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Chapter 19
by
C_Que
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Warum denn nicht?
Simon entschied sich nochmal zu seinen Nachbarn zu gehen.
Als die Haustür geöffnet wurde, starrte ihn Pia verwundert an.
"Was willst du denn hier? Jennifer und Tom sind bei ihm zu Hause und Anja ist mit Markus unterwegs."
Sie wirkte etwas verwirrt und sah ihn prüfend an. Simon musste grinsen.
"Okay, dann lass du mich doch rein", entgegnete ich, "Ist Robert da?"
Pia nickte und ging einen Schritt zur Seite.
[Warum lass’ ich ihn denn jetzt rein?], fragte sie sich selbst und Simon lachte innerlich, als er ihre Gedanken las. Immerhin hatte sie alles vergessen, was gestern passiert war.
"Und wo ist Robert?", fragte Simon interessiert.
"In der Küche... Wir kochen gerade zusammen", antwortete Pia und sah noch verwirrter aus.
"Dann also in die Küche. Was gibt es den Leckeres?", wollte Simon wissen und ging mit ihr zusammen in Richtung der Küche.
"Wir machen Bolognese. Willst du nicht lieber gehen? Robert und ich haben heute das Haus für uns...", versuchte sie Simon zum Gehen zu bewegen.
Der blieb jedoch einfach stehen und sah sie an.
"Ach ist das so? Okay...", er holte Luft, "Du siehst mich nicht mehr und vergisst, dass ich da war."
Simon grinste und ging schnell voraus in die Küche, um Robert den gleichen Befehl zu geben.
Als Pia in die Küche kam, fragte Robert sie: "Und wer war es?"
"Keine Ahnung. Als ich die Tür geöffnet habe, war keiner mehr da", antwortete Pia, zuckte mit der Schulter und stellte sich hinter ihren Mann.
Pia legte ihre Arme um seine Brust und ließ dann eine Hand nach unten gleiten. Simon stand daneben und beobachtete das ganze neugierig.
"Lass uns doch erstmal das Essen fertig machen. Dann haben wir gleich mehr Zeit füreinander", schlug Robert vor und schüttelte sie ab.
Simon grinste und überlegte sich, ob er nicht einen auf Hausgeist machen sollte.
[Kann ich dafür sorgen, dass sie mich anders warnehmen, als ich tatsächlich aussehe?], fragte er gedanklich die Bots.
~ JA DAS IST MÖGLICH ~
[Auch, dass sie eine andere Stimme, als meinem hören?]
~ AUCH DAS IST MÖGLICH ~
Simons grinsen wurde breiter.
[Kann ich die Leute auch Sachen sehen lassen, die gar nicht da sind?]
~ DIES IST EBENFALLS MÖGLICH ~
Das war interessant. Er konnte also ihre komplette Wahrnehmung verändern.
[Und wie mach’ ich das?], wollte er dann noch wissen.
~ STELLEN SIE ES SICH EINFACH BILDLICH VOR ~
Simon stellte sich vor, wie der Tisch umgeworfen wurde und an die Wand flog, um dann auf mittlere Höhe daran haftenzubleiben. Dann geschah es wirklich. Aber nur halb. Er konnte beide Zustände sehen. Einmal die Küche wie sie tatsächlich war und dann eine transparente Abbildung des Tisches an der Wand. Das Ehepaar drehte sich erschrocken um und sah ungläubig an die Wand.
"W-Was ist hier los?", fragte Pia ängstlich.
"Ähm... keine Ahnung", entgegnete Robert erschrocken.
Die Gesichter der beiden wurden etwas blasser. Simon grinste leicht.
Als nächstes stellte er sich dichte Dampfwolken vor. Langsam formte er sie zu großen Buchstaben, die den Satz "Habt ihr ANGST vor mir?", bildeten.
Pia und Robert sahen zwischen dem Tisch, der natürlich gar nicht an der Wand hing und den Buchstaben mitten im Raum hin und her.
Als Simon sah, wie die beiden zur Tür rannten, sendete er ein kurzes: [Ihr könnt diesen Raum nicht verlassen]
Er kam sich ein wenig vor wie in einem schlechten Horrorfilm.
Robert hielt die Hand von Pia und blieb unmittelbar an der Tür stehen. Er kam einfach nicht weiter.
"Warum... warum gehst du nicht weiter?", fragte Pia beinahe panisch.
"Ich... Es geht nicht, guck doch", antwortete Robert und versuchte seine Hand über die Schwelle zu bewegen, aber es ging nicht.
Pia versuchte es nun selbst, kam aber auch nicht weiter als er. Die beiden drehten sich um und lasen die neuen Wörter, die Simon geformt hatte.
"Das werte ich als ein Ja", die Buchstaben veränderten sich erneut, "Ich wohne schon lange bei euch und habe mir das lange genug angesehen. Jetzt habe ich aber genug"
Die beiden schienen den Satz mehrmals zu lesen und es dauerte einige Zeit, bis sie ihn wirklich verstanden.
"Was?? Wer bist du? Und wovon hast du genug? Was willst du?", fragte Robert sichtlich irritiert.
"Wer oder was ich bin, tut eigentlich nichts zur Sache. Ich denke, ihr würdet mich einen Dämon nennen", formte Simon den Nebel weiter, "Das Grundstück, auf dem euer Haus steht, gehörte einst mir. Ich finde, ihr solltet mich dafür entlohnen, dafür dass ich euch so lange darauf gewähren ließ."
"Wie... wie meinst du das? Wir haben das Haus bauen lassen... Hier stand vorher nichts", sagte Robert leise.
"Heute ja, aber vor 700 Jahren, hatte ich hier eine kleine Hütte. Aber das tut nichts zur Sache. Wenn ihr euer Leben normal weiterleben wollt, solltet ihr tun, was ich verlange!"
Die beiden sahen sich fragend an und wussten nicht wie sie reagieren sollte. Also entschied sich Simon noch ein bisschen tiefer zu bohren. Er veränderte seine Gestalt und sorgte dafür, dass sie ihn sehen konnten.
Pia und Robert waren entsetzt. Vor ihnen stand eine hagere, nackte Gestalt. Sie hatte kein Gesicht und die Gliemaßen waren unnatürlich lang dürr.
[Das sollte reichen um ihnen etwas Angst zu machen], dachte er sich und hatte recht.
Pia schrie vor Schreck auf und klammerte sich an ihren Mann. Robert fluchte und ging einen Schritt zurück auf die unsichtbare Barriere der Küchentür zu.
"Ihr könnt freiwillig tun, was ich euch sage oder ich zwinge euch", sagte er mit einer bedrohlich verzerrten Stimme.
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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