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Chapter 6

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Was Silvia sich vornimmt, zieht sie auch durch

Minuten später standen die beiden Freundinnen in ihrer neuen Mädchen-WG im dritten Stock. Chloe und Clodette, die zwei der vier Zimmer hier bewohnten, hatten es sich schon im Gemeinschafts-Wohnzimmer auf dem Sofa gemütlich gemacht. Die beiden Französinnen schauten ihre frischgebackenen Mitbewohnerinnen neugierig an. In ihrem Blick war etwas Seltsames, dachte Sophie; zu gerne wüsste sie, was den beiden gerade im Kopf herum ging. Chloe leckte sich über die Lippen, als freue sie sich darauf, etwas Leckeres zu schmecken zu bekommen, Clodette streichelte gedankenverloren die Innenseiten ihrer Oberschenkel.

Silvia war mit hereingekommen und wies auf zwei offen stehende einfache Türen.

"Ihr habt richtig Glück, dass es gerade zwei freie Zimmer in derselben WG gibt. Bis vor Kurzem wohnte hier Eva, Eva Rotbaum sollte ich sagen, denn wir haben zwei Evas im Haus. Sie ist erst kürzlich umgezogen. Sonst wäre hier nicht Platz für euch beide."

Brigitte warf Sophie einen bedeutungsschweren Blick zu, der sagen sollte: Siehst du, ich musste schnell handeln, um die günstige Gelegenheit nicht zu verpassen.

Silvia erwähnte lieber nicht, dass Eva, die vorherige Bewohnerin bei den Zwillingen einquartiert worden war, weil sie sich nicht entjungfern lassen wollte. Aber in der WG war sie ruckzuck weichgekocht worden und hatte sich schon nach einer Woche zur absolut schwanzgeilen Fick- und Lutschschlampe verwandelt. Zur 'Belohnung' durfte sie in ein Einzelzimmer in der ersten Etage umziehen, damit die beiden Vermieter sie jederzeit gemeinsam im Spitroast nehmen konnten, ohne zu viele Treppen steigen zu müssen.

"Habt ihr schon entschieden, welche von euch welches Zimmer nimmt?"

"Nein. Hast du eine Vorliebe?", fragte Sophie ihre Freundin, die mit den Schultern zuckte. "Dann nehme ich einfach das da." Sie wies mit der Hand nach rechts. Silvia merkte sich das, um später Meller Bescheid geben zu können, wo er den appetitlichen Leckerbissen finden konnte.

"Dann stellt einfach schnell eure Koffer ab und kommt gleich wieder hier heraus. Wir müssen euren Einzug gebührend feiern."

Sophie sah bei dieser Ankündigung nicht glücklich aus. "Eigentlich würde ich lieber erst auspacken. Ich komme dann später dazu."

"Ach, sei doch keine Spielverderberin!", tadelte Brigitte, "das wird bestimmt lustig. Und so können wir direkt die anderen Mädchen kennenlernen."

Ergeben gab die schüchterne Dunkelhaarige nach. Sie konnte ihrer besten Freundin doch nie etwas abschlagen, zumal die sich dermaßen ins Zeug gelegt hatte, um ihnen diese Bleibe zu beschaffen.

Silvia übernahm das Kommando: "Prima, dann ist das abgemacht. Chloe und Clodette, holt ihr bitte Gläser raus? Ich besorge die ****. Bis gleich!"

Sie eilte davon, um weitere Gäste einzuladen. Eine Einstandsparty war eigentlich ungewöhnlich, zumal wenn Meller und Scheibner nicht dabei waren. Aber als sie aus der Geschichte um den ersten Kuss gelernt hatte, dass die verklemmte Kleine mit etwas **** lockerer gemacht werden konnte, hatte sie spontan diesen Plan gefasst. Und was sie sich vornahm, zog sie auch durch.

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