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Chapter 123 by gha93 gha93

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Vorbereitungen

Als ich im Zimmer ankam, dachte ich noch immer an die seltsame Szene zwischen Anja und Robert.

Lächelnd schüttelte ich den Kopf.

Da hatte ich ganz schön was angerichtet. Doch damit würde ich mich ein anderes Mal beschäftigen.

Jetzt hatte ich andere Pläne.

Mein Blick fiel auf Jennifer, die auf ihrem Bett saß.

Sie war in ihr Handy vertieft und scrollte gedankenverloren durch ihre Timeline.

Das warme Licht der Nachttischlampe fiel sanft auf sie.

Wieder einmal wurde mir klar, wie wunderschön sie war, wie viel Glück ich mit ihr hatte und wie sehr ich sie liebte.

Als ich näherkam, hob sie den Kopf und lächelte mich an.

In ihren Augen erkannte ich die Anspannung, von der sie sich mit dem Handy versucht hatte abzulenken.

Sie war nervös, das spürte ich, und mit Sicherheit fragte sie sich schon die ganze Zeit, was ich vorhatte.

Ich sah Angst, aber auch Vorfreude und Aufregung.

Ich fühlte das Gleiche. Schließlich war das ein großer Schritt für uns beide.

Langsam setzte ich mich zu ihr aufs Bett.

"Na?", fragte ich sanft. "Wärst du jetzt bereit für etwas Spaß?"

Jennifer legte ihr Handy beiseite und richtete sich auf.

Nervös biss sie sich auf die Unterlippe, bevor sie zaghaft nickte.

Ein kleines Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

"Sehr gerne", sagte sie, und ich hörte das leichte Zittern in ihrer Stimme. "An was hast du gedacht?"
"Du wolltest etwas Außergewöhnliches machen, oder? Etwas Verrücktes", antwortete ich, während ich ihre Wange streichelte.

Jennifer errötete, was ich als Zeichen sah, weiterzureden.

"Aber davor würde ich noch gerne kurz etwas mit dir besprechen, okay?"
"O... okay", antwortete Jennifer unsicher.

Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch.

Ich atmete tief ein, spürte, wie meine eigene Nervosität anstieg, versuchte aber, sie mir nicht anmerken zu lassen.

Ich wollte, dass Jennifer sich sicher fühlte.

"Ich weiß, ich habe das schon öfter gefragt, aber ich will sichergehen, dass es dir bei der ganzen Sache gut geht."

Ich machte eine kurze Pause und beobachtete, wie sie reagierte.

"Was hältst du von den Dingen, die ich dich tun lasse?"

Jennifer schien für einen Moment überrascht, dann antwortete sie:

"I... ich mag sie. Ja, manchmal muss ich mich erst daran gewöhnen und mich überwinden, aber bis jetzt gab es nichts, das ich bereut habe."
"Bist du sicher?"
"Ja, bin ich. I... ich mag es, wenn du die Kontrolle übernimmst und mich Dinge tun lässt, die ich sonst nie getan hätte."

Sie griff meine Hand und drückte sie fest, als wollte sie ihre Worte unterstreichen.

"Aber das habe ich dir ja schon öfter gesagt."

Ich nickte langsam.

"Ja, aber ich will trotzdem sichergehen, dass ich dich nicht überfordere. Ich ... ich habe da an etwas gedacht, das ich gerne ausprobieren würde. Etwas Großes. Aber dafür muss ich wissen, dass du dazu bereit bist."

Jennifer streichelte meine Hand und sah mir tief in die Augen.

"Ich liebe dich, Tom. Was auch immer es ist. Ich bin sicher, ich schaffe es."
"Okay ...", sagte ich und spürte, wie sich die Anspannung in meiner Brust etwas löste. "Aber ich werde es dir nicht befehlen. Wenn du das machst, dann machst du es freiwillig. Verstanden?"
"Du meinst eine Mutprobe?"
"Nein, keine Mutprobe", erklärte ich. "Es wird weder eine Belohnung noch eine Strafe geben. Keinerlei Druck. Entweder machst du es, oder eben nicht."

Jennifer biss sich erneut auf die Lippe und dachte über meine Worte nach.

Dann nickte sie.

"Okay, von mir aus. Um was geht es?"

Ich schaute ihr in die Augen. Musterte sie ganz genau. Versuchte ihre Gedanken zu lesen.

Dann erzählte ich es ihr.

Ich beobachtete, wie sich ihre Augen weiteten und wie sie langsam begriff, was ich von ihr wollte.

Ihr Atem wurde schneller und ich sah, wie sich ihre Brust hob und senkte.

"Und?", fragte ich sanft, nachdem sie eine Weile geschwiegen hatte. "Was denkst du?"

Jennifer schluckte. Ihr Hals war plötzlich so trocken.

"I... ich ...", stammelte sie, schloss dann für einen Moment die Augen und atmete tief durch.

Als sie sie wieder öffnete, war ihr Blick entschlossen.

"Okay, ich mache es."
"Bist du sicher?"

Sie nickte.

"J... ja, i... ich bin sicher. Nach all den Sachen, die ich schon gemacht habe ... Ich werde es tun. I... ich will es machen."
"Wirklich?"
"Ja, wirklich", bestätigte sie ein weiteres Mal. "Zumindest, wenn du es auch möchtest."
"Ich will", sagte ich und lächelte sanft.
"Gut, dann bereiten wir mal alles vor."

Jennifer stand auf. Sie wirkte nun selbstsicher. Sie hatte sich entschlossen mitzumachen, und das strahlte sie auch aus.

Ich beobachtete, wie sie durch das Zimmer ging, und spürte, wie die Vorfreude in mir wuchs.

Das würde ein besonderer Abend werden.

Für uns beide.

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