Wird er ihn schnell finden?

Vielleicht gerade noch rechtzeitig

Chapter 179 by Hentaitales Hentaitales

So wie Alex Connor einschätzte, würde der nach einem "Cockblocking" von Jessie wahrscheinlich jemanden anderen suchen, bei dem er seinen Trieb auslassen konnte, und die erste Person, die Alex dabei in den Sinn kam, war Sandy - sie stand ja darauf, seinen Schwanz und vor allen Dingen sein Sperma in sich zu spüren; sie würde ihn mit Sicherheit nicht abweisen, wenn er an ihre Tür klopfte. Dementsprechend was das auch die erste "Adresse", an der Alex nach Connor zu suchen begann.

Allerdings lag er damit falsch. "Ich hab ihn heut noch gar nicht gesehen", gab Sandy zurück, "und wenn ich ehrlich bin: nach der Nachricht im Chat vorhin bin ich mir auch gar nicht sicher, ob ich das will. Der soll sich erst mal wieder einkriegen, ehe er bei mir antanzt."

"Wenn er bei dir auftaucht, kannst du trotzdem nett zu ihm sein?" bat Alex. "Im Moment sollten wir ihm echt nicht den Eindruck vermitteln, dass er bei uns unten durch ist."

"Meinst du, Daddy?" Sandy sah ihn unsicher an. "Was er da abgezogen hat, klang doch total schräg."

Alex seufzte. "Aber es ist noch nicht sicher, dass er dafür auch verantwortlich ist", sagte er, "und solange er mit dir beschäftigt ist, kann er auf jeden Fall nicht noch mehr Unfug anstellen. Kannst mir ja ne Nachricht texten, wenn er bei dir noch auftauchen sollte, okay?"

Sandy nickte. "Ist okay. Ich vertrau dir, Daddy. Wenn du sagst, das wäre das Beste-"

"Ich denke schon", gab Alex zurück. "Und danke im Voraus."


Wenn Sandy nicht Connors erste Anlaufstelle war, dachte sich Alex, dann mit Sicherheit Ria - die Kleine stand ja immer noch auf seiner Schwängerungsliste, und wenn seine heutigen Pläne einen Rückschlag erlitten hatten, dann war das für ihn vielleicht eine Option, wieder "auf Kurs" zu kommen. Dementsprechend steuerte er als nächstes Rias Zimmer an, die gegenüber von Viktor Quartier bezogen hatte. Aber auch bei ihr wurde Alex erst einmal nicht fündig - zu seiner Überraschung leistete ihr gerade Malia Gesellschaft, als er ins Zimmer kam.

"Bei mir war er auch noch nicht", merkte diese an, nachdem Alex den Grund für seinen Besuch genannt hatte. "Und bei Asha ist er auch nicht. Steffen hat die vorhin zu sich gerufen; er hat wohl noch ein paar Fragen zu der Sache mit dem Schwimmbad, wenn ich das richtig mitbekommen hab."

"Armer Kerl", meldete sich Ria zu Wort. "Nix läuft, wie er es sich vorstellt. Er würde so gerne jeder Frau auf der Welt ein Kind in den Bauch ficken, und nix klappt so, wie er es sich vorstellt."

Alex verzog das Gesicht. "Einfach so ungefragt ein ganzes Schwimmbad auf einmal schwängern ist aber nicht die feine englische Art, oder denkst du da anders?"

Ria zuckte lächelnd mit den Schultern. "Da fragst du die Falsche. Ich hätte sehr gerne, dass mir jemand den Bauch dick fickt, und Connor muss man zugute halten, dass er sich auch echt bemüht. Vielleicht gibt's gute Gründe, keine Kinder zu wollen - Malia meint ja auch, sie wäre noch nicht bereit. Aber irgendwo ist das doch wohl die Ausnahme und nicht die Regel."

"Trotzdem wollen Frauen vorher mindestens gefragt werden", widersprach ihr Malia, "und nicht für jede ist immer eine gute Zeit. Du und deine Geschwister sind da die Ausnahme, das sag ich dir schon seit Wochen!"

"Und sofern ich das mitbekommen habe, liegt Malia damit richtig", bestätigte Alex, "die meisten Frauen, die ich in meinem Leben vor der Villa kennengelernt hab, waren nicht scharf auf Kinder, oder zumindest haben sie immer verhütet, wenn sie Sex mit mir hatten."

Ria musste grinsen. "Vielleicht waren sie nur nicht scharf auf deine Kinder, hm?"

Alex zog eine Augenbraue hoch. "Sehr witzig, und absolut nicht hilfreich. Sag mir lieber, ob du eine Idee hast, wo ich Connor finde."

"Ich hätte eine", sagte Malia unvermittelt. "Es gibt hier im Haus eine Frau, die bisher noch ohne irgend einen Partner ist. Wäre ich Connor, und ich bräuchte nach dem Scheißtag unbedingt ein Erfolgserlebnis, würd ich's vielleicht bei der versuchen."

"Du meinst-" Alex sah sie überrascht an. "Er ist bei Dao?"

Malia hob die Schultern. "Klingt doch plausibel, oder?


Es klang zumindest plausibel genug, dass Alex es nicht so einfach ignorieren konnte, und so machte er sich auf den Weg nach oben. Dao hatte sich ein Zimmer ganz oben unter dem Dach ausgesucht, ein kleineres, das aber ein Stück von den anderen entfernt lag und wo sie - so vermutete zumindest Alex - nicht so viel vom Dauergeficke hier im Haus mitbekam. Sie hatte angedeutet, dass sie Connor bereits einmal eine Abfuhr erteilt hatte, aber nach dem heutigen Tag würde ihn das vielleicht nicht unbedingt von einem neuen Versuch abhalten. Und ehe er noch zu weit ging...

Zwei Treppen weiter oben klopfte Alex schließlich an Daos Tür an. "Hey, Alex hier. Hast du kurz Zeit?"

"Klar." Daos Stimme war locker und unbeschwert. "Komm rein!"

"Danke." Alex öffnete und wollte ins Zimmer treten, sah aber in dem Moment, dass sie nicht alleine war: Neben ihr auf dem Bett saß Connor, Schulter an Schulter mit ihr, und beide hielten große Kaffeebecher in ihren Händen.

Connor sah interessiert zu ihm, wie er da so in der Tür stand. "Na?" fragte er. "Wolltest du nicht was von Dao?"

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Wie soll Alex hier nur reagieren?

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