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Chapter 12 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Vera berichtet aus ihrem Liebesleben

Ihre Lippen lösten sich, sie schaute ihn lüstern an. „Erzähl mir von deinem Liebesleben“, bat Chris sie. „Von meinem Liebesleben oder von meinem Sexleben?“, fragte Vera.

„Ist das nicht identisch?“

„Nicht unbedingt.“

„Dann erzähl mir aus beiden Bereichen das, was du erzählen möchtest und von dem du meinst, dass es mich interessieren könnte.“

„Nun denn“, begann Vera, „meinen ersten Freund hatte ich mit 14. Er war 20. Hatte ihn auf einer Feier des Sportvereins kennengelernt. Meine Eltern wussten von ihm. Waren mit der Beziehung auch einverstanden, unter einer Bedingung: Kein Geschlechtsverkehr vor meinem 16. Geburtstag. Ich versprach es und war fest entschlossen, es zu halten. Lief einige Monate ganz ordentlich mit uns beiden. Kurz nach meinem 15. Geburtstag hab ich mit ihm Schluss gemacht. Das bisschen Petting, was wir machten, reichte ihm nicht mehr, er wollte endlich ,richtigen Verkehr‘ mit mir, im Bett umgehen wie mit einer ,echten Frau‘, sonst müsse er sich das woanders holen. Nun, die Entscheidung hab ich ihm dann abgenommen. Hatte ihn überrascht, wurde zum Glück von ihm akzeptiert. Bin heute noch stolz auf mich, dass ich mich nicht hatte breitschlagen lassen, mit gerade erst 15 für ihn die Beine breitzumachen. Heute kann ich es natürlich verstehen, was für ein Problem es ist für einen 20-Jährigen, eine so junge Freundin zu haben und noch ein Jahr warten zu müssen, um mit ihr in jeder Hinsicht intim werden zu können. Single blieb ich aber nicht lange, ich verguckte mich sechs Wochen später in einen 17-Jährigen an unserer Schule, und mit dem hatte ich einige Monate später, also noch vor meinem 16. Geburtstag, mein ,erstes Mal‘. Ungewohnt, aber schön. Mama hab ich nicht erzählt, dass ich dann doch noch als 15-Jährige entjungfert wurde. Mein Enthaltsamkeitsversprechen galt für mich halt auch nur in Bezug auf meinen ersten Freund, nunmehrigen Ex-Freund, nicht für meinen aktuellen.“

„Und, wie war es so für dich, von ihm geknackt zu werden?“

Vera lächelte auf die Frage und sagte dann: „Details über mein Sexleben als Minderjährige erzähle ich jetzt als erwachsene Frau grundsätzlich nicht, auch dir nicht. Was aber nichts mit dir zu tun hat. Auf die Frage antworte ich nur so viel: ungewohnt, interessant, schön. Die näheren Umstände überlasse ich deiner Fantasie.“

„Und als du dann volljährig warst: Gibt’s aus der Zeit was zu berichten?“

Wie geht es weiter?

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