „Alle gucken dich an, Baby. Aber du gehörst mir.“ Bergmann führte sie weiter. Durch den kleinen Flur zum Poolhaus-Anbau. „Hier der gemeinsame Waschraum“, sagte er und öffnete die Tür. Ein großer, gefliester Raum. Dusche offen, ohne Vorhang. Waschmaschine. Ein langer Waschtisch mit Spiegel. „Manchmal wasche ich hier meine Sachen mit. Aber ich respektiere natürlich die Privatsphäre.
„Ich lasse Sie beide kurz allein. Schauen Sie sich in Ruhe um. Wenn Sie Fragen haben… ich bin draußen auf der Terrasse.“ Er ging. Aber nicht, ohne Michelle noch einmal von oben bis unten zu mustern. Langsam. Als würde er sich jedes Detail einprägen. Kaum war er weg, drehte Thomas sich zu ihr um. Seine Hände legten sich auf ihre Hüften. „Fuck, Baby… hast du gesehen, wie der dich angeguckt hat?
Kaum war Bergmann zur Tür hinaus und die Schritte auf dem Kies leiser geworden, drehte Michelle sich zu Thomas um. Ihr Puls raste noch immer. Sie sah ihn mit großen Augen an, die Stimme leise, fast ein bisschen atemlos:
„Thomas… hast du gesehen, wie der mich angeschaut hat?“
Thomas hielt kurz inne. Dann legte er seine Hände auf ihre Hüften, zog sie ein Stück näher an sich heran, als wollte er sie beruhigen. Die Luft im noch leeren Wohnzimmer fühlte sich plötzlich schwer und warm an.
Er lächelte schief, versuchte, ganz locker zu klingen. „Ach komm, Baby… der hat dich halt angeguckt. Ist doch klar bei der Hitze und bei dem, was du anhast.“ Seine Daumen strichen sanft über den dünnen Stoff ihrer Leggings. „Der ist 61. Wahrscheinlich hat er einfach lange keine so junge, hübsche Frau mehr aus der Nähe gesehen.“
Michelle biss sich auf die Unterlippe. Sie spürte genau, dass er auswich. Dass er das, was gerade passiert war, kleiner machen wollte.
„Aber er hat mich richtig angestarrt“, flüsterte sie, ihre Stimme ein bisschen höher als sonst. „Nicht nur so im Vorbeigehen. Er hat auf meine Brüste geguckt… und dann runter. Auf meinen… du weißt schon.“ Sie machte eine kleine, verlegene Geste nach unten. „Man sieht doch alles durch die Leggings. Den Cameltoe und… alles.“
Thomas lachte leise, fast unschuldig. Er spielte das harmlose Lämmchen perfekt – oder versuchte es zumindest.
„Na ja… vielleicht hat er kurz hingeschaut. Kann man ihm kaum verdenken, oder? Du siehst heute echt verdammt heiß aus.“ Er beugte sich vor und küsste sie leicht auf die Stirn, als wäre sie ein kleines Mädchen, das sich unnötig Sorgen macht. „Der Typ ist ehemaliger Frauenarzt, Michelle. Der hat in seinem Leben wahrscheinlich Tausende nackte Frauen gesehen. Da ist ein enges Top und eine Leggings doch gar nichts Besonderes für den.“
Michelle biss sich auf die Unterlippe. Sie spürte die Feuchtigkeit in ihrem kleinen schwarzen Spitzenhöschen nur zu deutlich. Die Art, wie Thomas die ganze Situation herunterspielte, machte es irgendwie noch schlimmer – oder besser. Sie wusste nicht genau, was von beidem.
Thomas zog sie noch ein Stück näher, seine Hände warm und fest auf ihren Hüften. „Also… was meinst du, Baby?“ fragte er leise, fast beiläufig. „Nehmen wir die Wohnung? Für den Preis ist das eine absolute Hammer-Möglichkeit. Zentrale Lage, eigenes kleines Reich, der Garten… und der Waschraum ist echt praktisch.
„Aber wenn du dich unwohl fühlst, suchen wir weiter. Auch wenn’s schade wäre.“
Michelle dachte an die hohen Mieten, die sie in den letzten Wochen gesehen hatten. An die winzigen, dunklen Zimmer, die sie sich sonst leisten konnten. Und an dieses helle, schöne kleine Apartment mit dem direkten Zugang zum Poolhaus. Sie seufzte.
„Okay… wir nehmen sie“, sagte sie schließlich, die Stimme ein bisschen unsicher. „Aber versprich mir, dass du in meiner Nähe bleibst, wenn er mal wieder rüberkommt. Irgendwas an dem ist… komisch.“
Thomas grinste und küsste sie auf die Stirn. „Versprochen. Du bist meine. Der Alte darf gucken, mehr nicht.“
Sie gingen zurück auf die Terrasse. Bergmann saß entspannt da, als hätte er nichts anderes erwartet. Der Vertrag lag schon vorbereitet auf dem Tisch – sauber ausgedruckt, mit allen Konditionen. Thomas unterschrieb zuerst, dann Michelle. Bergmanns Hand streifte ihre Finger, als er ihr den Stift reichte. Nur ganz leicht. Absichtlich? Sie wusste es nicht.
„Willkommen in Ihrem neuen Zuhause“, sagte er mit diesem ruhigen, tiefen Lächeln. „Ich freue mich auf gute Nachbarschaft.“
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