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Chapter 13
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Trinkgeld für Manne
Mirko sah sich Mandys Darbietung eine Weile lang an, war aber nicht wirklich zufrieden mit dem Erreichten. Da fehlte noch eine gehörige Portion Würze.
"Du, Mandy Schatz, komm' mal runter von der Bühne."
Froh, der für sie immer peinlicheren Zur-Schau-Stellung entgangen zu sein, folgte sie sofort. Allerdings hatte Mühe, von der Bühne herabzukommen, die relativ hoch war und keine Stufen hatte. Gespielt ritterlich boten Jimmy und Katsch ihr Hilfe an. Beide reichten ihr jeweils eine Hand und gaben ihr damit Halt, als sie zunächst in die Hocke ging und dann linkisch herabhüpfte. Das wäre ja grundsätzlich OK gewesen, wenn sie nicht bis auf Strümpfe und Hüftgürtel nackt gewesen wäre. Die zwei Galane konnten sich so alles, was die Dame zu bieten hatte, aus nächster Nähe ganz genau anschauen. Und auch Mirko und Manne genossen das Schauspiel dreckig grinsend, während sie breitbeinig in ihren Sesseln fläzten.
Auf dem Fußboden angekommen, ließen sie die Hände der Braut allerdings nicht los. Links und rechts festgehalten hatte sie keine Möglichkeit mehr, sich zu bedecken oder zu wehren. Jimmy und Katsch nutzten dies weidlich aus, indem sie nicht nur ungeniert glotzten, sondern auch mit ihrer jeweils freien Hand die angebotenen 'Güter' begrapschten.
"He! Was soll das?"
Mandy konnte nur vergeblich protestieren, während sie unerwünschte Berührungen an Po, Busen, ihren Oberschenkeln und sogar an ihrer 'Mieze' erdulden musste. Wenigstens ging keiner der beiden so weit, sie dort unten grober anzufassen oder gar herumzuspielen. Kein Wunder. Sie hatten nämlich Mirkos warnenden Blick gesehen, nicht zu weit zu gehen. Er hatte noch einiges mit ihrer Beute vor und wollte sich von niemandem zuvorkommen lassen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich kam sie frei. Unnötigerweise riss sie sich energisch los, geriet dadurch ins Straucheln und stürzte auf ein Knie.
"Prima", feixte Mirko, "da unten kannst du gleich bleiben."
Sie verstand nicht und sah zu ihm hinauf. "Wieso?", fragte sie naiv.
"Ich würde mal sagen, weil Manne uns in seinen eigentlich geschlossenen Club hereingelassen hat und uns so zuvorkommend bedient, verdient er ein großzügiges Trinkgeld. Dein Mann wird ja die Rechnung übernehmen, wenn er uns dann irgendwann mal gefunden hat. Aber ich würde sagen, dass du gleich etwas für den großartigen Service zahlen solltest."
Sie kicherte verlegen.
"Würde ich wirklich gerne", dabei blickte sie entschuldigend zum Wirt, der sich erwartungsvoll im Sitzen nach vorne gebeugt hatte, "aber ich habe gar kein Geld bei mir. Martin wird Ihnen ganz sicher alles bezahlen und anständig aufrunden."
Damit dachte sie, alles erledigt zu haben, und wollte sich aufrichten. Doch Mirko hielt sie zurück.
"Ich habe dabei nicht an Bargeld gedacht, eher an eine Bezahlung in Naturalien."
Verwirrt stockte Mandy in der Aufwärtsbewegung.
"Was?"
Stellte sie sich absichtlich dumm? Mirko war nun ein wenig genervt und rollte die Augen.
"Na, du weißt doch, was Französisch ist."
"Nee, ich hatte in der Schule nur Englisch."
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Der Brautraub
Der Brautraub
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