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Chapter 25
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Weihnachten zu Hause
Das Weihnachtsfest einige Monate später feierten Lea und ich zusammen mit Carena wieder in Deutschland. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir jedoch – oh Wunder – von Leas Eltern zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen worden. „Ich vermute, dass mein Vater und Hajo auch wegen der Baufirma mit mir reden wollen. Wahrscheinlich werde ich unterschreiben müssen, dass ich auf alles verzichte“, meinte Lea erstaunlich gleichgültig. Als wir zu der vereinbarten Uhrzeit bei ihrem Elternhaus ankamen, sah Lea einfach wunderbar aus. Von der texanischen Sonne hatte ihre helle Haut eine gesunde Bräune und in ihren langen Haaren zeigten sich einige blonde Strähnen. Stolz trug sie ein enganliegendes schwarzes Minikleid, das sich sanft über ihr schwangeres Bäuchlein wölbte, dazu schwarze Strümpfe und Schuhe.
Lisa, die uns bei unserer Ankunft als erste begrüßte, war ganz aus dem Häuschen von der guten Nachricht. Antje freute sich ebenfalls für uns, war aber stiller. Hajo hingegen war ganz offensichtlich richtig angefressen, dass ich seine kleine Schwester geschwängert hatte. Für das Mittagessen hatte er sich eine kleine Überraschung für uns ausgedacht. Er hatte nämlich einen seiner reichen, ledigen Kumpel am Tisch neben Lea platziert, während ich Lisa unterhalten durfte. Während Hajo die ganze Zeit beim Mittagessen über seine angeblichen geschäftlichen Erfolge schwadronierte, konnte sein Kumpel seine Hände trotz ihrer Schwangerschaft nicht von Lea lassen. Lea versuchte sich nichts anmerken zu lassen, sah mich jedoch mehrmals hilfesuchend an. Um keine große Szene am Tisch zu machen, wartete ich jedoch ab, bis der Typ zur Toilette ging.
Ich folgte dem Schürzenjäger unauffällig in einigem Abstand, schnappte ihn mir unmittelbar vor der Toilettentür und versprach ihm jeden Finger einzeln zu brechen, wenn er es wagen sollte, meine Frau noch ein einziges Mal zu berühren. Offenbar war es mir ganz gut gelungen, den Typen einzuschüchtern, denn von da ab vermied er auffällig jeden Kontakt mit Lea und verabschiedete sich dann auch kurz nach dem Mittagessen rasch von allen Anwesenden mit Ausnahme von Lea und mir, so dass Lea mir einen fragenden Blick zuwarf, den ich mit einem Nicken beantwortete. Hajo wiederum war noch viel mehr angefressen, denn er hatte sich offensichtlich von dem Mittagessen nicht weniger als einen neuen Mann an Leas Seite versprochen. Nach dem Mittagessen kuschelte sich Lea eng an mich heran, bis sie von Hajo zu einer Familienbesprechung gerufen wurde …
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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