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Chapter 152 by Jan1974 Jan1974

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Tina macht sich fertig

Tina schloss die Wohnungstür hinter sich und stellte den eleganten schwarzen Koffer auf dem Bett ab. Ihr Herz klopfte vor Aufregung und Neugier. Mit leicht zitternden Fingern öffnete sie die Verschlüsse und klappte den Deckel auf.
Obenauf lag ein großer, gefalteter Zettel, daneben ein kleiner Stoffbeutel und ein weicher Stoffbeutel, der offenbar die Kleidung enthielt. Darunter kamen ein Paar Schuhe zum Vorschein – schwarze, glänzende Mary-Jane-Schuhe mit kleinen Absätzen und zarten Riemchen, die eher mädchenhaft und verspielt als direkt sexy wirkten. Tina nahm zuerst den Zettel und begann zu lesen:

Die Haare müssen zu zwei Zöpfen geflochten werden. Benutze dazu die Schleifen in dem Beutel!
Du darfst nichts weiter anziehen als die Kleidung im Koffer!
Sei gehorsam!
Tue trotzdem nichts gegen deinen Willen!
Merke dir den Codesatz: „Ich möchte nach Hause!“
Wenn du diesen Satz sagst, endet das Spiel sofort.

Tina legte den Zettel langsam zur Seite. Die Anweisungen waren klar, direkt und nicht speziell auf sie zugeschnitten. Es fühlte sich wie eine allgemeine Spielregel an. Was für ein Club war das nur? Die Mischung aus Neugier und dem starken Wunsch, Jürgen zu gefallen, trieb sie weiter. Sie öffnete den Stoffbeutel und packte die Kleidung aus.
Zum Vorschein kamen lange, weiße Kniestrümpfe aus weichem Material, eine eng geschnittene, weiße Bluse, ein sehr kurzer karierter Faltenrock sowie eine kurze, rote Krawatte. Keine Unterwäsche. Nirgendwo.
Tina schluckte. „Also wirklich… nur das“, murmelte sie leise. Der Gedanke, ohne Höschen zu gehen, ließ sie leicht erröten, doch gleichzeitig spürte sie wieder dieses warme, kribbelnde Verlangen, Jürgen zufriedenzustellen. Sie wollte, dass er sie ansah und stolz auf sie war.
Da ihr nur eine Stunde Zeit blieb, machte sie sich sofort ans Werk. Sie setzte sich vor den Spiegel und flocht ihre Haare sorgfältig zu zwei hohen, niedlichen Zöpfen. Mit den roten Schleifen aus dem Beutel band sie sie fest und betrachtete das Ergebnis. Dann zog sie die langen weißen Kniestrümpfe an, die bis weit über ihre Knie reichten. Die knappe weiße Bluse spannte sich über ihren Brüsten. Der kurze Faltenrock saß tief auf ihren Hüften und endete gerade einmal knapp unter ihrem Po. Sie band die rote Krawatte um und schlüpfte in die Mary-Jane-Schuhe.
Als sie fertig war und sich im großen Spiegel betrachtete, stockte ihr der Atem.
Sie sah aus wie ein zu groß geratenes, übertriebenes Schulmädchen. Der kurze Rock bedeckte kaum ihren nackten Po, die langen Strümpfe betonten ihre Beine, die Bluse saß eng und unschuldig zugleich, und die Zöpfe mit den Schleifen gaben ihr ein jungenhaftes, aber gleichzeitig verführerisches Aussehen. Es war verrucht und unschuldig zugleich.

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„Oh Gott…“, flüsterte sie und drehte sich einmal. Seltsam fand sie es schon. Aber das Gefühl, Jürgen zu gefallen, war stärker als jede Unsicherheit. Die Zeit drängte. Sie warf einen letzten Blick in den Spiegel, atmete tief durch und verließ die Wohnung.
Mit klopfendem Herzen stieg sie die Treppe hinunter und trat auf die Terrasse.
Jürgen saß noch immer dort, doch als er sie sah, breitete sich ein breites, zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht aus. Seine Augen wanderten langsam und anerkennend über ihre Erscheinung – von den Zöpfen über die enge Bluse bis zum kurzen Rock und den weißen Strümpfen.
„Schön, dass du das Spiel mitmachst, mein Kind“, sagte er mit tiefer, warmer Stimme, in der deutliche Freude mitschwang. Er stand auf und trat näher. „Und heute Abend bin ich dein Stiefvater.“
Tina spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. Das Rollenspiel fühlte sich gleichzeitig nervenaufreibend und aufregend an. Sie sah ihn mit großen Augen an, senkte dann leicht den Blick und antwortete mit leiser, gehorsamer Stimme:
„Ja… Daddy.“
Jürgens Grinsen wurde noch breiter, ein Funke echter Freude leuchtete in seinen Augen auf. Er musterte sie noch einmal genüsslich von oben bis unten.
„Sehr gut. Du siehst genau richtig aus.“ Er reichte ihr die Hand. „Komm, der Wagen ist gerade vorgefahren.“
Tina ergriff seine Hand, spürte die ruhige Stärke darin und folgte ihm. Gemeinsam verließen sie das Haus durch den Vordereingang, wo ein elegantes, schwarzes Auto mit getönten Scheiben bereits wartete.

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