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Chapter 70 by Geilspecht99 Geilspecht99

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Um Nachmitternacht

Thea und Orgiastis waren schon ziemlich betrunken und sie hatten einen Heidenspaß, als auf einmal, wie aus dem Nichts, Sieglinde vor ihnen stand und sie streng musterte.

“Hier versteckt ihr euch also,” fragte sie streng, während Thea und Orgiastis damit kämpften, nicht laut loszubrüllen.
“Vicky ist schon weg und hat mir aufgetragen, Euch zu sagen, wie die nächsten Tage ablaufen werden. Ihr beide werdet ihr euch dabei nicht aus den Augen lassen. Vicky meinte, du weißt, wie man sich in diesen Tagen zu verhalten hat”, wandte sich nun an Orgiastis. Er nickte, und versuchte nicht daran zu denken, was Sieglinde an der Mauer getrieben haben könnte.
“Im Schloss werdet nur ihr beiden und Sybia und Isolde in der Küche, sowie die Gärtner in ihrem Häuschen sein. Morgens und abends kocht Isolde, das Essen müsst ihr abholen. Alle Rufe, die nicht mit einem der Namen der Zwölfe beginnen, sind zu ignorieren und werrd nicht ernst genommen. Ihr werdet in Theas Zimmer nächtigen, ich habe ein zweites Bett aufstellen lassen. Habt ihr das soweit verstanden?”
“Dürfen wir gar nicht raus?”, wollte Thea wissen.
“Nur gemeinsam, aber ich rate davon ab, besonders wenn ich an deine Vorgeschichte denke!” meinte Sieglinde und Orgiastis stimmte ihr zu.
Sieglinde wollte mit noch mit beiden alleine sprechen und fand auch sogleich einen Vorwand:

“Thea mein Liebes, bring mir bitte eine Becher Wein und füll meinen auch gleich auf.”
Thea machte sich sogleich auf.

“Ich kann verstehen, was die Kleine an dir mag!” wurde Sieglinde auf einmal vertraulich.
“Ich habe gehört, was du für ein Wichser bist”, fuhr sie fort, aber das klang eher schelmisch als vorwurfsvoll. Orgiastis nahm es gelassen.
"Anscheinend hast du dich bisher gut verhalten, sonst hätte Vicky nicht zugelassen, dass du die verfluchten Tage mit ihr verbringst, aber wehe dir, sollte das nicht so bleiben!”, wurde sie auf einmal wieder streng.
Orgiastis hatte kein Problem ihrem Blick standzuhalten, zufrieden sprach sie weiter:
“Und bevor du es nicht mehr aushältst", sagte sie, trat einen Schritt näher und griff ihm zwischen die Beine. Das sie dort mehr vorfand, als sie erwartet hatte, zögerte sie kurz.
“Dann komm zu mir, das junge Ding kann damit sowieso noch nicht umgehen”, sagte sie und massierte seine Steifen, um ihrer Aussage Nachdruck zu verleihen. Routiniert drehte sie sich um und sah, dass Thea noch mindestens eine Minute brauchen würde. Sie waren ein wenig abseits von den anderen, weshalb sie ganz frech in seine Hose griff und seinen strammen Prügel hervorholte.
“Wenn du willst, kannst du noch heute Nacht vorbeischauen”, sagte sie, bückte sich und begann doch tatsächlich an seinem Schwanz zu nuckeln.

Diesem eindeutigen Angebot konnte sich Orgiastis erst viel später widmen, im Moment war er zu überrascht von der Aktion, aber noch schwerer wog die Angst davor, von Thea jetzt so erwischt zu werden. Rasch entzog er sich ihr, Sieglinde brachte sich zwar wieder in Ordnung, ihr Gesichtsausdruck verdeutlichte ihm aber, dass sie nur zu gerne weitergemacht hätte.

Sekunden später war Thea mit den vollen Bechern zurück und Sieglinde war wieder ganz die Alte. Sie sah in ihren Becher und stellte fest, dass sie doch keinen Weißwein trinken wollte und beauftragte sogleich Orgiastis ihren Becher zu leeren und ihr Rotwein zu holen.

Für Orgiastis stellte das keine große Herausforderung dar, sobald er sich entfernt hatte, wandte sich Sieglinde vertrauensvoll an Thea:

“Wusstest du das Orgiastis dafür bekannt ist, sich vor anderen selbst zu befriedigen?”
“Davon habe ich schon gehört.”
“Hat er das bei dir auch schon versucht?”
“Natürlich nicht”, antwortete sie überzeugend.
“Wenn er es je versuchen sollte, dann hol mich auf der Stelle. Ich weiß, wie man mit solchen Schwerenötern umgeht. Hast du verstanden?” Dass sie dabei keine Standpauke, sondern etwas anderes im Sinn hatte, verbarg sie vor Thea. Thea wiederum wusste nicht, was sie von dieser Ansage halten sollte, hatte aber auch im Fall des Falles nicht vor, Sieglindes Angebot anzunehmen, aber sie nickte.

“Vicky hat mich außerdem darum gebeten, dich an deine täglichen Aufgaben zu erinnern, morgens, wie abends! Du darfst dazu ihr Badezimmer benutzen!”
Thea verstand nicht ganz, was Vicky damit meinte, die Darmspülung am Morgen war klar, aber was meinte sie mit abends? Oder war das nur der Alkohol?

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