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Chapter 122
by
gha93
What's next?
Panik!
Anja:
Ich knallte die Tür hinter mir zu. Der laute Knall hallte durch mein Zimmer und ließ mich zusammenzucken.
Was war das eben!? Was hatte ich mir dabei nur gedacht!?
Meine Hände zitterten und mein Herz hämmerte so wild, als würde es versuchen, aus meiner Brust zu springen.
Ich presste die Handflächen gegen meine Wangen, die sich heiß und feucht anfühlten.
Mein Atem kam in kurzen, abgehackten Stößen, ich war kurz vorm Hyperventilieren.
**** versuchte ich, mich zu beruhigen.
Ich atmete tief durch, ein, aus, ein, aus ... Doch der Knoten in meinem Magen löste sich nicht.
Sie werden es herausfinden. Alle werden es herausfinden.
Dieser Gedanke kreiste wie in einem Karussell, das nicht anhalten konnte, in meinem Kopf.
Unaufhörlich ging ich in meinem Zimmer auf und ab, während ich versuchte zu begreifen, wie das nur passieren konnte.
Immer wieder sah ich Roberts überraschtes Gesicht vor mir, spürte noch den Geschmack seiner Lippen auf meinen und fühlte den Druck seiner Hände auf meinen Hüften.
Wie konnte ich nur so etwas tun? Ich hatte ihn quasi überfallen.
Ich war so dumm! So verdammt dumm!
Robert war mit meiner Mutter zusammen. Er liebte sie und war so ein toller Mann. Es war doch klar, dass er Nein sagen würde.
Oder?
Mein Blick fiel auf den Spiegel an der Wand. Ich sah mich selbst: den kurzen Rock, das neue, tief ausgeschnittene Top, das sich über meine Brüste spannte, die leicht geröteten Wangen und ... Tränen.
Ohne dass ich es bemerkte, hatte ich angefangen zu ****.
Warme Tränen bahnten sich ihren Weg über meine Wangen, ließen meine Schminke verlaufen und tropften auf mein neues Top, das ich mir heute extra gekauft hatte.
Und warum? Damit er mich beachtete. Damit er mich ansah. So, wie er mich manchmal ansah, wenn er dachte, ich würde es nicht merken.
Diese Blicke ... Sie hatten mich bis in meine Träume verfolgt ... Mich halb verrückt gemacht.
So dumm ...
Warum sollte er auch ... Wer war ich denn schon?
Nur seine Stieftochter. Die unartige, rebellische Anja. Die, die immer Ärger machte. Die, die zu allen gemein war. Die, die nicht gut genug war.
Die Tränen flossen jetzt schneller.
So dumm ...
Ich setzte mich auf mein Bett, zog die Beine an die Brust, schlang die Arme um meine Knie und wiegte mich leicht vor und zurück.
"So ein toller Mann", flüsterte ich leise zu mir selbst.
Meine Stimme brach fast. Ich fühlte mich so leer, so ... dumm.
Eine Weile saß ich einfach so da und tat nichts. Das Ticken der Uhr auf meinem Nachttisch war das einzige Geräusch.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Plötzlich klingelte mein Handy, ließ mich zusammenzucken und riss mich aus meinen düsteren Gedanken.
Ich griff danach und schaute auf das Display.
Es war eine Nachricht von Klaus.
Sofort spürte ich, wie sich eine wohlige Wärme in mir ausbreitete und ... es in meinem Unterleib aufgeregt zu kribbeln begann.
Eine Welle der Erregung durchflutete mich, die so plötzlich kam, dass ich verwirrt war.
Was war nur los mit mir?
Warum war ich auf einmal nur so wild auf die beiden?
Als ich darüber nachdachte, musste ich seufzen.
Was für eine dumme Frage. Die beiden waren einfach unglaublich.
Jeder auf seine eigene Art.
Da war Robert, der ruhige, nette Mann mit den sanften Händen, dem lieben Lächeln und den sexy, süßen Fältchen.
Und da war Klaus mit seiner rauen, männlichen Art, der mich begehrte und mich mit seinen Worten und Blicken in Brand versetzte.
Das einzige Problem war, dass ich mich nicht für einen von ihnen entscheiden konnte.
Wie könnte ich auch? Sie waren so unterschiedlich, und doch zogen mich beide in ihren Bann und trieben mich vor Begierde in den Wahnsinn.
Seufzend öffnete ich die Nachricht.
Klaus fragte, wann ich das nächste Mal bei ihnen zu Besuch wäre.
Mein Herz hüpfte, als ich daran dachte, dass er mich vermisste.
Ich lächelte leicht, trotz der Tränen, die noch immer auf meinen Wangen trockneten.
Schnell begann ich zu tippen, dass Markus mich für Sonntag eingeladen hatte und dass ich auch über Nacht bleiben würde.
Mit einem angewiderten Gefühl dachte ich daran, dass Markus wahrscheinlich wieder mit mir schlafen wollte.
Das war wohl der Preis, den ich zahlen musste.
Es wäre so schön, wenn ich einfach nur mit seinem Vater zusammen sein könnte.
Klaus war Markus in jeglicher Hinsicht überlegen und er war alles, was Markus nicht war.
Mittlerweile hatte ich mich beruhigt. Es ging mir schon besser.
Die Tränen waren getrocknet und das warme Gefühl breitete sich immer weiter in mir aus.
Es piepte und eine Antwort von Klaus erschien: "Sehr schön. Hoffentlich finden wir dann irgendwann ein bisschen Zeit füreinander. Ich kann es kaum erwarten, meine Hübsche."
Ich lächelte. Dann zog ich mein Top nach oben, entblößte meine Brüste und schickte Klaus ein Selfie, wobei ich mein Gesicht aus dem Bild ließ.
Auf die verheulten Augen konnte er sicher verzichten.
"Damit du bis dahin etwas von mir hast", schrieb ich dazu.
Ich wusste, dass ich das alles nicht tun sollte.
Es war falsch, aber es fühlte sich so verdammt gut an.
Ich warf das Handy auf mein Bett und ließ mich zurückfallen. Mein Atem ging schneller, meine Gedanken waren ein Wirbelwind aus Schuld, Lust und Verlangen.
Ich stellte mir vor, wie Klaus das Foto ansah, wie seine Augen sich weiteten, wie er mit der Hand in seinen Schritt griff und ...
Die Vorstellung ließ mich stöhnen.
Trotzdem: Wenn jemand erfahren würde, dass ich auf ältere Männer stehe ... Wenn meine Freunde das wüssten … Das konnte einfach nicht sein. Sie würden es nicht verstehen.
Ich biss mir auf die Unterlippe, während meine Lust weiter zunahm. Die verbotene Natur meines Verlangens fachte sie nur noch mehr an.
Ich schob eine Hand in meinen Rock und begann, mich zu berühren.
Die Gedanken an Robert und Klaus vermischten sich in meinem Kopf.
Roberts sanfte Hände auf mir, Klaus' fordernde Blicke.
Ich wollte sie anfassen. Sie spüren ... Wollte, dass sie mich spüren.
Ich stöhnte leise, als meine Finger sich immer schneller in mir bewegten.
"So falsch!", dachte ich, als der Orgasmus mich überkam. "So, so falsch!"
Aber es fühlte sich so gut an.
Eine neue Welle der Lust spülte über mich hinweg und für einen Moment vergaß ich alles: Die Schuld, die Angst, die Verzweiflung.
Es gab nur noch dieses Gefühl.
Als ich wieder zu Atem kam, öffnete ich die Augen.
Ich war noch immer allein in meinem Zimmer, aber ich fühlte mich besser.
Zumindest konnte ich mich auf Sonntag freuen.
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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