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Chapter 38
Was passiert mit den Filmen?
Wer weiß das schon.
Hastig verschwindet Sergio aus dem Hinterzimmer und ich gehe auf zittrigen Beinen hinüber in das kleine Bad. Ich schaue in den Spiegel und sehe dort ein junges, zierliches Mädel, die einem Porno entsprungen sein könnte. Mein Gesicht ist wirklich voll mit Sperma, das mir den Hals hinunterläuft und immer wieder auf das Top tropft. Erst jetzt bemerke ich, dass meine Augen rot sind und brennen. Ein wenig des Spermas ist dort hineingelaufen. Langsam aber sicher wird mir klar, was da eigentlich gerade passiert ist. Ich bin nichtmal sauer, enttäuscht oder angeekelt. Ich habe einfach nur ein Stück weit Angst vor mir selbst und wo das Ganze noch hinführt. „Wer bin ich eigentlich?“, diese Frage stelle ich mir immer wieder.
Nach einiger Zeit geht die Tür auf und Sergio steht hinter mir. Er grinst über das ganze Gesicht: „Wow, Jana, das war der Wahnsinn! Wie fühlst du dich?“.
Er reicht mir einige Papiertücher und säubere erstmal notdürftig mein Gesicht. „Ja, wie fühle ich mich eigentlich?“, Muss ich mich erstmal selbst fragen.
„Sergio, ich weiß es gerade um ehrlich zu sein nicht. Das war wirklich erniedrigend, als du die Augenbinde hochgezogen hast. Wo kamen die ganzen Männer her? Gleichzeitig hat mir das einen Kick gegeben und war unfassbar geil. Aber was passiert mit den Videos? Das kannst du doch nicht zulassen!“, sage ich.
Sergio nickt ruhig und bedacht: „Jana, mach dir darüber keine Gedanken. Was hier geschehen ist bleibt hier. Die Herren nutzen die Aufnahmen zum privaten Gebrauch. Sollten sie etwas veröffentlichen hätten sie ganz andere Probleme, glaube mir.“
Ich nicke nur kurz. Dann guckt mich Sergio ernst an: „Ok, du musst kurz mitkommen und etwas unterschreiben.“
Ich verlasse zusammen mit Sergio den Raum. Auf dem Tisch liegt eine Art Vertrag. Ich frage Sergio danach was das ist und er antwortet: „Damit erklärst du, dass das was heute passiert ist einvernehmlich war.“
Ich nicke und unterschreibe. Ich kann mir das spanische Schreiben gerade nicht durchlesen; immerhin könne meine eigenen Beine much gerade kaum tragen. Deswegen weiß ich auch nicht, dass ich gerade meine Bildrechte abgegeben habe und ich meine Einverständnis erklärt habe, dass Sergio die Aufnahmen zu Werbezwecken nutzt.
Ich gehe zurück ins Bad und mache mich sauber. Sergio guckt mir dabei zu. Langsam wandert meine Hand zurück zu meinem Poloch. Mittlerweile klafft es nicht mehr offen. Trotzdem ist es geschwollen und **** empfindlich. Sergio guckt sich das genau an und verschwindet dann eh er nach kurzer Zeit wieder zurückkommt. Er hält eine Creme in der Hand und reicht mir sie. Es ist eine Wund- und Heilsalbe, mit der ich meinen Anus einreiben soll. Im Bad steht auch meine Strandtasche, mit meinen Klamotten. Ich schaue mich wieder im Spiegel an: „Was mache ich hier nur?!“, frage ich mich. Dann drehe ich am Wasserhahn, bis das Wasser lauwarm ist. Während ich darauf warte, ziehe ich die Stiefel, den Rock und das Top aus. Dann halte ich meinen Kopf unter das lauwarme Wasser und wasche meine Haare und mein Gesicht notdürftig. Neben dem Waschbecken liegen zwei Handtücher und ein Waschlappen. Mit dem Waschlappen wasche ich Sperma, Gleitgel, Speichel und meine eigene Feuchte vom Körper. Als ich mich wieder einigermaßen „sauber“ fühle, trockne ich mich ab, ziehe den Tanga über meinen Po und steige ich die Shorts. Dann ziehe ich noch das dünne Sport Top an, durch das man meine Brustwarzen noch deutlicher sehen kann als sonst schon. Mir ist das aber gerade total egal.
Sergio, der mich die ganze Zeit beobachtet hat, legt das „Goth“-Outfit mit den Stiefeln in meine Strandtasche „das geht natürlich auf‘s Haus“. Ich bedanke mich dafür bei ihm mit einem leichten, irgendwie etwas gezwungenen Lächeln. Ich schnappe mir meine Tasche und will nichts als raus hier. Weg von dem Ort der Schande. Ich öffne die Tür und stehe hinter Sergio‘s Tresen. Alle Menschen im Shop drehen sich in meine Richtung. Viele starren mich grinsend an. Ich schaue auf den Boden und versuche die Blicke zu vermeiden. Am liebsten würde ich im Boden versinken. Hastig verlasse ich den Sexshop und stehe wieder an der Straße am Hinterhof.
Ich blicke auf das Schild des Tattoo-Studios und denke an die Worte Sergios, Bakaris und der anderen Jungs. „Sollte ich mir wirklich ein Bauchnabelpiercing stechen lassen?“, frage ich mich und schaue an mir hinab. Ich schüttele mit dem Kopf. Genug für heute. Ohne das Adrenalin und die Lust beginnt langsam der **** und die Scham. Um ehrlich zu sein schmerzt mein ganzer Körper. Mein Hals, mein Po, mein Rücken und meine Beine. Ich setze mich auf den Bordstein und wähle Javi‘s Nummer.
Wie geht es weiter?
Jana‘s Mallorca-Urlaub voller Überraschungen
Eine Musterschülerin verändert sich
Die 18jährige Jana hat erst vor kurzem ihr Abitur mit hervorragenden Noten bestanden. Als Belohnung darf sie nun ganz alleine Urlaub in der Finca ihrer Eltern auf Mallorca machen. Natürlich gehört auch ein Besuch des Megaparks zu den Vergnügungen der Insel und genau dieser Besuch wird Jana‘s Leben verändern.
Updated on Dec 19, 2025
Created on Sep 18, 2023
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