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Chapter 33 by kokosmilch kokosmilch

What's next?

Unvermeidlich

Mira war ihr so nah, dass Julia den warmen Duft ihrer Haut deutlicher wahrnahm als den Geschmack von Sekt, der immer noch auf ihrer Zunge lag. Das Wickeloberteil, diese weichen Stoffschichten, streichelte die Innenseiten von Julias Schenkeln. Es bewegte sich mit ihrer Trägerin, so geschmeidig, dass Julia das Gefühl hatte, von ihm sanft umschlungen zu werden. Die Welt schien sich aufzulösen.

„Atmest du eigentlich noch?“ fragte Mira leise, ein Lächeln auf den Lippen.

„Ich, äh… ja. Also, vermutlich“, murmelte Julia. Ihr Kopf kippte nach hinten.

Miras Fingerspitzen glitten behutsam an Julias Hüften entlang nach unten, schoben sich unter ihre Pobacken, hoben das Becken leicht hoch.

Eine penetrante Stimme in Julias Kopf versuchte, sich Gehör zu verschaffen: Du bist beruflich hier. Du musst einen Artikel schreiben. Sei vernünftig. Denke nach. Tue irgendwas. Etwas, das... nicht… das ist.

Doch ihr Körper hörte nicht auf sie.

„Dein Chef nervt, hm?“ brummte Mira. Ihre Lippen lagen sachte auf Julias empfindlichster Stelle, so dass sich das Brummen als Vibration direkt in ihre Mitte übertrug.

Julia biss sich auf die Unterlippe. Unmöglich zu antworten, während Wellen durch ihren Körper rollten. Sie ließ sie abebben und lachte bitter.

„Der erwartet heute noch einen Artikel von mir. Und Professionalität. Aber ich verliere gerade komplett jede Professionalität.“

„Nur ein kleines bisschen. Und nur bei mir“, widersprach Mira. „Lass dich gehen. Entspann dich. Ich verrate es ihm nicht.“

„Du machst es mir wirklich schwer, professionell zu bleiben“, hauchte Julia.

„Gut“, sagte Mira. „Du brauchst jemanden, der es dir schwer macht. Für einfach bist du dir zu schade.“

Julia öffnete den Mund, um etwas Kluges zu erwidern. Oder wenigstens irgendwas zu sagen. Aber Miras Hand wanderte höher, sachte, prüfend, als wolle sie testen, wie viel Raum Julia ihr gab. Und Julia gab ihr Raum. Viel zu viel. Ohne ein Wort.

„Du bist klatschnass“, stellte Mira leise fest. Sie wirkte nicht überrascht.

Julia stöhnte nur. Das war ehrlicher als jede Antwort.

Eine Strähne dunklen Haares streifte sie am Bein. Ein Atemzug kitzelte sie. Mira saugte an ihrer Lustperle, ließ ihre Zunge kreisen. Ihre Bewegungen überlagerten sich. Julia spürte plötzlich jede Stelle ihrer eigenen Haut einzeln, als hätte Mira sie alle gleichzeitig berührt.

„Du musst nichts entscheiden,“ murmelte Mira, „du musst nichts beweisen. Nicht arbeiten. Nicht funktionieren. Um alles andere kümmere ich mich.“

Ein sanfter Daumenstrich über ihren Anus ließ Julia zusammenzucken. Finger fingen an, mit ihren Schamlippen zu spielen, und machten sich auf eine Reise, an deren Ende nur Eines liegen konnte.

„Mira…“ Julias Stimme brach.

„Ich weiß.“ Mira flüstere so leise, dass Julia die Worte mehr erahnte als hörte. „Ich höre sofort auf, wenn du das willst.“

Das war das Problem. Julia wollte nicht. Gar nicht.

Sie schloss kurz die Augen. Sie meinte, es dauerte nur eine Sekunde – aber diese Sekunde reichte, um sich verlieren. Sie schwebte über eine unsichtbare Grenze. Der Rest der Welt verschwand.

Miras Finger fanden, was sie suchten. Sanft, fast ehrfürchtig. Keine Eile. Kein Druck. Nur ein leises, brennendes Darf ich?

Julia antwortete nicht mit Worten.

Sie bewegte sich so, dass man es nicht missverstehen konnte.

Sie ließ sich fallen.

Langsam. Zwanglos. Unvermeidlich.

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