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Chapter 39

Wie geht es weiter?

Wartezeit überbrücken

Ich sitze auf dem Bordstein und habe Javi am Telefon. Er hat gerade noch eine andere Fahrt und würde ca. eine Stunde brauchen, bis er mich abholen kann. „Fuck“, denke ich nur.

Plötzlich spüre ich eine große, starke Hand auf meiner Schulter. Ich drehe mich überrascht und auch etwas erschrocken um und unterbreche mein Telefonat mitten im Satz. Ich blicke nach oben und in ein mir bekanntes Gesicht. Javi fragt mich ob alles ok ist, was ich bejahe. Dann beende ich das Gespräch mit Javi.

„Was machst du denn hier?“, spricht mich eine bekannte Stimme an. Es ist Chris, der mich anschaut. Wir halten Smalltalk und ich erzähle ihm, dass ich in der Gegend war und darauf warte abgeholt zu werden, das aber eine Stunde dauern wird. Chris bietet mir an mit ins Studio zu kommen, da gerade nichts los sei und macht uns einen Kaffee.

Wir sitzen im Eingangsbereich an zwei gemütlichen Sesseln mit einem runden Tisch und quatschen über die unterschiedlichsten Dinge. Dann sagt Chris: „Zeig mir doch bitte deine Zunge. Ich möchte schnell schauen, ob alles vernünftig abgeheilt ist.“

Ich strecke meine Zunge heraus und Chris zieht sich schwarze Latexhandschuhe an. Dann begutachtet er meine Zunge und den Stichkanal sehr genau und professionell. „Alles super.“, stellt er nach kurzer Zeit fest. „Hast du dich daran gewöhnt?“, fragt er sogleich hinterher.

„Ja, am Anfang war es etwas merkwürdig, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und ich finde wirklich, dass es gut aussieht. Das Piercing war auch echt nicht so schmerzhaft wie gedacht. Und ich hatte sooo viel Angst!“, antworte ich, während sich Chris noch schnell die Piercings in meinen Ohren anschaut. Auch diese sind gut abgeheilt, obwohl das beim Schlafen anfangs gar nicht so einfach war. Ich bin eben keine Rücken-Schläferin.

Wir unterhalten uns weiter über Gott und die Welt und **** unserer Kaffee. Dann stelle ich Chris eine Frage: „Wie sieht eigentlich dein typischer Arbeitstag aus und was machst du wenn keine Kunden hier sind?“.

Chris lächelt kurz und antwortet dann: „Kaffee ****. Nein Spaß, ich kann dir das gerne mal zeigen. Komm mit.“. Chris geht vor und zeigt mir ein Büro, das sich neben dem Raum, in dem ich gepierct wurde befindet. An einem großen Schreibtisch mit einer hellen Lampe befindet sich ein ganzer Haufen an Zetteln. Er zeigt auf die Zettel: „Das habe ich vorhin gemacht.“. Erst jetzt fällt mir auf, dass auf den Zetteln unterschiedliche Tattoo-Designs gezeichnet sind. „Ich plane hier Tattoos für Kunden oder erstelle neue Designs für unsere Skizzenbücher. Zum Arbeitsalltag gehört aber natürlich noch viel mehr. Ich plane natürlich die Kundentermine, bereite diese vor, bestelle neues Material, räume auf, plane auch Personal, also meine Kollegen und mache ab und zu mal einen Social Media Beitrag. Außerdem noch den typischen Back-Office-Kram wie zum Beispiel Rechnungen schreiben und Steuern.“, beschreibt mir Chris ziemlich detailliert was er so macht. Ich höre zu, nicke und schaue mir alles gut an. Er nimmt sich wirklich Zeit und zeigt mir im Raum nebenan die Plätze zum tätowieren und piercen und im Lager die unterschiedlichen Nadeln, Farben und so weiter.

Wir gehen zurück zu den Sesseln im Eingangsbereich und ich setze mich wieder. Chris geht zu einem der Regale und zieht ein Skizzenbuch heraus. Hier, schaue dir die Designs doch mal an. Ich blättere durch die vielen Zeichnungen und muss sagen, dass Chris wirklich gut ist. Seine Zeichnungen sind echte Kunstwerke. Während er meinen Gesichtsausdruck studiert fragt er: „Und? Gefällt dir etwas?“. Ich nicke: „Du bist echt gut. Du wirkst nicht so filigran wie deine Zeichnungen. Echt cool!“. Chris lächelt nun: „Danke! Das freut mich. Wie wär’s? Soll ich mal etwas für dich zeichnen?“. Ich gucke ihn mit großen Augen an: „Das ist nett Chris, aber du weißt doch. Ich habe Angst vor Nadeln und meine Eltern.“. Chris nickt mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck: „Verstehe. Ein Bauchnabelpiercing ist da vermutlich keine Ausnahme?“, fragt er. Ich nicke. Er schaut auf den Boden: „Du wirst ja auch schon in einer halben Stunde abgeholt. Für ein Tattoo wäre da gar keine Zeit. Komm aber mit. Ganz ohne irgendwas möchte ich dich nicht gehen lassen.“. Chris der Riese steht auf und ich gehe ihm hinterher in das Zimmer, in den er mir letztens meine Zunge und die Ohren gepierct hat. Ich schaue Chris an, der einen Stuhl, der dem eines Gynäkologen ähnelt, einstellt: „Ok, Jana. Zieht bitte seine Shorts und die Unterhose aus und setze dich auf den Stuhl.“. Ich schaue ihn total verdutzt an. „Na los, worauf wartest du? Wir haben nicht viel Zeit.“, fordert mich Chris auf. Ich kann irgendwie nicht anders und ziehe langsam meine Shorts hinunter. Nur im schwarzen String und meinen Sport-Top stehe ich vor Chris. „Was mache ich hier?!“, frage ich mich mal wieder, aber ziehe nach einem bösen Blick von Chris auch meinen String hinab.

Hier stehe ich nun - untenrum nackt- vor Chris, der mir mit einer Handbewegung deutet auf dem Stuhl Platz zu nehmen. Langsam setze ich mich. Das Kunstleder ist an meinem Po sehr kalt. Auf meinen Beinen bildet sich eine Gänsehaut. Chris drückt meine Beine auseinander und legt sie in die Beinschalen. Er schaut direkt auf meine haarlose, gerade erst von einem Dildo gefickte Pussy. Ich werde erneut rot. „Ok, weil ein Bauchnabelpiercing ja nicht zu gehen scheint und ich dich auf keinen Fall ohne gehen lassen möchte, werde ich dir gleich die Klitorisvorhaut vertikal piercen. Das Piercing werden deine Eltern nicht sehen und du hast ein weiteres Erinnreungsstück an Mallorca. Falls es dir nicht gefallen sollte, kannst du es ja einfach rausnehmen. Das ist der Vorteil bei einem Piercing. Ich denke aber, dass es dir gefallen wird.“. Ich weiß nicht warum, aber ich reagiere darauf gar nicht wirklich und lasse es einfach geschehen. Chris hat schon wieder Handschuhe an und begutachtet erstmal meint Klitorisvorhaut. Mit einem Stift markiert er wie schon bei meiner Zunge die Einstich- und Austrittsstelle. Wieder setzt er die Zange an. Das Gefühl ist alles andere als angenehm. Unterdessen redet Chris weiter auf mich ein: „Dein zweites echtes Piercing.“ freut sich Chris. Er fährt fort: „Wenn du keine Angst vor Nadeln hättest und kein Problem mit deinen Eltern bekommen würdest, würden noch ein paar dazukommen. Den Bauchnabel würde ich doppelt piercen. Außerdem deine Nippel und ein zweiter Barbell in der Zunge. Und für das ein oder anderer Tattoo hätten wir auch noch Platz.“. Dann sticht er ohne mich vorzuwarnen die Nadel durch meine Klitorisvorhaut. Ehrlicherweise ist das Piercing deutlich weniger Schmerzhaft als die Zunge. Dann zieht er an der Nadel einen gebogenen Barbell durch das neue Loch. „Fertig“, stellt er fest. Er hält mir einen kleinen Spiegel zwischen die Beine und ich kann mir mein neustes Piercing anschauen. „Gefällt es dir?“, fragt Chris. Ich bin mir total unschlüssig. Es sieht gut aus, aber ein Piercing, genau hier? Ich weiß ja nicht. „Irgendwie süß.“, antworte ich und verschweige einen Teil meiner Gedanken. Der Barbell ist etwas dicker, als ich gedacht habe und vor allen Dingen auch die untere Verschlusskugel, die auf meiner Klitoris aufliegt. Sie ist knallpink, wie mein Zungenpiercing und hat eine Oberfläche mit Noppen. Ja, die Pussy im Spiegel sieht schön aus, aber bei einem Pornostar und nicht bei einer frischen Abiturientin wie mir. Ich stehe langsam auf und betrachte mich im stehen vor dem großen Spiegel. Dann klingelt plötzlich mein Handy. Ich hole es mir und sehe Javi‘s Nummer. Chris lächelt: „Gerade passend fertig geworden. Ich denke mal du wirst abgeholt?“. Ich nicke, schnappe mir meinen Tanga und die Shorts und gehe ran: „Hey Javi, bist du schon da? Ich bin sofort fertig, in 5 Minuten bin ich bei dir.“, antworte ich. Langsam ziehe ich den Tanga meine Beine hinauf und sehe dann im Spiegel, dass sich das Piercing deutlich unter dem dünnen Stoff abzeichnet. „Na hoffentlich sieht man das nicht bei meinen Bikini‘s.“, Denke ich, aber habe keine Zeit mir weiter darüber Gedanken zu machen. Während ich mir die Shorts anziehe und feststellen muss, dass man auch hier die Kugeln bei genauem Hinschauen erkennen kann, sagt Chris: „Das Piercing geht natürlich aufs Haus. Falls du doch noch ein weiteres Piercing oder vielleicht sogar ein Tattoo haben möchtest, ruf mich einfach an.“, er reicht mir eine Karte mit seiner Handynummer. „Ich mag dich. Also müsstest du auch nicht zahlen.“, zwinkert er mir zu. „Schick mir doch später bitte ein paar Fotos von dir. Ich mache mal ein Wanna-Do für dich fertig.“. Ich nicke nur hastig, schnappe meine Tasche und verabschiede mich.

Javi wartet an der Straße zum Hinterhof und sieht mich aus dem Studio kommen. Er steigt aus, hält mir die Tür auf und ich nehme Platz. „Hmmm kein Bauchnabelpiercing.“, bemerkt er mit Enttäuschung in der Stimme. Ich antworte knapp: „Habe nur das Piercing überprüfen lassen und mich beraten lassen.“. „Beraten? Worüber?“, fragt Javi für meinen Geschmack etwas zu enthusiastisch. „Ach, einfach darüber was so möglich ist.“, antworte ich nicht wirklich. „Ich muss zugeben, dass ich auch tätowiere und gepiercte Frauen stehe.“, sinniert Javi. „Sie haben gleich etwas naja sexuelles an sich. Ich denke dann immer, dass sie angeschaut werden wollen. Dass sie darauf stehen. Die würden Tattoos und Piercings sehr gut stehen. Dein Zungenpiercing ist jedenfalls der Wahnsinn.“. „Danke“, ist meine Antwort. Auf dem Rückweg sprudelt es quasi aus Javi heraus. Was er mir alles so stechen lassen würde. Ich nicke und stimme ihn zu, obwohl seine Ideen schon wild sind. Dann kommen wir bei der Finca meiner Eltern an.

Ich steige aus, schnappe mir die Strandtasche und verabschiede mich von Javi. Ein ereignisreicher Tag ist fast vorbei. Ich habe noch nichtmal etwas gegessen. Ich gehe duschen und wasche mich erstmal gründlich. Dann betrachte ich mich im Spiegel. Ich strecke meine Zunge heraus und sehe nun meine zwei Piercings. Mich plagen Gewissenbisse, während ich mich anschaue. Mit der Salbe von Sergio creme ich noch mein noch immer geschwollenes Poloch ein. Eigentlich will ich einfach nur ins Bett, doch ich ziehe noch schnell einen String Bikini an und schicke Chris Fotos von mir. Ich sehe die Strandtasche und das Outfit aus dem Sexshop. Ab in die Wäsche damit. Dann geht’s wirklich ab ins Bett.

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Langsam aber sicher verändert sich Jana und ich brauche eure Hilfe. Wenn ihr Ideen für Tattoos, Piercings oder weitere Veränderungen habt, dann schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich freue mich!

Wie werde ich mich am nächsten Tag fühlen?

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